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PT-Magazin 5 / 2021

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PT-Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft Die Top-Themen: • Haiti - Ein interessanter Partner für deutsche Unternehmen? • Retro-Marketing - Eine Aufwertung der Erinnerung • Ashgabat, Turkmenistan ist die teuerste Stadt weltweit. Hongkong folgt • Controlling in der versus für die industrielle Forschung - ein Vergleich

Cost-of- Ashgabat,

Cost-of- Ashgabat, Turkmenistan, ist die teuerste Stadt weltweit. Hongkong folgt auf Platz 2. Foto: pixabay/nick_photoarchive Die Pandemie bewirkte wesentliche Veränderungen in Mercers Cost-of-Living- Ranking 2021, während die Länder weiterhin mit wirtschaftlichen, politischen und gesundheitlichen Folgen von COVID-19 zu kämpfen haben. Ashgabat, Turkmenistan, führt die Liste als teuerste Stadt an und verdrängt Hongkong auf Platz 2, während Beirut um 42 Positionen auf Platz 3 der teuersten Städte steigt. Zürich und Genf befinden sich unverändert in den Top 10 der teuersten Standorte für Expatriates. COVID-19 verursacht weiterhin eine beispiellose Störung der internationalen Mobilität und veranlasst Unternehmen, neu zu bewerten, wie sie in einer Welt nach der Pandemie die Mobilität ihrer Belegschaft managen wollen. Daten zu Lebenshaltungskosten, Mercers Mobilitäts-Studien sowie Erkenntnisse aus Kundenprojekten zeigen hierbei, dass der seit Jahren andauernde Trend hin zu einer Modernisierung der Mobilitätsstrategien vermehrt alternative Formen von internationalen Einsätzen und grenzüberschreitenden Arbeitsvereinbarungen hervorgerufen hat, um Geschäftsaktivitäten im Ausland aufrechtzuerhalten. „Die Lebenshaltungskosten waren schon immer ein wichtiger Faktor für die internationale Mobilitätsplanung, aber die Pandemie hat eine ganz neue Ebene der Komplexität hinzugefügt, die langfristige Auswirkungen in Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden berücksichtigt sowie mit Überlegungen zu Remote Working eine weitere Flexibilisierung innerhalb von Richtlinien einschließt“, sagte Ilya Bonic, Career President und Head of Mercer Strategy. „Da Unternehmen ihre Talent- und Mobilitätsstrategien überdenken, sind genaue und transparente Daten unerlässlich, um Mitarbeitende für alle Arten von Anstellungen fair zu entlohnen.“ Die Mobilität entwickelt sich von traditionellen Langzeiteinsätzen, d. h. ein Mitarbeiter wird für einige Jahre an einen anderen Ort versetzt und anschließend an seinen Heimatstandort zurückgeführt, hin zu anderen Arten von internationaler Mobilität wie Kurzzeiteinsätzen, permanent Entsendeten, internationalen Pendler und Pendlerinnen, internationalen Remote-Arbeitenden und internationalen Freiberuflern. „Die Entwicklung zu neuen Formen flexibler Auslandstätigkeit (wie z.B. Remote Working, Virtual Assignments), die sich zu Beginn der Pandemie im letzten Jahr ausgebildet hatten, hat sich verstärkt, sodass sich das Angebot an unterschiedlichen Arbeitsformen deutlich erweitert hat und diese ihren Platz neben den traditionellen Formen etabliert haben“, erläutert Ulrike Hellenkamp, Partnerin und Expertin für Auslandsentsendungen bei Mercer. Die Mercer-Umfrage „2020 Worldwide Survey of International Assignment Policies and Practices“ bestätigte, dass viele der befragten Unternehmen flexiblere PT-MAGAZIN 5 2021 WIR BAUEN KLIMANEUTRAL KLIMANEUTRALES PRODUKT F0304N21 Terhalle Holzbau GmbH, Ahaus-Ottenstein F0304P21 Terhalle Holzbau GmbH, Ahaus-Ottenstein Investorenmodell: 5-Gruppen Kita in Korschenbroich Schulerweiterungen Studentenwohnheime Wohnquartier in Berlin Unternehmensgruppe Terhalle | Solmsstraße 46 | 48683 Ahaus | 02561/9823-0 | www.terhalle.de

