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PT-Magazin 05 2019

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Offizielles Magazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Von ZDF und ARD bis

Von ZDF und ARD bis Wikipedia und Youtube PT-MAGAZIN 5/2019 Oskar-Patzelt-Stiftung 36 Im Jahr 2001 sendete das ZDF eine Reportage über die schwierige Ausbildungssituation in Ostdeutschland, speziell im Erzgebirge. Das Fazit der Sendung war, dass die Unternehmer im Erzgebirge zu verantwortungslos seien, um sich dem Ausbildungsproblem zu stellen. Ansonsten dürften ja nicht so viele Ausbildungswillige ohne Lehrvertrag bleiben. Helfried Schmidt platzte der Kragen. Er schrieb der Chefredaktion des ZDF, dass sich eine solche tendenziöse Sichtweise für ein Medium wie das ZDF nicht gehöre. Das Erzgebirge sei schließlich sowieso gebeutelt als Grenzregion in der Nachwendezeit. Die wenigen Firmen können weder ausreichend Arbeitsplätze noch Ausbildungsplätze für alle bereitstellen. Die meisten Unternehmer tun ihr Möglichstes. Die ZDF-Redaktion möge sich doch bei den richtigen Firmen informieren. Die Oskar-Patzelt-Stiftung sei gern bereit, Kontakte herzustellen. Das ZDF diskutiert Tatsächlich antwortete der neue Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender. Er käme gemeinsam mit dem Redaktionsleiter und Moderator des ZDF-Wirtschaftsmagazins WISO, Michael Opoczynski, gern zu einer Diskussion nach Leipzig. Also wurde mit dem Regierungspräsidium kooperiert und der Saal im neu gebauten Präsidiumsgebäude geblockt. Der Einladung der Stiftung folgten fast 100 Diskussionsgäste aus ganz Sachen. Auch der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen, Wolfram Hoschke, war extra aus Chemnitz angereist. MDR-Moderator Peter Escher war da. Das Europahaus Leipzig war da. Nur das Regierungspräsidium Leipzig glänzte mit Abwesenheit im eigenen Haus und stellte der Stiftung unerwartet trotz Kooperationsabsprache sogar eine Rechnung für Saalmiete zu. Mit Nikolaus Brender begann an diesem Tage eine langjährige respektvolle gute Beziehung. Ein paar Jahre später waren Dr. Schmidt und Petra Tröger bei ihm zu Gast in Mainz. Und als 2003 in Mainz die erste große Preisverleihung des Mittelstandswettbewerbs für die alten Bundesländer stattfand, gab es natürlich Berichterstattungen und Interviews auch beim ZDF. Preisträger beim Kanzlergespräch Am 03. Oktober 1999 gab es bei Sabine Christiansen, der damals einzigen Politik- Sendung mit Talkqualität und Themenqualität bei sechs Millionen Einschaltquote, eine Sondersendung zum Thema „Ein Jahr Rot/Grün“. lm Podium saß allein der Kanzler Gerhard Schröder (SPD). Ins Publikum aber hatte sich das ARD-Team interessante Diskussionsredner eingeladen. Bei der Anmoderation staunte Sabine Christiansen selbst noch einmal: „Es gibt einen [Großen Preis] für mittelständische Unternehmer. Frau Regina Gröger aus Dessau, die diesen Preis 1999 erhielt, ist heute hier und hat Fragen an den Kanzler mitgebracht. Fragen, die den unternehmerischen Mittelstand beschäftigen.“ Regina Gröger, Gründerin und Chefin des Getränkehandels SAGA, wenige Wochen zuvor mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet, fühlte dem Kanzler auf den Zahn seiner Wirtschaftspolitik. .

