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02 E-Paper 5/2021

02 E-Paper 5/2021 International GmbH 03 © SANUSLIFE „Die Vision ist, die Kryptowelt und die Wirtschaftswelt miteinander zu verbinden.“ E-Paper 5/2021 Der Begriff Digitalisierung beschäftigt Unternehmen schon seit Jahren, die Relevanz der Thematik ist durch die Corona-Pandemie jedoch noch rasanter gewachsen. Denn nicht nur Konzerne oder große Unternehmen, auch kleine und mittelständische Betriebe mussten, teils schmerzlich, erfahren wie wichtig Digitalisierungsprozesse für den Fortbestand eines Unternehmens sind. Für eine erfolgreiche Positionierung bedarf es einer gut durchdachten Strategie und einer klaren Vision. Ewald Rieder, CEO und Gründer von SANUSLIFE aus Bozen, verfolgt dabei einen spannenden Ansatz und sprach mit uns über seine Erfahrungen, Pläne und sogar einen eigenen Payment- Utility Token. Was macht ihr Unternehmen SANUSLIFE aus und wie ist es Ihnen gelungen, die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen in den letzten Jahren voranzutreiben? Ewald Rieder: „SANUSLIFE wurde im Jahr 2006 von mir in Südtirol gegründet. Wie der Name des Unternehmens schon sagt, geht es darum die Menschen in Sachen „Gesundes Leben“ zu unterstützen. Wir entwickeln ständig Produktlösungen im Gesundheitsmarkt und Produkte für das Wohlbefinden. Angefangen hat alles mit dem basischen Aktivwasser später wurde dann eine naturbasierte Nahrungsergänzungs-Linie und eine basische Naturkosmetik-Linie eingeführt. Uns wurde relativ schnell klar, dass es nicht nur gute Produkte am Markt, sondern auch ein gutes Marketing dazu braucht, um die Produkte erfolgreich verkaufen zu können. Dementsprechend haben wir vor allem in den letzten fünf Jahren sehr viel Geld in die Digitalisierung und Automatisierung von wichtigen Prozessen im Unternehmen investiert.“ Welche Herausforderungen haben Sie auf dem Weg der Digitalisierung überwinden müssen? „Die Herausforderung war immer die, dass wir das, was wir programmieren wollten, auch im Detail bis zu Ende gedacht ist, um nicht immer wieder umprogrammieren zu müssen. Wir sind in einer sehr schnelllebigen Zeit angekommen, mit starken Fortschritten im Bereich der Programmierung und Digitalisierung. Was heute auf einem Top-Level ist, kann in drei Jahren schon wieder veraltet sein. Die personalisierten Programmierungen kosteten richtig viel Geld und haben sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Uns ist es wichtig auf Innovationen zu setzen und nicht nur Standart-Programme zu nutzen.“ Ihre Initiative SANUSPLANET setzt sich vor allem für den Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen ein. Wie schafft es ein Unternehmen, soziale Verantwortung direkt in das eigene Geschäftsmodell einzubinden? „Ich sehe das Projekt SANUSPLANET nicht als Geschäftsmodell, denn es wurde dafür eine eigene Fondation gegründet, separat vom Unternehmen SANUSLIFE. Wir übernehmen allerdings die administrativen Spesen der SANUSPLANET-Fondation, so kann diese die Spendengelder zu 100% in Umweltschutz- und Tierschutzund soziale Projekte stecken. Für uns ist SANUSPLANET ein Herzensprojekt, das wir mit Magdalena Gschnitzer, einer tollen Umwelt-Aktivistin, umsetzen. Das Ziel ist vor allem viele kleine Organisationen zu unterstützen, das ist zwar aufwendiger, allerdings sind wir der Meinung, dass dies nachhaltiger ist. SANUSLIFE investiert von Haus aus mind. 1% des Umsatzes in die Fondation. Hinzu kommt, dass wir gerade ein großes Software-Projekt realisieren, dabei entsteht eine „Super App“, die gerade auf Hochtouren entwickelt wird. Auf dieser App können sich Partnerunternehmen mittels einer Werbefläche präsentieren und einen Gutschein bzw. Utility-Payment-Token namens SANUSCOIN als Zahlungsmittel