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PT-Magazin 03 2019

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Das kann kein anderer

Das kann kein anderer PT-MAGAZIN 3/2019 Wirtschaft 30 „In Europa wird analysiert, diskutiert und bis zum Ende optimiert – das gibt es bei uns natürlich auch, aber mit einem Point of no Return.“ Andreas-Christoph Hofmann, seit November 2017 als Vice President Marketing und Product bei Hyundai Motor Europe für die Marke Hyundai verantwortlich und zuvor bei Premiummarken wie Audi, Mercedes und BMW tätig, sieht in den koreanischen Tugenden einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Europa. In der aktuellen ramp Ausgabe #45 sagt Hofmann: „Unser Vorteil ist, dass wir aufgrund unserer Struktur sehr schnell sein können. Die Prozesse Fahrzeugkonzept mit den Design-Kollegen und Ingenieuren in Rüsselsheim nachdenke und die Genehmigung dafür bekomme, fährt das Auto in zweieinhalb Jahren. Das kann kein anderer.“ „people first“ Hofmann sieht aber auch Schnittmengen der beiden Kulturen: „Die Ähnlichkeiten der Kulturen besteht im harten Arbeiten und darin, an einem Ziel festzuhalten – und das Bestreben nach Harmonie aller Elemente. Wenn ich heute sehe, mit wie viel Aufwand eine Heckleuchte entwickelt wird – und das zu optimierten Kosten – ist das faszinierend. Und das kommt der europäischen Handwerkskunst sehr nahe. Dazu kommt die Kundenorientierung, die sich aus dem Wert des Respekts dem anderen gegenüber speist. In Korea sagt man ‚people first‘, man wird nicht auf der Straße angerempelt und überall freundlich behandelt. Und dieser Wert, alles um den Menschen herum zu kreieren, muss auch uns Europäern gefallen. Deswegen bin ich ein großer Fan davon, klar zu attestieren, dass wir eine koreanische Marke sind.“ Auf die Frage, ob es auch Schwächen bei Hyundai gibt, sagt Hofmann: „Dass wir zu schnell zu viel auf einmal wollen – wie beispielsweise zu schnell in Premiumsegmente zu gehen. Da müssen wir teils in Ruhe unsere Hausaufgaben machen. Das ist natürlich eine Gefahr, gar keine Frage.“ Design hat das Preis-Leistungs- Verhältnis als Kaufgrund abgelöst Dem Image, Hyundai-Autos seien zwar solide und preiswert aber nicht richtig aufregend, will Hofmann mit der Emotionalisierung der Marke begegnen: „Wenn man jemanden nach Hyundai fragt, kommen die Schlagworte: qualitativ hochwertig, günstiger Preis, fünf Jahre Garantie. Das sind alles rationale Themen – und mit denen ist die Marke großgeworden. Jetzt wird die Marke deutlich emotionaler. Mit dem Design als Kaufgrund Nummer eins hat es angefangen und mit unserem Performance-Bereich und Hyundai N geht es weiter. Und das ist erst der Anfang. Es sei ein positives Lebensgefühl, so Hofmann: „Hyundai ist keine Marke, die Kunden ausschließt, das macht sie sympathisch und unterscheidet sie von anderen, die von Premium sprechen.“ ó © Michael Köckritz eines koreanischen Unternehmens im Vergleich zu europäischen Herstellern sind ganz andere. In Europa wird analysiert, diskutiert und bis zum Ende optimiert – das gibt es bei uns natürlich auch, aber mit einem Point of no Return. Das hat den Wahnsinnsvorteil, in Technologien schneller zu sein, weil wir uns festlegen und dann den Weg konsequent beschreiten. Durch ausbleibende kurzfristige Änderungen können wir frühzeitig die Produktqualität fixieren. Wenn ich heute über ein Über Andreas-Christoph Hofmann Der 55-jährige Hofmann verantwortet von der Europazentrale in Offenbach aus die strategische und operative Leitung des Hyundai-Marketings in 31 europäischen Ländern. Dazu gehören Werbung, Markenstrategie, Digitalisierung, Produktplanung, Produktmanagement, Preisgestaltung sowie Presse und Markenerlebnis. Sein Eintritt bei Hyundai erfolgt zeitgleich mit dem Beginn der „Road to 2021“ Strategie. Bis 2021 wird Hyundai in Europa 30 neue Modelle in den Markt einführen, um seine ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen und stärkste asiatische Marke in Europa zu sein.

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