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PT-Magazin 06-2017

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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© Goldengel - stock.adobe.com PT-MAGAZIN 6/2017 Die Wahrheit ist mehr als genug Konstruktiver Umgang mit Veränderungsprozessen Wirtschaft 52 „Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder über dasselbe Thema malen.“ (Pablo Picasso) Jahrhundertelang, über Generationen hinweg ist und bleibt die Frage nach der Wahrheit strittig. Sie gehört zu den zentralen Problemen der Philosophie und der Logik. Auch der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick stellte fest: „Es ist ein Dilemma mit der Wahrheit“, als er sich der Frage widmete, wie wirklich die Wirklichkeit sei. Ein Paradoxon, das sich besonders im Umgang mit geplanten Veränderungen zu einer schwierigen Gratwanderung entpuppen kann. Die Wahrnehmung solcher Veränderungsvorhaben hängt maßgeblich davon ab, wie viele und welche Erfahrungen Mitarbeiter mit Umgestaltungen gemacht haben. Wie viel „Wahrheit“ im Sinne von Informationen brauchen die involvierten Akteure eines Unternehmens über anstehende Veränderungen? Wäre es manchmal nicht ratsamer, im Vorfeld zu schweigen, um unnötige Spekulationen und Gerüchte im Vorhinein zu unterbinden? Gefährliche Halbwahrheiten Anstehende Veränderungsprozesse sollten stets gut durchdacht in Angriff genommen werden. Grundsätzlich gestaltet es sich schwierig, vor einem Change-Prozess genau abschätzen zu können, wie viele Informationen tatsächlich notwendig sind. Es hängt stets vom Empfänger und seiner aktuellen Situation ab, wie er Informationen aufnimmt oder verarbeitet. Eines ist jedoch sicher: Halbwahrheiten oder gar Lügen führen nicht zum Erfolg. Im Gegenteil – solche absichtlichen Irreführungen fliegen früher oder später auf und stiften nur Verwirrung bei den Betroffenen. Auch mangelnde oder fehlende Auskünfte hinterlassen ein ungutes Gefühl und fördern Unsicherheit oder Angst. Die Betroffenen stellen sich vermehrt Fragen wie: „Was bedeutet die bevorstehende Veränderung für mich? Ist mein Arbeitsplatz gefährdet?“ Während eines Change-Prozesses lassen sich Unsicherheiten kaum restlos aus dem Weg räumen, denn „Angst haben wir alle. Der Unterschied liegt in der Frage wovor.“ (Frank Thiess) Abwehr und Angriff Ein Veränderungsprozess ist ein einschneidendes Ereignis, das den betroffenen Akteuren mitunter eine neue sowie ungewohnte Verhaltensweise abver- Schwierige Projekte meistern! Mit unserem umweltschonenden Spülbohrverfahren bereiten wir den Weg, wenn der traditionelle Tiefbau an seine Grenzen stößt. Bohrungen in großer Tiefe oder Unterquerung von Verkehrswegen und bebauten Flächen, z. B. für Rohre oder Leitungen für Wasser-, Energie- und Datenversorgung. Kompetent. Umweltfreundlich. Zuverlässig. Fordern Sie uns! 2017 Im Gewerbepark 6 • 07646 Bollberg Telefon +49 36428 5133-00 info@hue-bohrtechnik.de • www.hue-bohrtechnik.de

© aretas GmbH verbal WIDERSPRUCH • Gegenargumentation • Vorwürfe • Drohungen • Polemik • Sturer Formalismus Angriff (aktiv) nonverbal AUFREGUNG • Unruhe • Streit • Intrigen • Gerüchte • Cliquenbildung © aretas GmbH verbal AUSWEICHEN • Schweigen • Bagatellisieren • Blödeln • ins Lächerliche ziehen • Unwichtiges debattieren Flucht (passiv) nonverbal LUSTLOSIGKEIT • Unaufmerksamkeit • Müdigkeit • Fernbleiben • innere Emigration • Krankheit PT-MAGAZIN 6/2017 Verbale und nonverbale Verhaltensauffälligkeiten bei „Angriff“. langt. Dieser Umstand führt zu einem erhöhten Konflikt- und Stresspotenzial aller Beteiligten. Unklarheiten im neu eingeführten oder veränderten System sowie verschiedene Meinungen über Vorgehensweisen bieten oft Anlass für Streitigkeiten. Nicht selten kommt es vor, dass die von den Veränderungen betroffenen Akteure ihre bisherige Verantwortung und ihre Position in Gefahr sehen. Diese Vermutung endet häufig in einer Kampfansage an Kollegen und das Unternehmen. Um den Erhalt der bisher erreichten Position wird gekämpft, selbst wenn dies dazu beiträgt, die Veränderungen zu vermeiden oder die Festigung des neuen Systems zu verhindern. Somit lautet die erste Devise in vielen Köpfen: Angriff! Verbale und nonverbale Verhaltensauffälligkeiten bei „Flucht“. Flucht ist auch keine Lösung Grundsätzlich kann Angst in zwei Reaktionen münden: Angriff und Flucht. Dabei gibt Angriff dem Betroffenen eine Form von Kontrolle über die Lösung von bedrohlich empfundenen Situationen. Das Gefühl, etwas aktiv zu tun – und sei es nur, Widerstand zu leisten –, wirkt sich beruhigend aus. Flucht wiederum ist der passive Ausdruck von Angst. In diesem Falle erstarrt der Mitarbeiter und verharrt in alten Denkmustern. Beide Reaktionen, sowohl Angriff als auch Flucht, korrespondieren als Reaktionsmuster mit den Perspektiven Misstrauen und Vertrauen. Dabei handelt es sich insofern um keine Gegensätze, sondern unterschiedliche Sichtweisen zur Bewertung der Chancen aus Angriff und Flucht. Vom richtigen Zeitpunkt Eine gelungene Informationspolitik steht in engem Zusammenhang mit der gelebten Führungskultur und den Kompetenzen der beteiligten Führungskräfte. Ohne Fingerspitzengefühl jedoch lässt sich die Aufgabe nicht erfolgreich bewältigen. Es ist die Aufgabe der Managementebene, die richtigen Informationen zum geeigneten Zeitpunkt empfängergerecht bereitzustellen, zu erklären, ˘ 53 Wirtschaft Die Software für Arbeitssicherheit: www.webinfactory.de Mit myEHS zu mehr Sicherheit in Ihrem Betrieb © Minerva Studio - Fotolia.com myEHS Gefährdungsbeurteilung Mitarbeiter-Unterweisung Störfall-Verteiler Gefahrstoff-Information Ereignis- und Unfalldatenbank Sicherheitsbegehungen Arbeitsplanung Aufgaben-Management Verwaltung von Betriebsanweisungen Fasihi GmbH Donnersbergweg 4 D-67059 Ludwigshafen Tel.: +49 (0)621 520078-0 Fax: +49 (0)621 520078-20 info@fasihi.net www.webinfactory.de PREISTRÄGER Großer Preis des MITTELSTANDES

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