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PT-Magazin_06_2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Grußworte

Grußworte Oskar-Patzelt-Stiftung PT-MAGAZIN 6/2015 Foto: michael-mueller-spd.de Foto: SPD Landtagsfraktion Mecklenburg Vorpommern Foto: Götz Schleser 62 Anerkennung und Respekt Fleiß, Können und Kreativität Nachhaltiges Wirtschaften Der Mittelstand gilt zu Recht als Rückgrat der deutschen wie auch der Berliner Wirtschaft . Über 99 Prozent aller Berliner Unternehmen zählen zum Mittelstand. Und die meisten von ihnen stehen für Innovationsgeist, für Leistungsstärke und insbesondere für die Sicherung beziehungsweise Schaffung von Arbeitsund Ausbildungsplätzen. Zudem übernehmen viele mittelständische Unternehmen soziale Verantwortung und engagieren sich in und für ihre Region. Viele gute Gründe also, um der Dynamik und den Leistungen des Mittelstandes Anerkennung und Respekt zu zollen. Ich begrüße es deshalb sehr, dass die Oskar-Patzelt-Stiftung hier nun schon seit gut zwei Jahrzehnten einen Akzent setzt und herausragende Unternehmen mit dem Großen Preis des Mittelstandes würdigt. Und ganz besonders freut es mich, dass diesmal unter den rund 5.000 deutschlandweit nominierten Firmen auch 365 aus Berlin-Brandenburg mit dabei sind. Ihnen wünsche ich natürlich besonders viel Erfolg. Zugleich danke ich der Oskar-Patzelt- Stiftung für die Auslobung dieses wichtigen Wirtschaftspreises, der das beispielgebende Engagement mittelständischer Unternehmen öffentlichkeitswirksam in den Fokus rückt. Mein Dank gilt außerdem den Jury-Mitgliedern sowie allen Unterstützern und Förderern des Wettbewerbs. Allen Finalisten und Preisträgern 2015 sei herzlich gratuliert. Michael Müller Regierender Bürgermeister von Berlin Wenn wir in diesem Jahr auf das 25-jährige Bestehen unseres Landes zurückblicken, stellen wir fest: Wir haben viel erreicht in Mecklenburg-Vorpommern. Das Land ist wirtschaftlich gut vorangekommen. Daran hat der Mittelstand einen sehr großen Anteil. 99,6 % aller Unternehmen bei uns im Land gehören zum Mittelstand. Kleine und mittlere Unternehmen sind Arbeitgeber für 81,3 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die mittelständischen Unternehmen und deren Beschäftigte schaffen mit Fleiß, Können und Kreativität wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen. Die mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer sind fest in der Region verankert. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Beschäftigten und deren Familien und zeichnen sich oft durch gesellschaftliches Engagement aus. Mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ wird diesen Menschen die Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteil, die sie verdient haben. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oskar-Patzelt-Stiftung, die den Preis auch in diesem Jahr möglich gemacht haben. Ich wünsche allen einen spannenden Wettbewerb und viel Freude bei der feierlichen Preisverleihung. Erwin Sellering Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern Fortschritt liegt nicht in der Neuerung, sondern in der Verbesserung. Unternehmern wird der Anspruch, es besser machen zu wollen und sich nicht mit Bestehendem abzufinden, idealtypisch zugeschrieben. Unternehmerauszeichnungen sind deshalb gute Foren für Best- Practice-Beispiele. Die prämierten Unternehmen zeigen, wie man etwas verbessern kann; wie man Verantwortung übernimmt und dabei zum Vorreiter oder Vorbild für andere wird. Auszeichnungen wie der Große Preis des Mittelstandes sind zugleich auch wichtige Zeitzeugnisse für die Gesamtentwicklung der mittelständischen Wirtschaft. Nicht Wachstumsrekorde werden gefeiert, sondern nachhaltiges Wirtschaften geehrt. Es geht um Bildung, Weltoffenheit und Fleiß - als Tugenden zu stetem Erfolg ebenso wie um die Schaffung von Voraussetzungen für gute Arbeit, um gesellschaftliches Engagement und innovative Handlungsansätze. Die für den Großen Preis des Mittelstands nominierten Unternehmen, Kommunen und Banken stehen hierfür beispielhaft. Dies einmal mehr auch herauszustellen ist umso wichtiger, als die Überwindung von 40 Jahren wirtschaftsstruktureller, aber auch gesellschaftlicher Trennung und Ideologisierung in Ostdeutschland noch immer andauert. Dass wir in Sachsen nach nur 25 Jahren auf einen so bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung blicken können, ist gewiss auf den Fleiß und Ehrgeiz der Beschäftigten und der Unternehmer zurückzuführen, aber auch auf die Soli-

