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P.T. MAGAZIN 05/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Unternehmen gehackt!

Unternehmen gehackt! Jedes zehnte kleine und mittlere Unternehmen ist schon Opfer gewesen Natürlich. Besser. Leben. Wertvolles Wasser ja. Negative Einfl üsse nein. (Foto: Daniel Rennen/Pixelio.de) Datenklau und Spionage - deutsche Unternehmen Diebstahl von geschäftskritischem Know-how 44% Abwerben von Mitarbeitern 22% Wirtschaft Laut einer Studie des Spezialversicherers Hiscox wurde jedes zehnte kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) schon einmal Opfer eines Hacker-Angriffs. Die Studie ergab außerdem, dass 90 Prozent der befragten Unternehmen über keinen Versicherungsschutz gegen Internetkriminalität verfügen, der für die finanziellen Schäden, Betriebsunterbrechungsschäden und Rechtskosten aufkommt, wenn sie Opfer einer Cyber-Attacke werden. Wie Hiscox herausfand, sind vier von zehn KMU-Inhabern besorgt, dass sich Hacker unberechtigten Zugang zu ihren Computersystemen verschaffen könnten, aber nur 25 Prozent von ihnen haben großes Vertrauen in die Sicherheitsmaßnahmen ihres Unternehmens, die sie vor diesen Risiken schützen sollen. Die Studie zeigte außerdem, dass Inhaber kleiner Unternehmen die Risiken von Internetkriminalität, wie Hacker- Angriffe (39 Prozent) oder Phishing (36 Prozent), stärker befürchten als die Gefahr, dass materielle Gegenstände (Laptops, Kundenunterlagen) aus dem Büro entwendet werden. Systeme sind leichter zugänglich Dazu Jens Krickhahn, Experte für Internetkriminalität bei Hiscox in München: „Die ermittelten Daten unserer Studie aus England spiegeln unsere Erfahrungen im deutschen Markt wider. Auch wenn in den Medien immer mehr über Datenschutzverstöße im großen Stil berichtet wird, können kleine Betriebe ebenfalls ein beliebtes Ziel für Hacker sein, weil ihre Systeme meist einfacher zugänglich sind und ein Angriff oft erst Wochen später entdeckt wird.“ „Wir wissen, dass eine Versicherung gegen Internetkriminalität wahrscheinlich das Letzte ist, woran Unternehmer im Eifer des Tagesgeschäfts denken. Es ist jedoch besorgniserregend, dass mindestens jedes zehnte (13 Prozent) dieser Unternehmen nicht weiß, welche Sicherheitsmaßnahmen vorhanden sind und ob sie gegen Internetkriminalität geschützt sind“, so Krickhahn TMT Manager bei Hiscox. „Es wird für kleine Betriebe immer wichtiger, dass sie alle Risiken, mit denen ihre Unternehmen online und offline konfrontiert sind, beurteilen und ihre Anforderungen im Bereich der IT-Sicherheit und des IT- Schutzes in ihre gesamte Vorsorgestrategie einbeziehen. Sicherheitstipps, wie Sie sich KMU gegen Online-Risiken schützen können: • Die Führung eines Unternehmens ist eine Vollzeittätigkeit. Wenn Sie selbst kein IT-Fachwissen haben, sollten Sie eine professionelle Sicherheitsbera- Hackerangriffe auf die EDV-Systeme Diebstahl von Kunden- und Arbeitnehmerdaten Nachgemachte Produkte (Plagiate) Abhören von Besprechungen Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten Patentrechtsverletzungen Aushorchen von Mitarbeitern auf Messen Manipulation von Finanzdaten Sonstiges Mit welcher Absicht werden Unternehmen gehackt? tung in Anspruch nehmen. Das spart langfristig Zeit und Aufwand, indem sichergestellt wird, dass die Sicherheitsmaßnahmen den geschäftlichen Anforderungen genügen. • Schützen Sie Ihre Daten mit einer internen „Need-to-know“-Richtlinie. Wenn die Daten auf einem zentralen Dateiserver gespeichert werden, sollte geregelt sein, wer Zugang zu diesen Dateien hat. Auch dies kann vor versehentlichem oder vorsätzlichem Datenverlust schützen. • Verschlüsseln Sie wichtige Informationen als zusätzliche Sicherheit, damit nur berechtigte Benutzer darauf zugreifen können. Daten auf mobilen Endgeräten sollten immer verschlüsselt werden. • Sobald Sie Internet und E-Mail geschäftlich nutzen, erhöht sich das Risiko eines Datenverlustes. Entwickeln Sie eine klare E-Mail-Richtlinie, sensibilisieren Sie die Mitarbeiter für das Thema Sicherheit und verfolgen 4% 9% 9% 9% 9% 13% 13% 13% 17% (Grafik: Enrst&Young/Statista) Sie verdächtige E-Mails, selbst wenn es sich um einmalige Vorkommnisse handelt. • Führen Sie die unternehmensweite Vorschrift ein, dass Mitarbeiter in ihren Passwörtern eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben verwenden, die einen weitaus besseren Schutz vor Online-Kriminellen bieten. • Führen Sie Datensicherungen Ihrer Dateien durch und prüfen Sie Ihren Versicherungsschutz, damit Ihr Unternehmen nach einem Vorfall schnell wieder funktionsfähig ist. • Gegenstände wie Laptops und Computermonitore sind häufig Ziele von Dieben. Die eigentlichen Kosten eines gestohlenen IT-Geräts betreffen nicht die Hardware, sondern entstehen durch den Datenverlust und die dadurch entgangene Produktivität. Schließen Sie die Server in einem eigenen Raum ein und räumen Sie Laptops am Ende eines Arbeitstags in eine sichere Schublade. n Kein Wasser ohne memonizerWATER Das Genießen von Trinkwasser steigert die Energie und führt zu Vitalität. Mit dem memonizerWATER wird das Wasser strukturell harmonisiert und zur Renaturierung angeregt. Das Ergebnis ist memon Naturwasser, das in seiner Struktur Quellwasser gleicht. Die memon Philosophie: Wir denken anders, als dies die Schulwissenschaft überwiegend noch tut. Nach zehn Jahren Forschung und Erfahrung sind wir überzeugt, dass negative Umwelteinfl üsse gefährlich und gesundheitsschädlich sind. Mit dem memonizerWATER erhalten Sie Naturwasserqualität frei von energetischen Schadinformationen. Zu Hause, im Büro, in Lokalen, Hotels, Kliniken uvm. Erleben Sie das gute Gefühl. Lassen Sie sich beraten: www.memon.eu Tel. +49 (0) 8031 402-223 5/2013 P.T. MAGAZIN 59

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