akzeptieren. Das Partnerunternehmen gibt eine Mindestmarge von 1,5% ab, wovon mind. 0,5% in SANUSPLA- NET investiert werden. Man könnte auch von einem Split-Payment sprechen. Von den übrigen 1% fließen 0,8 Prozent an das Empfehler-Netzwerk und nur 0,2% behält sich SANUSLIFE als Zahlungsdienstleister. Durch dieses Konzept kann jedes Partnerunternehmen automatisiert SANUSPLA- Die Zusammensetzung der SANUSCOIN-Transaktionen NET unterstützen. Es können sich Dienstleister, Handwerksbetriebe, Gastbetriebe und auch Online-Shops dem ÖKO-System, also der App, anschließen.“ Bald startet der Verkauf Ihres Payment Utility Tokens, dem SANUSCOIN. Was ist das für ein „Coin“ und wie soll es gelingen diesen langfristig als alternative Zahlungsmethode zu etablieren? “Der SANUSCOIN ist ein Utility-Payment-Token. Er wurde auf der sicheren Bitcoin-Blockchain am 21.03.2018 in limitierter und dezentraler Form gespeichert. Der Coin kann über ein Wallet von A nach B transferiert werden. Die Transaktionen sind dadurch allerdings sehr langsam und kostenintensiv. Deshalb haben wir uns entschlossen SANUS- COIN-Zahlungen in Zukunft über die neue App als Gutschein bzw. Zahlungs-Token im geschlossenen, zentralisierten Öko-System zu ermöglichen. Dafür läuft im Hintergrund eine bankenähnliche Software, die an einem externen Krypto-Verwahrer angebunden wird. Partnerunternehmen können sich bei uns registrieren, in der App sichtbar werden und den Coin als Zahlungsmittel annehmen. In der Inkasso-App werden die SANUSCOINS vom Wert her in über 145 Landeswährungen umgerechnet, so wird das Zahlen für die Kunden und das Kassieren für die Unternehmen länderübergreifend sehr einfach. Jede Transaktion wird ganz genau dokumentiert und auch für die Buchhaltung vorbereitet, das war bis heute noch ein großes Manko bei Krypto-Coins. Jeder Zahler bekommt über die neue App ein „WE LOVE NATURE DANKESCHÖN“ und SANUSCREDITS-Cashback. Das sind eine Art Bonuspunkte, die im Folgejahr immer über unsere Plattform in Coins umgewandelt werden können. Spannend ist, dass jeder SANUSCOIN-Besitzer selbst entscheiden kann, ob er die SANUSCOINS dezentral im Wallet über seine eigene Passphrase aufbewahren möchte oder zentral über die App, wo er sie auch als Zahlungsmittel einsetzen kann. In Kürze startet zusätzlich der Verkauf des Utility-Payment Tokens über unsere Webseite. Den Wert des Coins entscheidet ganz klar das Angebot und die Nachfrage. Damit wir langfristig mit der Zahlungsmethode am Markt bestehen können, kümmern wir uns ständig um die rechtlichen Maßnahmen, die anfallen. Jedes Partnerunternehmen wird über einen KYB-Prozess durch einen externen spezialisierten Dienstleister identifiziert. Schlussendlich werden auch die Käufer der SANUSCOINS durch einen KYC Prozess geführt. Somit ist alles auch steuerrechtlich transparent und dokumentierbar.“ Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen? Welche Vision verfolgen Sie auf ihrem Weg? „Wir wollen mithilfe der neuen SANUSAPP einen Trend auslösen und in fünf Jahren mehr als 15 Millionen User, Member und MAP Partner weltweit aufbauen. Die Vision ist, die Kryptowelt und die Wirtschaftswelt miteinander zu verbinden, dass jeder durch Empfehlungsmarketing ein Einkommen generieren kann. Unser Kerngeschäft soll damit natürlich einer immer breiteren Masse zugänglich und erschwinglich gemacht werden. Unser SANUSCOIN kann dabei weltweit zu großer Beliebtheit als echtes, alternatives Zahlungsmittel kommen und dabei - bedingt durch jeden Beitrag pro Coin-Transaktion - einen ganz großen Nutzen für Mensch, Tier und Umwelt entstehen lassen.“ ó © SANUSLIFE International GmbH CEO und Gründer Ewald Rieder mit seiner Schwester Verena Rieder (COO)

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