Archiv, OPS Netzwerk GmbH, Screenshot, youtube Archiv, OPS Netzwerk GmbH, Screenshot, youtube © Langenscheidt Verlag Oskar-Patzelt-Stiftung Nur das Beste wird plagiiert Seit 2002 wird der Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ bundesweit ausgeschrieben. Obwohl sich niemand selbst bewerben darf, ist der Wettbewerb mit jährlich knapp 5.000 nominierten Firmen seit Jahren der resonanzstärkste Wirtschaftswettbewerb Deutschlands. Er hat bundesweite Wirkungen und Nachahmungen ausgelöst. Die IHK Bonn hat in Kooperation mit der Oskar-Patzelt-Stiftung einen regionalen „Ludwig“ geschaffen. Viele andere Wettbewerbe, wie zum Beispiel der Unternehmenspreis der Sächsischen Zeitung oder MUT – Mittelstand und Thüringen – der Unternehmerwettbewerb der thüringischen Tageszeitungen, haben Ausschreibung und Bewertungskriterien ihrer Wettbewerbe deutlich an die Vorlagen der Oskar- Patzelt-Stiftung angelehnt. In den ersten Jahren waren die Wettbewerbskriterien eins zu eins bei der Oskar-Patzelt-Stiftung abgeschrieben und lediglich die Reihenfolge der Kriterien 4 und 5 vertauscht. Auch in Wikipedia gibt es inzwischen rund 100 Artikel, die sich ausdrücklich auf den Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ beziehen. Google findet hunderttausende Webseiten, die den Wettbewerb erwähnen. Und auf allen wichtigen Plattformen von Youtube und FlickR bis Facebook, Twitter und XING findet man heute Einträge und Informationen zum Wettbewerb. Kunst und Marke Es ist ein untrügliches Zeichen für die Akzeptanz einer Idee, wenn sie ihren Weg ins gedruckte Wort, ins Buch findet. Mehr als 100 Bücher verschiedener Genre enthalten Berichte und Kommentare zum Wettbewerb, zu Nominierten oder Preisträgern. Sogar zum Schulstoff ist der Mittelstandspreis bereits geworden: Für die 9. und 10. Klassen in Sachsen-Anhalt gibt Westermann das Buch „Praxis Wirtschaft“ heraus. Das Kapitel „Unternehmerisches Handeln erkunden“ beginnt mit einem Beitrag über das Unternehmen ORWO Net AG aus Bitterfeld-Wolfen, 2009 Preisträger „Großer Preises des Mittelstandes“, mit Urkunde und Statue auf S. 82. Und natürlich sind eine Reihe der Ausgezeichneten ins große Lexikon der deutschen Familienunternehmen von Peter May und Florian Langenscheidt aufgenommen worden. Dem Wettbewerb wurden von Künstlern Bilder und Skulpturen gewidmet, ein aus Stein gehauener Sockel, auf dem eine Treppe zur Preisskulptur führt, oder eine anrührende bunte Statue, die Mitarbeiter einer Behindertenwerkstatt als Dankeschön für die Nominierung ihres Trägerbetriebes durch örtliche Persönlichkeiten schufen. . „Die Welt“ schrieb im Jahr 2009: „Der von der Oskar-Patzelt-Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes‘ ist deutschlandweit die begehrteste Wirtschaftsauszeichnung.“ „Der „Große Preis des Mittelstandes“ ist ein Aushängeschild für die angesehene Marke „Made in Germany“„ sagte der ehemalige brandenburgische Wirtschaftsminister Albrecht Gerber. Der Große Preis des Mittelstandes ist seit vielen Jahren ein Symbol erfolgreichen Unternehmertums geworden. Das zeigt sich in der Nutzung der Preisskulptur für das Bühnenbild prominenter Sendungen wie ARD „Plus Minus“, ARD „Tatort“, in quotenstarken Verkaufssendern wie QVC und nicht zuletzt in den Auszeichnungen und Zertifizierungen des Wettbewerbs durch Dritte. ó 37 PT-MAGAZIN 5/2019 Oskar-Patzelt-Stiftung SFW Schildauer Fleisch- und Wurstwaren GmbH edle Feinkostsalate deftig Hausschlachtenes leckere Geflügelerzeugnisse 04889 Belgern-Schildau • Sitzenrodaer Str. 5 • Tel.: (03 42 21) 550 - 0 • Fax: 550 - 29 • info@schildauer.de • www.schildauer.de

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