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P.T. MAGAZIN 04/2012

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Noch ein Gründer-Forum?

Noch ein Gründer-Forum? Der Leipziger Unternehmer Daniél Hoch ist gelernter Bierbrauer. Er baut von Leipzig aus das „Gründerforum Deutschland“ auf. P.T. fragte nach. Wirtschaft Daniél Hoch (Foto: Daniél Hoch) P.T.: Im Volksmund heißt es, wer nichts wird, wird Wirt. Sie dagegen glauben, dass alle Menschen unentdeckte Potentiale haben? D. Hoch: Das ist richtig, denn für mich stellt sich nicht die Frage ob Menschen unentdeckte Potentiale haben sondern: Wie kann ein Mensch seine Potenziale noch stärker aktivieren und nutzen? P.T.: Sie selbst haben Bierbrauer gelernt. Wie wird man da Unternehmensberater? D. Hoch: Ich habe gemerkt, dass ich mich gerne mit Leuten unterhalte und es mir leicht fällt und Spaß macht neue Kontakte zu knüpfen. Anderen zu helfen und damit Menschen die Chance zu geben in Unternehmen ihre Fähigkeiten zu erkennen, auszubauen und lohnend einzusetzen, dafür gebe ich alles. Dieses Ziel verfolge ich feinfühlig, direkt, geduldig und humorvoll. P.T.: Im Frühjahr erscheint ihr zweites Buch „Aufschieberitis“. Was ist die wichtigste Botschaft? D. Hoch: Lassen Sie nicht die Diagnose „Aufschieberitis“ zum Taktgeber Ihres Tagesablaufs werden, sondern werden Sie Unternehmer in eigener Sache. Sie müssen nicht mit Ihrer „Krankheit“ leben – tun sie aktiv etwas dagegen! Sie selbst sind der Schlüssel zum Erfolg, indem Sie Ihre Zeit und Aufmerksamkeit gezielt einsetzen und Wichtiges von Unwichtigem trennen. Mit den Erfolgsrezepten machen Sie sich zudem immun gegen den ansteigenden Faktor Stress. P.T.: Was sind die nächsten Schritte? D. Hoch: Wir sind gerade dabei alle Regionalstellen optimal zu besetzen und das Netzwerk zu vergrößern. Die Kooperation mit OPS und anderen Netzwerken. Das dritte Jungunternehmer Treffen vom Gründerforum Leipzig steht an. ■ Funktionalität und Ästhetik auf den Punkt gebracht UNSERE VISION: hkc als erfolgreiche und anerkannte Marke und langfristiger Partner für lösungsorientiertes Consulting und Engineering! Rostock Hamburg Bremen Duisburg Nürnberg Standorte Brückenweg 5 18146 Rostock Telefon: 0381 20357-0 rostock@hkc-gmbh.com www.hkc-gmbh.com HOCHBAU INGENIEURBAU / TRAGWERKSPLANUNG VERKEHRS- INFRASTRUKTUR TECHNISCHE GEBÄUDEAUS- RÜSTUNG PROJEKT- MANAGEMENT KANALBAU / WASSERWIRTSCHAFT PLANUNG | PROJEKTSTEUERUNG | BAUÜBERWACHUNG

Mit Energie in die Zukunft Ein Thüringer Unternehmen zeigt, wie man Energiewende richtig macht (Foto: Leitec GmbH) Beeindruckendes Licht-Schauspiel: leitec verbindet Ökologie und Design Es braucht politische Entscheidungen, um die Energiewende in richtige Bahnen zu lenken. Für die Umsetzung ist jedoch die Wirtschaft zuständig. Viele Unternehmen haben den Trend zur „grünen Energieeffizienz“ längst erkannt und auch die ökonomischen Vorteile für sich entdeckt. Mit gutem Beispiel voran Die leitec Gebäudetechnik GmbH ist im Bereich der Energie- und Gebäudetechnik tätig und geht mit gutem Beispiel voran. Schon der Firmenslogan „Mit Energie in die Zukunft“ verpflichtet das Unternehmen aus Heilbad Heiligenstadt. So wurde der Firmensitz aufgrund seiner idealen Lage mit einem überdimensionalen Photovoltaiksegel versehen, das jährlich ca. 100.000 kWh Strom erzeugt. Nebenbei ist es ein außergewöhnliches, architektonisches Alleinstellungsmerkmal. Das gesamte Gebäude wird mit erneuerbarer Energien versorgt und die eigene Stromerzeugung produziert sogar Überschuss. Mit Eisspeicher heizen Das prestigeträchtigste Energie-Projekt der leitec Gebäudetechnik GmbH ist der eigene Eisspeicher mit einem Fassungsvolumen von 400 m 3 . Der simple Vorgang des Phasenüberganges von null Grad Celsius kaltem Wasser zu null Grad Celsius gefrorenem Wasser wird hier genutzt. Die bei dieser Aggregatszustandsänderung freigesetzte Energie entspricht dem Vorgang der Abkühlung von ca. 80 Grad warmen Wasser auf ca. null Grad. Zwei Sole-/Wasser-Pumpen mit einer Leistung von 40 und 27 KW entziehen dem Speicher die eingelagerte Energie und wandeln sie über einen Wärmetauscher durch Verdampfung und Kompression in der Wärmepumpe in Heizenergie um. Diese reicht aus, um das gesamte Gebäude im Winter zu beheizen bzw. im umgekehrten Fall im Sommer zu kühlen. Die Regenerierung des Eisspeichers erfolgt über eine Absorberkollektoranlage, welche zwischen den Photovoltaikelementen verbaut wurde. Neue Wege gehen Die leitec Gebäudetechnik GmbH geht mit seinem innovativen Energiekonzept neue Wege, deren Ergebnisse in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordhausen in den nächsten Jahren dokumentiert und ausgewertet werden sollen. Dem Unternehmen ist mit seinem gedankenreich und originell entwickelten Gebäude die Symbiose aus zukunftsorientierten gebäudetechnischen Lösungen und einem daraus geformten ausdrucksstarken architektonischen Erscheinungsbild gelungen. Ein gutes Beispiel für ein mittelständisches Unternehmen, das mit Energie in die Zukunft geht. ■ uesa GmbH ― ein Unternehmen im uesa-Verbund. 4/2012 P.T. MAGAZIN 37 www.uesa.de

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