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PT-Magazin 05 2019

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Offizielles Magazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung.

Grußworte zum 25.

Grußworte zum 25. Großen Preis des Mittelstandes PT-MAGAZIN 5/2019 Oskar-Patzelt-Stiftung 28 25 Jahre „Großer Preis des Mittelstandes“ das ist ein besonderer Grund zur Freude. Seit einem Vierteljahrhundert würdigt der Preis Innovation, unternehmerische Verantwortung und erfolgreiches wirtschaftliches Handeln im Mittelstand. Ich bedanke mich herzlich für dieses wichtige Engagement. Mit dem Motto „Nachhaltig Wirtschaften“ beweist die Oskar Patzelt Stiftung als Ausrichterin des Wettbewerbs einmal mehr ein feines Gespür für die Themen unserer Zeit. Fast 5.400 mittelständische Unternehmen wurden für den Preis vorgeschlagen davon 295 aus der Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg. Die große Zahl der Nominierungen ist ein Hinweis darauf, dass das Thema der diesjährigen Ausgabe auf großes Interesse in der Branche stößt. … Ich bin mir sicher, dass der Preis auch in den kommenden 25 Jahren ein wichtiger Ansporn für Innovationen sein wird. Der Verkündung der Ergebnisse des diesjährigen Wettbewerbs blicke ich gespannt entgegen. Meine Gratulation gilt allen, die sich über die Auszeichnung mit dem diesjährigen „Großen Preis des Mittelstands“ freuen können sowie auch allen Nominierten. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Preisverleihung wünsche ich einen wundervollen Abend mit guter Unterhaltung und vielen inspirierenden Begegnungen. Michael Müller Regierender Bürgermeister von Berlin Schirmherr des Wettbewerbs für Berlin Nehmen Sie bitte meine besten Grüße und Glückwünsche zur Jubiläumsveranstaltung 25. „Großer Preis des Mittelstandes“ entgegen. Seit einem Vierteljahrhundert hat es sich die Oskar- Patzelt-Stiftung zur Aufgabe gemacht, jährlich herausragende mittelständische Unternehmen in Deutschland zu ehren — für wirtschaftlichen Erfolg, innovative ldeen, ein gutes Betriebsklima und gesellschaftliches Engagement. Dafür möchte ich lhnen recht herzlich danken. Ihr verdienstvolles Wirken ist für Brandenburg von besonderer Bedeutung, denn hier bildet der Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft. Mit Risikobereitschaft und großem Fleiß der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich traditionsreiche und neue Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten hervorragend entwickelt. Auf hart umkämpften Märkten im In- und Ausland konnten sie mit überzeugenden Produkten oder Dienstleistungen zufriedene Kunden gewinnen. Das gelang vor allem dort, wo konsequent nach neuen, zukunftsfähigen Lösungen gesucht wurde. Daran knüpft das diesjährige Motto der Preisverleihung „Nachhaltig Wirtschaften“ an. … Kluges, weitsichtiges Handeln ist mehr denn je gefragt, denn die internationalen Rahmenbedingungen werden leider schwieriger. Nationale Egoismen und Protektionismus erschweren den freien Welthandel. Im eigenen Land kommt es darauf an, dass Betriebe in ihren Heimatregionen fest verankert sind und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dafür gibt es in Brandenburg viele gute Beispiele, die Mut machen und anspornen — sei es die Unterstützung von Jugend- und Sportvereinen, Denkmalpflege oder Dorffesten. All dies fördert den Zusammenhalt und das Miteinander in der Gesellschaft. lch wünsche lhnen eine wunderbare Veranstaltung mit vielen interessanten Begegnungen. Den Nominierten gratuliere ich sehr herzlich und hoffe, dass ihr Vorbild weiter Schule macht. 25 Jahre Mittelstandspreis – das sind auch 25 Jahre Wirtschaftsgeschichte. 1995 befand sich die Brandenburger Wirtschaft – wie die ostdeutsche Wirtschaft insgesamt – an einem Tiefpunkt. … Es war ein langer und steiniger Weg, der unsere Brandenburger Wirtschaft aus diesem Tal herausgeführt hat. Heute können wir stolz sein auf das Erreichte. Alleine in den letzten vier Jahren ist unsere Brandenburger Wirtschaft um durchschnittlich 2,3 Prozent gewachsen – deutlich stärker als der Bundesdurchschnitt von 1,9 Prozent. Dieser Erfolg wird vor allem von den vielen kleinen und mittleren Unternehmen getragen, die das Gesicht unseres Standortes prägen. Sie stehen für Verlässlichkeit, Wertebewusstsein und regionale Verankerung. Es ist daher ein Kernanliegen der Brandenburger Wirtschaftspolitik, dass wir die Wettbewerbsund Innovationsfähigkeit dieser Unternehmen stärken. Ich danke der Oskar-Patzelt-Stiftung, dass sie unsere wirtschaftliche Entwicklung seit vielen Jahren begleitet. Allen Gewinnerinnen und Gewinnern des diesjährigen „Großen Preises des Mittelstands“ gratuliere ich herzlich! Jörg Steinbach Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg Dr. Dietmar Woidke Ministerpräsident des Landes Brandenburg Schirmherr des Wettbewerbs für Brandenburg

