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PT-Magazin 05 2019

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Offizielles Magazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung.

© Boris Löffert / OPS

© Boris Löffert / OPS Netzwerk GmbH Besondere Momente Oskar-Patzelt-Stiftung PT-MAGAZIN 5/2019 20 „Wer hier nominiert wurde, gehört zur Elite des deutschen Mittelstandes und hat allein durch diese Auswahl bereits eine Auszeichnung 1. Güte erfahren.“ sagt Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtages. Die Nominierung ist gleichzeitig die Eintrittskarte ins Netzwerk der Besten. Es geht um nichts Geringeres, als um Deutschlands wichtigsten Wirtschaftspreis. Entsprechend hoch ist die Spannung bei den Auszeichnungsgalas der Wettbewerbsregionen. „Wir bitten nach vorn…“ Bei diesen vier einfachen Worten ist Spannung im Saal. Manchem stockt der Atem. Adrenalin lässt den Puls rasen und im Ohr pochen. Gänsehaut, denn klar ist: Jetzt passiert etwas ganz Besonderes. Auf wen werden gleich die Scheinwerfer und Kameras gerichtet? Selbst gestandene Unternehmer, verantwortlich für viele Mitarbeiter und Millioneninvestitionen, werden nervös und ungeduldig. Diesen Höhepunkt auch nur miterleben zu dürfen, ist Ausdruck von Respekt und Achtung, ist hart erarbeitet und hoch verdient. Ein Gemeinschaftsgeist der Mittelständler beherrscht den Saal, so beschreiben ehemalige Teilnehmer die spannungsgeladene wie auch festliche Atmosphäre. Dann ist es soweit: Die Finalisten werden namentlich genannt und schreiten über den roten Teppich zur Bühne. Film ab! Applaus ebnet den Weg für die anschließende Ehrung der Preisträger. Wer unter den rund 500 Gästen im Saal wird aufgerufen werden? Denn die gesamte Vorbereitung passierte streng geheim. Es wird dunkel im Saal, bis auf den festlichen Schein der Kerzen, und manch einer der nun Ausgezeichneten ist ganz froh darüber bei all der Aufregung…. Nun heißt es: © Boris Löffert / OPS Netzwerk GmbH Film ab! Ein kurzer, informativer Film präsentiert die Preisträger mit ihren besonderen Leistungen. Dazu eine maßgeschneiderte Laudatio und die persönliche Überreichung von Urkunde und Statue, die den „Großen Preis des Mittelstandes“ repräsentiert. Auszeichnung dafür, bundesweit zu den besten mittelständischen Unternehmen in ganz Deutschland zu zählen. Da kochen Emotionen hoch – öffentliche Anerkennung, hier und jetzt, und auch noch Wochen, Monate später. Für all die geleistete Arbeit des gesamten Unternehmens, oft unermüdlich unterstützt durch Familie, Weggefährten und Freunde. Gefühle tiefer Dankbarkeit und berechtigten Stolzes auf das Erreichte übermannen die Geehrten. Und Zuversicht, denn für die meisten Unternehmer ist das gerade hier Erlebte zugleich auch Ansporn weiterzumachen, sich auch künftig höchsten Anforderungen zu stellen. Denn auch hier gilt: Wer aufhört sich zu verbessern, hört auf gut zu sein. Nach der Prämierung ist vor der Prämierung. Die Auszeichnungsgala „Großer Preis des Mittelstandes“ Das große Finale der besonderen Art Nur wer live dabei ist, kann den besonderen Zauber der Bälle um den Großen Preis des Mittelstandes spüren. Es ist nicht nur die Mischung aus unternehmerischer Prominenz – gemeint sind die Besten der Besten –, atemberaubender Show und überraschender Highlights bis tief in die Nacht. Es ist nicht nur die Einzigartigkeit dieser besonderen, branchenübergreifenden und deutschlandweiten Auszeichnung. Dieser fast schon familiäre Geist erwächst vor allem auch durch die Herzlichkeit und der Professionalität aller Macher vor und hinter der Bühne wie auch dem aufrichtigen Engagement aller Ehrenamtlichen rund um diese Auszeichnung, die jedes Jahr viele Stunden mit Herzblut zum Gelingen dieser Höhepunkte beitragen. Volles Haus beim Mittelstands-Ball Zur Erstverleihung im Leipziger Rathaus im März 1995 kamen 300 Gäste. Zur zweiten Auszeichnungsgala 1996 folgten bereits 600 Gäste der Einladung zur Preisverleihung. Bisher wurde der Abend ohne Eintrittsgelder organisiert. Auf Dauer würde das nicht funktionieren. Einen so exklusiven Abend für mehrere hundert Gäste nur auf Kosten einiger weniger Sponsoren würde scheitern. Ein neues Konzept musste her. Wenn man Kartenverkauf einführen wollte, musste natürlich eine neue Qualität des Abends entwickelt werden. Aus diesem Grunde folgte der dritten Auszeichnungsgala 1997 erstmals ein Mittelstands-Ball. So hatten die Gäste Gelegenheit zu attraktivem Entertainment, Gelegenheit zu Kontakten und Gesprächen und nicht zuletzt zum Tanz. Dieses Konzept der Querfinanzierung der Auszeichnungsgala durch Kartenverkauf für den Ballabend funktioniert seit 1997 bis heute.