35 Living-Ranking 2021 PT-MAGAZIN 5 2021 Optionen anbieten, um den unterschiedlichen persönlichen Umständen der ins Ausland entsandten Mitarbeitenden gerecht zu werden. Eine weitere Mercer- Umfrage für 2020/2021 ergab, dass mehr als 50 Prozent der befragten Unternehmen aufgrund der Pandemie Veränderungen in Bezug auf die Anzahl von permanenten Versetzungen, Einsätzen zur Talententwicklung sowie Kurzzeit- und Pendlereinsätzen in ihren Unternehmen erwarten. Die neueste Mercer-Umfrage zu den Lebenshaltungskosten hilft Arbeitgebenden, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie wichtig die Überwachung von Währungsschwankungen und die Bewertung des inflationären und deflationären Drucks auf Waren, Dienstleistungen und Unterkünfte an allen Betriebsstandorten ist. Die Daten unterstützen Arbeitgebende auch bei der Festlegung und Überarbeitung von Vergütungspaketen für Mitarbeitende bei internationalen Einsätzen und bei der Arbeit im Ausland. „Plötzliche Änderungen der Wechselkurse wurden hauptsächlich durch die Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft verursacht“, erläutert Hellenkamp. „Diese Volatilität kann sich auf Expatriates in vielfältiger Weise auswirken, durch Knappheit und Preisanpassungen bei Gütern und Dienstleistungen oder wenn Mitarbeitende in der Währung ihres Heimatlandes bezahlt werden und Geld im Gastland für Einkäufe vor Ort umtauschen müssen.“ Darüber hinaus können sich die Lebenshaltungskosten eines Standorts erheblich auf seine Attraktivität als Zielort für Talente auswirken und beeinflussen somit Standortentscheidungen für Unternehmen, die ihren geografischen Fußabdruck erweitern und umgestalten. „Weiterhin ist zu beobachten, dass eine Reihe von Standorten, die unter der Pandemie besonders gelitten haben oder noch leiden, hinsichtlich ihrer Akzeptanz als Auslandsstandort von den Mitarbeitenden kritisch gesehen werden. Die während der Pandemie eingeschränkte Reisetätigkeit führt vermehrt zu Überlegungen, inwieweit Nachhaltigkeitsthemen auch ihren Einfluss auf Entsendeprogramme nehmen könnten“, betont Hellenkamp. Mercers Cost-of-Living-Ranking 2021 Im Cost-of-Living-Ranking 2021 von Mercer ist Ashgabat die teuerste Stadt für internationale Mitarbeitende und verdrängt Hongkong auf den zweiten Platz. Beirut belegte den dritten Platz und kletterte im Ranking um 42 Positionen nach oben, was auf eine schwere und weitreichende wirtschaftliche Depression aufgrund der Eskalation mehrerer Krisen, die größte Finanzkrise des Landes, COVID-19 und die Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020, zurückzuführen ist. Tokio und Zürich fielen jeweils um einen Platz vom dritten auf den vierten bzw. fünften Rang zurück, und Shanghai verbesserte sich um einen Platz gegenüber dem Vorjahr auf den sechsten Rang. Singapur rückte vom fünften auf den siebten Platz vor. Weitere Städte, die in den Top 10 der teuersten Städte für internationale Mitarbeitende von Mercer auftauchen, sind Genf (8), Peking (9) und Bern (10). Die weltweit am wenigsten teuren Städte für internationale Mitarbeiter sind laut Mercer- Umfrage Tiflis (207), Lusaka (208) und Bischkek, das auf Platz 209 landete. Europa, der Nahe Osten und Afrika Drei europäische Städte befinden sich unter den Top 10 der teuersten Standorte. Als Nummer fünf im globalen Ranking >

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