darität anderer. Dies dürfen wir nicht vergessen. Auch die laufende gesamtgesellschaftliche Debatte zur Integration von ausländischen Fachkräften aufgreifend freue ich mich sehr, zur diesjährigen 21. Preisverleihung des Großen Preises des Mittelstandes ein Grußwort an die Verantwortungsträger in den Firmen richten zu dürfen. Sie sind es, die neue Wege beschreiten und damit erfolgreich sind. Lassen Sie uns diskutieren und gemeinsam zeigen, dass es sich lohnt, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Damit die Entwicklung in unserer Gesellschaft nicht stehen bleibt. Martin Dulig Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Freistaates Sachsen Kluge Köpfe hinter den Unternehmen Foto: Moellring „Es werde Licht“, heißt das Motto des diesjährigen „Großen Preis des Mittelstandes“. Das passt ausgezeichnet. Denn die kleinen und mittleren Unternehmen in Sachsen-Anhalt sind die Schlaglichter der Wirtschaft im Land. Mit ihrer Leistungsstärke und ihrem Engagement sind sie der Schrittmacher der wirtschaftlichen Entwicklung und haben maßgeblich für den Wiederaufbau der wirtschaftlichen Strukturen beigetragen. Als Traditionsland der Industrie erlebte Sachsen-Anhalt in den Jahren um 1900 einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Dem folgten Phasen der De-Industrialisierung: die fast vollständige Zerstörung der Produktionsstätten im Zweiten Weltkrieg und der teilweise Abbau noch funktionsfähiger Industrieanlagen als Reparationsleistungen an die damalige Sowjetunion. Zu diesen Zeiten spielten Unternehmerkultur, die Rolle von Persönlichkeiten in Unternehmen sowie das Streben nach unternehmerischem Erfolg nur eine untergeordnete Rolle. Die Dominanz von Volkseigentum ließ kein Eigentümerbewusstsein zu. Dass der Geist von einst in vielen Köpfen dennoch weiterlebte, zeigen Sachsen-Anhalts Unternehmen heute. Nach einem schwierigen Neustart zeichnet sich die Wirtschaft des Landes heute durch einen lebendigen und innovativen Mittelstand aus. Das vor allem Dank jener, die vor 25 Jahren den Mut hatten, ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Diese Geschichten erfolgreicher Unternehmen des Landes sind in der Öffentlichkeit jedoch noch nicht ausreichend bekannt und schon gar nicht die klugen Köpfe, die hinter den Unternehmen stehen. Deshalb ist es wichtig, dass der Spot nun auf diese Unternehmen gerichtet wird und ihr Schaffen durch Preise und Auszeichnungen im Rampenlicht steht. Der „Große Preis des Mittelstandes“ gibt die ideale Bühne dafür. Allen nominierten Unternehmen drücke ich die Daumen und wünsche viel Erfolg. Hartmut Möllring Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt Erfolgsgeheimnis des Wirtschaftsstandorts Foto: SenWTF/Lopata In Berlin ist die wirtschaftliche Lage der kleinen und mittleren Unternehmen so gut wie lange nicht mehr. In einer aktuellen Umfrage unserer Investitionsbank IBB bei knapp 1.800 Berliner Mittelständlern bewerten zwei Drittel der Befragten ihre wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut, mehr als die Hälfte erwarten steigende Umsätze in den nächsten Monaten und über 34 Prozent haben auf die gute konjunkturelle Entwicklung bereits mit einer Aufstockung ihres Personalbestands reagiert. Bei der Steigerung der Beschäftigten steht Berlin deutschlandweit an der Spitze. Der wirtschaftliche Aufschwung wirkt anziehend auf Fachkräfte aus dem In- und Ausland. Und auch der Berliner Gründungsboom hält weiter an: Jährlich werden in Berlin mehr als 40.000 Unternehmen neu gegründet und tragen so zur wirtschaftlichen Dynamik der Stadt bei. Vor allem die technologiegetriebenen Startups aus den Bereichen IT, Gesundheitswirtschaft, Optik oder Mikrosystemtechnologie sind mit ihrer Innovationskraft interessante Partner für die bestehenden mittelständischen Unternehmen. Sicherlich liegt hierin auch ein Erfolgsgeheimnis des Wirtschaftsstandorts Berlin: Die gebündelte Innovationskraft der exzellenten Wissenschafts- und Forschungslandschaft, der Entwicklungsabteilungen der etablierten Berliner Unternehmen und der Startup-Szene kommt hier an einem Ort zusammen. Wir unterstützen diesen Prozess mit einem breit ausgerichteten Förderinstrumentarium und der aktiven Initiierung von Verbundprojekten von kleinen und mittleren Unternehmen mit den Forschungseinrichtungen in der Stadt. Viele der heute nominierten Unternehmen sind uns gut bekannt und konnten bereits von diesen Angeboten profitieren. Trotzdem bleibt es immer die Entscheidung der Unternehmerinnen und Unternehmer mit Tatkraft und Risikobereitschaft innovative Projekte zu initiieren und umzusetzen. Es ist der Verdienst des Großen Preises des Mittelstands, diese Leistungen zu würdigen und für einen Abend in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stellen. Auch wenn nicht alle einen Preis gewinnen können, wünsche ich den Nominierten viel Erfolg! Cornelia Yzer Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung der Stadt Berlin Oskar-Patzelt-Stiftung PT-MAGAZIN 6/2015 63

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