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PT-Magazin_06_2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Die Japaner kommen

Die Japaner kommen PT-MAGAZIN 6/2015 Dr. Helfried Schmidt Foto: OPS, Boris Löffert Selbst im fernen Japan schaut man interessiert auf den deutschen Mittelstand. Anfang November kam eine E-Mail von Yoshiko Susanne Brzezinka. Sie recherchiert und koordiniert in Deutschland für NHK, das öffentlich-rechtliche Fernsehen Japans, an einem Special über die wirtschaftliche Situation in Deutschland im Zusammenhang mit der Euro-Krise etc. pp. Es geht darum, wie die Arbeitsmarktreformen und andere Maßnahmen in Krisenzeiten zur wirtschaftlichen Stabilität beitrugen. Deshalb war das japanische Redaktionsteam bereits am Nachmittag des 7. November zum Preisträgertreffen und am Abend zur Preisverleihungsgala und beim Bundesball vor Ort im Maritim Berlin. Nach Nebenrollen in den ARD-Formaten „Tatort“ und „Plus Minus“ bekommt der „Große Preis des Mittelstandes“ nun sogar eine Hauptrolle, allerdings im japanischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Die Japaner interessiert das “Geheimnis” eines erfolgreichen deutschen Unternehmens. Eines dieser Geheimnisse entdeckte im Cicero-Interview der Managementdenker Reinhard K. Sprenger: In kleinen und mittleren Unternehmen werden „renitente Reste des gesunden Menschenverstandes tapfer verteidigt“. Zu diesem gesunden Menschenverstand gehört, sich um aktuelle Ressourcen und auch um die künftige Nachfolge nachhaltig zu kümmern. Unter den Ausgezeichneten dieses Jahres waren auch zwei Unternehmen, die auf eine 700jährige Geschichte zurückblicken können. Kein Mensch kann so alt werden. Das Leben erzwingt daher alle paar Jahrzehnte einen Generationswechsel in der Unternehmensführung. Immer wieder müssen sich neue Unternehmer finden, die ein Unternehmen führen wollen und können. Menschen, die die Last der Verantwortung auf sich nehmen wollen, mit 60- und 80-Stunden-Wochen, mit persönlicher Haftung für Investitionen und gegebenenfalls für wirtschaftliche Misserfolge. Die 100.000 neuen Unternehmer jährlich mit ihren 100.000 neuen Masterplänen sind die Gewähr dafür, dass die Volkswirtschaft als Ganzes, sich selbst erneuernd, immer wieder die besten Wege findet. Während Irrtümer in einer Planwirtschaft immer katastrophale Folgen bewirken, betreffen Irrtümer in einer Marktwirtschaft immer nur einzelne Unternehmen. Die anderen zigtausend Masterpläne funktionieren und sichern Fortschritt und sozialen Frieden. Weil der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ auf all das immer wieder auf eine ganz individuelle und wertschätzende Weise öffentlich aufmerksam macht, zeichnete der Keynote Speaker & Change-Maker Ilja Grzeskowitz die Oskar-Patzelt-Stiftung am 7. November in Berlin mit dem „Company Change Award“ als Unternehmen mit der besten Veränderungs-Kultur aus. Die Oskar-Patzelt-Stiftung wirkt auch persönlich an dieser ununterbrochenen Selbsterneuerung des unternehmerischen Mittelstandes aktiv mit. Im Frühjahr 2015 vollzog das Kuratorium der Stiftung einen Generationswechsel und wählte den ehemaligen Bundesvorsitzenden der Wirtschaftsjunioren Deutschland, Christian Wewezow, zu seinem Vorsitzenden. Der diesjährige Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren, Daniel Senf, war Ehrengast der Bundesgala am 7. November. Die Stiftung unterstützt u. a. aktiv die Arbeit der KMU-Berater e.V. und studentischer Wirtschaftskongresse wie STeP in Stralsund oder des Ludwig-Erhard-Symposiums in Nürnberg. So geht es auch 2016 weiter. SLF. DA BEWEGT SICH WAS. Kugellager und Rollenlager von 30 mm bis 1600 mm Außendurchmesser in verschiedenen Ausführungen Spindeleinheiten Bohr-, Fräs- und Drehspindeln Spindeln mit angeflanschtem bzw. integriertem Motor Spindeln für spezielle Einsatzgebiete NEU! Rekonditionierung von Wälzlagern Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth GmbH Fabrikgelände 5 08427 Fraureuth Tel.: +49 (0) 37 61 / 80 10 Fax: +49 (0) 37 61 / 80 11 50 E-Mail: slf@slf-fraureuth.de www.slf-fraureuth.de

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