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PT-Magazin 5 / 2021

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PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft Die Top-Themen: • Haiti - Ein interessanter Partner für deutsche Unternehmen? • Retro-Marketing - Eine Aufwertung der Erinnerung • Ashgabat, Turkmenistan ist die teuerste Stadt weltweit. Hongkong folgt • Controlling in der versus für die industrielle Forschung - ein Vergleich

50 Wirtschaft Pic. 6.:

50 Wirtschaft Pic. 6.: Industrial Research in Projects Source: [15, pic. 12; p. 152]. Pic. 7.: Industrial Research in Multi-Project-Management Source: [15, pic. 13; p. 152]. ment-Philosophie nicht hilfreich. Beide Philosophien haben ihren berechtigten Platz [8], [22]. Entweder agiert industrielle Forschung (IR) in Einzel-Projekten (das ist eher selten) oder in verbundenen, weiteren Projekten, also dem Projekt-Portfolio. In der Regel muss das Forschungs-Controlling neben dem wichtigen Einzel-Projekt-Controlling den Überblick behalten, herstellen und kommunizieren: Controlled Project Research Portfolio! (pic. 7). Sektion 2.3. Schlussfolgerungen aus den Charakteristika der industriellen Forschung Industrielle Forschung ist – natürlich – Forschung! Gleichwohl, die Charakteristika der Industriellen Forschung (IR) differieren enorm von denen der Grundlagen-, sogar auch der Angewandten (Akademischen) Forschung. Im Vergleich zu ihnen ist IR gekenzeichnet durch • das Wirken sehr viel stärkerer Triebkräfte seitens der gegenwärtigen wie - vielleicht noch nicht einmal identifizierten - zukünftigen (disruptiven) Stakeholder, • das Beobachten der Zieldefinition, ihrer Verfolgung, ihrer Konformität in einem nach Quality Gates zu planenden, zugleich agilen Projektmanagement, • das Einbinden und Interagieren des Einzelprojektes im Portfolio aller maßgebenden Projekte, die der Gesamtzielstellung verpflichtet sind und unterschiedliche Beiträge zu leisten haben (Multi-Projektmanagement am Reifegrad der Zielerfüllung orientiert) • den spürbaren, zugleich anspornenden permanenten Ergebnis- und Rechtfertigungsdruck bzgl. Budget, Risiko, Zukunftsvorsorge, Risikokapital, Vertrauen(szweifel) und partieller Notwendigkeit nichtprojektgebundener, kreativer Forschungsmöglichkeit. Deshalb braucht Industrielle Forschung einerseits interne Protagonisten, externe Lobbyisten und andererseits akademische Begleitforschung. Sektion 2.4: Neue Fragen und Herausforderungen Weil industrielle Forschung eine Menge von Restriktionen in den Pfaden von T-Q-M-C (also Zeit, Qualität, Geld, Kapazität) zu ver- PT-MAGAZIN 5 2021 www.efen.com Einfach.Mehr.Nachhaltigkeit. Für EFEN steht der ressourcenschonende Umgang mit Rohstoffen im Fokus. Wir nehmen Chancen aktiv wahr und investieren in Zukunftstechnologien, sowie in Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Vision von nachhaltiger Entwicklung, um Erfolg dauerhaft zu sichern. Das EFEN-Versprechen: Einfach.Mehr.Möglichkeiten. Qualität Service Zuverlässigkeit Nachhaltigkeit Finden Sie heraus was wir Einfach.Besser.Machen.

51 kraften hat, muss sie einen gewissen Freiraum haben außerhalb dieser Pfade. Das Schlüsselwort heißt “nice-tohave projects” außerhalb (zugleich eben auch innerhalb) der Pfade (siehe Quadrant im unteren linken Viertel in pic. 7). Obwohl der Autor einige Erfahrung mit „hybridem“ Forschungsmanagement, sowohl im Verbinden von streng „planned and controlled“ Forschungsmanagement auf der eine Seite und andererseits mit ziemlich offenem räumlich wie zeitlichen Forschen hat, tauchen neue Forschungsherausforderungen auf (siehe [10], [12]): (Aus-)Bildungs- und Forschungsprozess? • Welches sind die Rollen und Aufgaben von Universitäten/Hochschulen Angewandter Wissenschaft auf der eine Seite und der kommerziellen Wirtschaft und Industrie auf der anderen Seite in einem integrierten, synoptischen Verbund von staatsund privatwirtschaftlichen Aufgaben? (siehe die Diskussion in [13] und Sektion 3). à Die folgenden Kapitel werden wir nur in die online-Volltextversion des gesamten Aufsatzes aufnehmen: Kapitel 3: Charakteristika der akademischen Bildung in Universitäten und Hochschulen (Higher Education Institutions HE/HEI). Kapitel 4: Die Kritischen Erfolgsindikatoren (KSI) der Industriellen Forschung (IR) Kapitel 5: Die Kritischen Erfolgsindikatoren (KSI) der Akademischen Bildung (HE) Kapitel 6: Ist-Soll-Vergleich (Scoring) der KSI mittels Balanced Score Cards (BSC) für die Industrielle Forschung (IR) als auch Akademische Bildung (HE) PT-MAGAZIN 5 2021 •Wie sollten die Wichtigkeit und die Lern-Effekte von Hochrisko-Forschungsprojekten bewertet werden, insbesondere im Falle der nichterfolgreichen Beendigung des Projektes (das ja trotzdem eine Lesson Learned hervorbrachte)? •Wie sollte die kapazitive Allokation von „Freier Forschung“ (also nichtprojektgebundener Forschung) gemanagent werden? Jeder Forscher darf sich um ein solches Projekt bewerben (=Hybrid Researching) versus „Freie Forschungsteams“ separiert von „Strictly focussed and controlled Research Teams“? • Wie sollte das Verhältnis gestaltet werden zwischen der „Freien Forschung“ in der IR und den Aufträgen an die Akademia in der HE? • Wie sollte der Forschungserfolg für perfekt (vom industriellen Kunden) verifizierten Forschungserfolg gemessen und bewertet werden (nur in JA/NEIN, PRIMA/SUPER oder auch in €/$)? • Wie sollte der Forschungserfolg für nichtperfekte, aber ordentliche Forschungsprojekte gemessen und bewertet werden? Kann man eine materialisierte Forschungsprämie erwägen? • Wie sollte das Forschungsbudget allokiert werden? Nach Zyklen (wie Umsatz, Profit o.a.) oder zukunftssichernd und zyklenunabhängig? • Wie stark ist das Monitoring in Feldern außerhalb des Portfolios des eigenen Unternehmens notwendig für dessen Zukunftssicherung? (Research, technology, invention, innovation, product, process, organization monitoring) • Welche Konsequenzen hat die Differenzierung zwischen Grundlagen-, Applikations- und industrieller Forschung für den Akademischen Inspired by temperature Hochgenau temperieren in Forschung und Industrie Wir sind ein führender Anbieter von hochgenauen Temperierlösungen für Forschung und Industrie. Unsere Produkte sorgen weltweit für präzise Temperaturen von -125 bis +425 °C in Laboratorien, Technikumsanlagen und Produktionsverfahren. > Mehr Informationen: www.huber-online.com

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