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P.T. MAGAZIN 05/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

(Foto: Wikipedia, White

(Foto: Wikipedia, White House (Pete Souza gemeinfrei) Classroom Socialism Ist Barack Obama ein Genie? Gesellschaft Barack Obama unterschreibt einen Brief an seinem Schreibtisch. Noch nie habe er einen einzigen Studenten durchfallen lassen, brüstete sich ein amerikanischer College-Professor. Allerdings habe er kürzlich eine ganze Klasse geschlossen durchfallen lassen müssen. Die Klasse bestand beharrlich darauf, dass Obamas Sozialismus funktioniert. Niemand müsse arm sein, niemand brauche reich sein. Allgemeine Gleichheit würde alle Probleme lösen. Der Professor fasste einen Entschluss: "Okay. Lasst uns ein Experiment machen und Obamas Plan in der Praxis überprüfen." Gesagt, getan. Als Modell der verschiedenen Einkommensstufen der Bürger dienten die Benotungen der Studenten. In den nächsten Testaten sollten diese Benotungen gerecht „gemittelt“ werden. Dann würde zwar wahrscheinlich niemand Note „A“ erhalten, aber es würde schließlich auch keiner scheitern. Das nächste Testat kam. Erstmals wurden die Noten gemittelt: Jeder bekam ein „B“. Wer hart gearbeitet hatte und ein „A“ erhoffte, war verärgert. Doch die leistungsschwächeren Studenten waren glücklich. Erstmals hatten sie mit unverändertem Aufwand bessere Noten erzielt. Also verringerten sie beim zweiten Testat ihre Anstrengungen. Ein guter Durchschnitt war ihnen ja sicher! Doch auch die Starken machten sich weniger Mühe. Ein „B“ schafften sie mit links. Warum also büffeln? Überraschenderweise ergab das zweite Testat einen Durchschnitt von „D“! Nun war niemand wirklich glücklich. Und als nach dem dritten Testat der Durchschnitt auf „F“ fiel, gab es richtigen Tumult. Nicht Gerechtigkeit, sondern Gezänk und gegenseitige Schuldzuweisungen waren das Ergebnis der Nivellierung. Niemand wollte mehr hart arbeiten. Zur großen Überraschung der Studenten waren am Ende alle gescheitert. Allgemeine Mutlosigkeit und schlechte Laune verbreiteten sich. Genau so wird immer auch jeder Sozialismus scheitern, erläuterte der Professor. Wenn der mögliche Lohn hoch ist, dann machen sich viele auf den mühsamen Weg dorthin. Doch wenn die Regierung diesen Lohn wegnimmt – warum sollte man sich diesen Mühen aussetzen? Jeder gleichmacherische Regierungsstil scheitert an der Realität. Die Welt besteht aus Produzenten und Nicht-Produzenten, aus Herstellern und Abnehmern. Wenn jeder das gleiche Recht hat, als Produzent aufzutreten, entwickelt sich Arbeitsteilung und Wohlstandsmehrung. Jeder Zwang dagegen schadet diesem Prozess. Also: 1. Man macht die Armen nicht reich, wenn man die Reichen arm macht. 2. Was jemand erhält, ohne dafür arbeiten zu müssen, muss von jemandem erarbeitet werden, der dafür nichts erhält. 3. Keine Regierung kann jemandem etwas geben, das sie nicht zuvor einem anderen weggenommen hat. 4. Man kann Reichtum nicht dadurch vermehren, dass man ihn (auf)teilt! 5. Wenn die eine Hälfte des Volkes glaubt, nicht arbeiten zu müssen, weil die andere Hälfte sich um sie kümmert, und diese andere Hälfte aufhört zu arbeiten, weil sie um das Resultat der Mühen betrogen wird, dann ist der Anfang vom Ende eines jeden Landes erreicht. n (per Facebook geteilt von Rick Harruff, orig. engl.)

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