Kein Erfolg ohne Aufregung Manchmal kommen die Probleme aus Ecken, wo man sie beim besten Willen nicht vermutet: Seit 1998 hatte die Stiftung einen Markenrechtsstreit mit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, USA, Hollywood. Wie jetzt, fragen Sie vielleicht. DAS Hollywood? Tatsächlich! Das Hollywood. Diese ehrwürdige Institution, die für die Ewigkeit gemacht schien, hatte Angst. Und zwar vor der Stiftung mit dem Mittelstandswettbewerb. Hollywood beklagte eine angebliche Verwechslungsgefahr der ursprünglich von der Stiftung eingetragenen Marke mit der Hollywood-Marke „Oscar”. Also wirklich, Hollywood kümmert sich um alles Mögliche – aber um den deutschen Mittelstand? Auf solch eine Idee muss man erst mal kommen. Wie auch immer, die kleine, ehrenamtlich arbeitende Stiftung aus Leipzig hielt in diesem Streit sieben Jahre stand. Schließlich war Oskar Patzelt der Schwiegervater des Stifters Helfried Schmidt. Und auch das Bundespatentamt hatte doch immer geschrieben: Oskar – das ist inzwischen ein Synonym für Auszeichnungen und Wettbewerbe. Allein in Deutschland gab es weit über 100 im Markenregister eingetragene Marken, die alle irgendwie den Begriff „Oskar“ enthielten. Weltweit waren das Tausende. Und bei solch einer überragenden Marktgeltung verkehrt sich das Schutzrecht ins Gegenteil. Da kann man irgendwann den Begriff nicht mehr schützen. Es kann ja auch keiner den Begriff „Deutschland“ oder „Amerika“ als Marke anmelden. 100 Unterlassungen Aber ein einzelner fleißiger, bissiger Anwalt genügt, um das alles zu ändern. Ein solcher Anwalt hatte sich das Hollywood-Mandat geholt. Er hatte es einer renommierten Düsseldorfer Kanzlei mit Dutzenden Professoren-Namen auf dem Briefkopf abgejagt. Die hatten sich auf dem Mandat zu lange ausgeruht. Sie waren satt geworden. Der junge Anwalt war hungrig. Innerhalb nur eines einzigen Jahres erwirkte der junge Anwalt in weit über 100 Fällen Unterlassungserklärungen, an denen die Hollywood-Anwälte jahrelang gescheitert waren. Große und bedeutende Institutionen und Marken bis zum „Fleisch-Oskar“ von Kaufland oder zum „Ausbildungs-Oskar der Wirtschaftsjunioren Deutschland“ knickten ausnahmslos ein. Alle hatten teure ˘ 21 PT-MAGAZIN 5/2019 Oskar-Patzelt-Stiftung Welcome to Nature Am Weiher 1 • 49439 Steinfeld • Tel.: 05492-557188-0 www.nordic-haus.de

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