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PT-Magazin 05 2020

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Offizielles Magazin der Oskar-Patzelt-Stiftung. Titelthema: Meilensteine.

62 Südwestdeutschland

62 Südwestdeutschland Gießens Innenstadt gewinnt Mieter mit Durchblick Neu am Seltersweg: LÜHRMANN vermittelt frequenzstarkes Objekt an Mister Spex Mister Spex in Expansionslaune: Mit dem Store in Gießen wächst die Zahl der bundesweit verteilten Geschäfte im Offline-Handel innerhalb kürzester Zeit auf 25 an. Foto: Mister Spex/F.Stürtz Gießen 2020 – Mit Mister Spex zog jüngst ein neues Unternehmen in den Gießener Seltersweg. Der Omnichannel-Optiker löste das Bonita als Mieter ab und treibt somit seine Expansionspläne weiter voran. Das Beraterunternehmen LÜHRMANN, Experte für die Vermietung und den Verkauf von Gewerbeimmobilien in 1A-Innenstadtlagen, hat den Standort vermittelt. „Mit Mister Spex wird der Mieter- Mix in der Einkaufsstraße entscheidend bereichert“, betont André Michel, Senior Consultant in der Vermietung bei LÜHR- MANN Düsseldorf. So sei der Omnichannel-Anbieter - mit den Nachbarn Calzedonia, Only, Douglas, Hallhuber und vielen anderen - eine passende Ergänzung für das Shoppingangebot der Gießener. Die rund 90 Quadratmeter Verkaufsfläche seien ideal auf die Pläne des expansiven Unternehmens zugeschnitten. „Der neue Store in Gießen punktet nicht nur durch seine hochfrequente Lage“ sagt Jens Peter Klatt, Vice President Retail bei Mister Spex. „Wie auch bei unseren anderen Stores, haben wir hier zudem bereits viele Bestandskunden und eine hohe Markenbekanntheit. Bei der reinen Einwohnerzahl gehört Gießen zu unseren kleineren Standorten, weist mit einem großen Einzugsgebiet von fast einer halben Million Einwohnern im Umland aber eine hohe Zentralität auf. Zudem bietet Gießen mit der zweitgrößten hessischen Universität und ihren Studenten eine spannende Zielgruppe.“ Die 2007 in Berlin gegründete Gesellschaft hat sich vor allem als erfolgreicher Onlinehändler einen Namen gemacht. Zur Vertriebsstrategie der Experten für alles rund um die Brille, gehört aber auch der persönliche Kundenkontakt im stationären Handel. Dass der Omnichannel-Ansatz von Mister Spex von Erfolg gekrönt zu sein scheint, lassen die zunehmenden Store- Öffnungen erahnen. Mit dem Standort in Gießen wuchs das bundesweite Filialnetz innerhalb kürzester Zeit auf 25 Geschäfte an. Inzwischen betreibt das Unternehmen 31 Stores in ganz Deutschland. Kombiniert mit den Bestrebungen der weiteren Internationalisierung der Marke, bieten die Wachstumszahlen einen Indikator für eine nachhaltige Geschäftsentwicklung. Einer Geschäftsentwicklung, von der nun auch die Gießener Innenstadt profitieren dürfte. ó PT-MAGAZIN 5 2020 Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“ - Mitnahmestapler - Schwertransporte - Kranservice - Einbringservice - Maschinenumzüge - Logistiklösungen - Inhouseservice - Lagerung - Logistik, Lagerung und Transport von Schüttgütern

KIT-Technologiekalender unterstützt KMU Studie vergleicht Mobilitätsszenarien und hilft bei strategischen Entscheidungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT haben Trends wie die Elektromobilität identifiziert und bewertet, die sich bis 2035 etablieren könnten. (Foto: Sandra Goettisheim) „Wir geben KMU mit dem Technologiekalender Handlungsempfehlungen, wie sie vorhandene Kompetenzen in Forschung, Entwicklung und Produktion gezielt für neue Angebote nutzen können“, sagt Sascha Ott, Geschäftsführer des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme. „Besonders für baden-württembergische Unternehmen sehen wir große Wertschöpfungspotenziale im Hinblick auf deren hohe Produkt- und Fertigungskompetenz.“ Dazu zählen beispielsweise Metall-Kunststoff-Fügetechniken, die Entwicklung von Hochleistungskunststoffen sowie der Leichtbau für neuartige Antriebselemente. »Wir lieben unser Finger-Haus, weil ... ... unser Leben an Qualität gewonnen hat.« Dennis Brussmann, FingerHaus-Bauherr PT-MAGAZIN 5 2020 Autonomes Fahren, Elektromobilität, synthetische Kraftstoffe: Unsere Mobilität verändert sich zusehends. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg unterstützt bei diesem Wandel der „Technologiekalender Strukturwandel Automobil Baden-Württemberg“, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitentwickelt haben. Er beschreibt, wie sich automobile Schlüsseltechnologien bis 2035 entwickeln können, und hilft Unternehmen, zukunftsfähige Produkte und Geschäftsfelder zu identifizieren, gezielt Kompetenzen aufzubauen und so wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Technologiekalender vergleicht Mobilitätsszenarien, die von unterschiedlichen Antriebstechnologien ausgehen. In einem Szenario dominieren batterieelektrische Antriebe für Elektroautos, in einem zweiten wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantriebe und in einem dritten synthetische Kraftstoffe für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Studie beschreibt anhand von Technologie- und Herstellungsreifegraden, welche Module und Systeme für die verschiedenen Antriebsarten bis 2035 relevant werden. In zwei weiteren Szenarien betrachten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie schnell sich vernetztes und autonomes Fahren etabliert und wie sich Fahrzeugausstattung und Nutzungsverhalten damit weiterentwickeln. Steckbriefe identifizieren und bewerten Trends Mittels Roadmaps und Technologiesteckbriefen stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dar, wann sich welche Technologien etablieren und welche Kompetenzen dafür wichtig sind. „Mit dem vom KIT mitentwickelten Technologiekalender können wir Handlungsempfehlung für neue und zukunftsfähige Produkte identifizieren und bewerten“, sagt Florian Marthaler vom IPEK – Institut für Produktentwicklung des KIT. „Methodisch haben wir dabei auf eine Delphi- Studie gesetzt, das ist ein systematisches, mehrstufiges Befragungsverfahren, um zukünftige Trends, technische Entwicklungen und dergleichen möglichst objektiv einschätzen zu können.“ Forscherinnen und Forscher des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme haben Technologietrends mit dem Fokus auf Elektrifizierung und Hybridisierung konventioneller Antriebsstränge, Hochdrehzahlgetriebe und Baukastenlösungen identifiziert. „Wir haben gezeigt, dass es für KMU enorm wichtig ist, Kompetenzen gerade dort aufzubauen, wo es um Kupplungen und Getriebe für elektrische Antriebe geht. Das gilt für Entwicklung, Konstruktion und das Validieren gleichermaßen“, so Ott. ó Details zum KIT-Zentrum Mobilitätssysteme: http://www.mobilitaetssysteme.kit.edu HOME-SELFIE: Sonne, großer Garten, schönes Zuhause. Familie Brussmann vor ihrem Finger-Haus in Vöhl (Hessen). Ausgezeichnet in Qualität und Preis-Leistung seit über 70 Jahren. Jetzt informieren: fingerhaus.de

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