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PT-Magazin 5 / 2021

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PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft Die Top-Themen: • Haiti - Ein interessanter Partner für deutsche Unternehmen? • Retro-Marketing - Eine Aufwertung der Erinnerung • Ashgabat, Turkmenistan ist die teuerste Stadt weltweit. Hongkong folgt • Controlling in der versus für die industrielle Forschung - ein Vergleich

56 Wirtschaft erhebliche

56 Wirtschaft erhebliche Folgen haben. „Mit der Erforschung, Herstellung und Distribution des Corona-Impfstoffs steigt die gesellschaftliche, politische, aber auch wirtschaftliche Bedeutung ganzer Industriezweige – die folglich auch für Täter im Bereich der Cybercrime im Jahr 2021 immer interessanter werden“, schreibt das BKA. Neben seiner primären Funktion liege dem Impfstoff laut BKA angesichts der Rückkehr zur Normalität ein hoher symbolhafter, sozialer, politischer und ökonomischer Wert zugrunde, weshalb sich Akteure rund um die Corona-Bekämpfung auch zukünftig im Visier von Cyberkriminellen befinden werden. 4. Cybercrime-as-a-Service (CCaaS): Trojaner und Bots online bestellen CCaaS-Angriffe, also eine Cyberstraftat als Dienstleistung, entwickeln sich zu einer zunehmend größeren Bedrohung. Denn die Eintrittsschranken sind niedrig und somit können auch technisch weniger versierte Angreifer komplexere Cyberstraftaten begehen. Dabei decken CCaaS-Anbieter alle Schritte eines Angriffs ab - von der Suche nach Services und dem Anmieten von Servern, über das Einkaufen von digitalen Identitäten, dem Programmieren und „Abhärten“ von Malware, ihrem „Crashtest“ gegen gängige Anti-Viren-Software bis hin zu deren Distribution, der Profiteintreibung und digitalen Geldwäsche. Die Abwicklung dieses kriminellen Services im Darknet ist meist einfach und kostengünstig. So kann man einen Banking-Trojaner bereits für 1000 US-Dollar erwerben. Eine Spam-Mail kostet zehn Cent bis vier US-Dollar. „CCaaS basiert auf der professionellen, lose strukturierten, arbeitsteiligen sowie am finanziellen Gewinn orientierten kriminellen Gemeinschaft der Underground Economy“, erklärt das BKA dazu. 5. DDoS-Angriffe fluten die Systeme Ebenfalls weiter gewachsen ist in jüngerer Vergangenheit die Bedrohung in Zusammenhang mit DDoS-Angriffen (Distributed-Denial-of-Service) – sowohl Anzahl als auch Intensität haben stark zugenommen. Cyberkriminelle versuchen mit solchen Attacken, das Zielsystem mit einer großen Datenmenge derart zu überlasten, dass es für Nutzer nicht oder nur sehr eingeschränkt verfügbar ist. Die Hacker können damit beispielsweise VPN-Server lahmlegen, Unternehmenswebseiten und Online-Shops. Vor allem während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 kam es zu einem massiven Anstieg hochvolumiger Angriffe – PT-MAGAZIN 5 2021 EIN NEUER MEILENSTEIN FÜR PFLITSCH. Wir fühlen uns geehrt und freuen uns unbeschreiblich über den „Großen Preis des Mittelstandes 2020“ der Oskar- Patzelt-Stiftung. Diese Auszeichnung ist für uns die Bestätigung unseres eingeschlagenen Weges, dem wir seit langem folgen. An dieser Stelle möchten wir allen danken, die diesen Erfolg möglich gemacht haben: der fachkundigen Jury für ihr Votum, den Sponsoren des Wettbewerbs, sowie allen Mitarbeitern, Vertriebspartnern, Kunden, Lieferanten, Freunden und Förderern, die uns auf unserem Weg als innovativer Experte und Lösungsanbieter für das industrielle Kabelmanagement begleitet haben und weiterhin begleiten werden. www.pflitsch.de

57 PT-MAGAZIN 5 2021 wie die Deutsche Telekom AG festgestellt hat. Der Wechsel vieler Mitarbeiter ins Homeoffice ist der Hauptgrund dafür. Unsichere WLAN- und VPN-Verbindungen, die Nutzung privater Endgeräte für dienstliche Zwecke oder ein nicht ausreichend abgesicherter Browser – all diese Faktoren sorgen für ein erhöhtes Bedrohungs- und Schädigungspotenzial. Fazit: Das BKA geht davon aus, dass die Angriffsziele für Cyberkriminelle weiter zunehmen werden. Angesichts dieser akuten Bedrohungslage für öffentliche Einrichtungen, Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie einem immer skrupelloseren Vorgehen der Täter, reichen einfache Abwehrsysteme, wie einzelne Firewalls oder Virenschutzprogramme längst nicht mehr aus. Unternehmen brauchen stärkere und vor allem zuverlässigere Schutzmechanismen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Absicherung des Internets – denn bereits vor der Corona-Krise galt: 70 Prozent der Hackerangriffe kommen aus dem Internet. Der beste Schutz vor Angriffen aus dem Internet ist ein virtueller Browser, wie der R&S®Browser in the Box. Kommt dieser zum Einsatz, haben Cyberkriminelle keine Chance. Darüber hinaus sollten weitere Schutzmaßnahmen vorgenommen werden – bspw. die Verschlüsselung der Endgeräte, eine hochsichere VPN- Verbindung, Mitarbeiterschulungen und die Absicherung des heimischen WLANs. Mit einem 360-Grad-Schutz erschweren Unternehmen einen Angriff erheblich – die Täter werden abgeschreckt und suchen stattdessen ein leichteres Opfer. ó Über den Autor Dr. Falk Herrmann Dr. Falk Herrmann ist CEO von Rohde & Schwarz Cybersecurity. Das IT-Sicherheitsunternehmen schützt digitale Informationen und Geschäftsprozesse von Unternehmen und öffentlichen Institutionen weltweit vor Cyberangriffen. Der IT-Sicherheitsexperte bietet innovative Datensicherheitslösungen für Cloud-Umgebungen, erweiterte Sicherheit für Websites, Webanwendungen und Webservices sowie Netzwerkverschlüsselung und Endpoint-Sicherheit. www.rohde-schwarz.com/cybersecurity Wir laden das! 1990-2020 Intelligent. Eichrechtskonform. Förderfähig. uesa liefert hochwertige Komponenten für die Ladeinfrastruktur. ▸ eichrechtskonforme AC-Ladesäule 2 x 22 kW ▸ DC-Ladesäulen bis 600 kW ▸ AC-Ladesäulen bis 4 x 22 kW ▸ Ladesäulen mit RFID-, Bezahlsystem ▸ Wallboxen 3,7 - 22 kW ▸ Ladepoller ▸ Netzanalyse/Netzberechnung ▸ Transformatorenstationen ▸ Wandlermessungen www.uesa.de uesa GmbH ▪ Uebigau ▪ Gewerbepark-Nord 7 04938 Uebigau-Wahrenbrück

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