Caramba – 25 ohne Hüpfeburg! „25 habt ihr schon, wie viele müsst ihr noch?” Hahaha, dieser kleine Scherz zum Ehrentag darf bei keiner ordentlichen Silberhochzeit fehlen. Ein 25jähriges Firmenjubiläum hingegen – oder auch: Preisverleihungs- Jubiläum – ist schon ein anderes Kaliber. Geht es doch um mehr, als dass da zwei ein Vierteljahrhundert durch Dick & Dünn gestiefelt sind. 25 Jahre Ehe feiert man locker an einem Abend in geselliger Runde ab, kleine Anzeige im Wochenblatt reicht: „Es gratulieren ganz herzlich die Kinder und Enkel.” Als Firma hingegen nötigst du vorm Silber-Jubiläum tunlichst Lokal- und Fachpresse zur Berichterstattung und wenn die vorschiebt: „Kann ja jeder kommen, nö, wir berichten erst ab 50 Jahre Jubiläum …” – Dann fährt man schwere Geschütze auf: Wir feiern mit Hüpfeburg! Und Spende an die Freiwillige Feuerwehr! Und an die Katzenpension und die Hunderettung! Schon geht sie ab, die Jubiläums-Presse-Luzie. Und wenn nun gar Der Große Preis des Mittelstands sich anschickt, die silberne 25 zu zelebrieren, dann kommt richtig Freude auf! Da prasseln Grußworte auf das stiftungseigene pt-Magazin ein. Da hagelt es Dankesworte von Seiten der Macher und Mitmacher (zu recht!). Da sprüht die Fantasie und die Wortakrobaten überschlagen sich, dass es eine Lust ist. Ja, bleibt bitte alle in Feierlaune – die Welt braucht positive Energie. Nehmt die mit in euren Alltag! In den Alltag im Büro. In der Produktion. In den Weiten des www, der Social Media! Es ist so einfach, anderen mal zu sagen: „Schön, dass du da bist.” Oder: „Wie schnell Sie unsere Anfragen immer beantworten – einmalig.” – Noch zu toppen durch: „Frau Rellin, klasse – ich lad Sie mal zum Essen ein.” (Ja, hihi, denken Sie ruhig auch mal an sich selber, macht ja sonst keiner). Im Ernst: Wir mäkeln und meckern mehr, als wir loben. Wir laufen im Hamsterrad, statt mit einem Tässchen Tee auf dem Sofa zu schmökern. Und wir checken noch mal und noch mal schnell die E-Mails, obwohl wir in dieser Zeit einen herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum des Großen Preises des Mittelstandes schreiben könnten! Sie können so was gar nicht oder machen es einfach nicht gern: eine Glückwunsch-Mail schicken, einen kleinen Dank aufs Papier bringen? Kommen Sie mir nicht mit dieser Ausrede. Hier, ich schenk Ihnen was: Das Crash-Rezept für Glückwunsch und Dank to go (ja, ich weiß, es heißt: Schnell-Ratschlag für Gedichte zum Mitnehmen). Also, Kurz- Rezept für Glückwunsch mit Dank: Denken Sie an die persönliche Anrede – ich mag „Hallo” oder „Guten Tag” gar nicht, aber das ist Geschmackssache und Sie können ja abwürzen mit: „lieber Herr Schmidt” (ich schreib das gerne solo, gerne mit Füller!). Beginnen Sie mit etwas Persönlichem, sollte nicht jedes mal das Selbe sein, haha, aber da fällt einem sicher was ein wie: „Wissen Sie noch, wie ich bei unserem ersten Treffen eine halbe Stunde zu spät kam – war mir das peinlich und Sie haben nur gelacht und gesagt…” Dann schreiben Sie (kürzer oder länger), warum Sie sich freuen, dass es den Kontakt gibt: „Ohne Ihre Zentrifugalschleuder wäre unser xy-Projekt nur die halbe Miete.” Und dann kommt‘s: „25 Jahre haben Sie jetzt – Caramba, auf die nächsten 25, wir an Ihrer Seite. Danke!” Oder so. In diesem Sinne: Caramba – 25 Jahre Großer Preis des Mittelstands. Und das ganz ohne Hüpfeburg! ó Über die Autorin Martina Rellin, Ex-Chefredakteurin der Kultur-Zeitschrift „Das Magazin” und erfolgreiche Sachbuchautorin („Klar bin ich eine Ost-Frau!”). Wenn sie nicht gerade Oskars verleiht, schreibt sie, Bücher und Auftragskommunikation. Ihre Schreib- Coachings in Oybin im Zittauer Gebirge mausern sich zur Kultveranstaltung und in Berlin, Grimma und Leipzig öffnet sie ebenfalls regelmäßig ihre Schreibwerkstatt für alle, die ran ans Handwerk wollen. www.martinarellin.de 29 PT-MAGAZIN 5/2019 Oskar-Patzelt-Stiftung

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