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P.T. MAGAZIN 03/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Projekt der

Projekt der Handwerkskammer Cottbus. Sie habe damit die Chance, einen zweiten Beruf zu erlernen. Über das große Heimweh macht sie sich kaum Gedanken. Derzeit lebt sie in Polen in einem Internat, sieht ihre Eltern nur an den Wochenenden. Von daher ist es keine allzu große Umstellung für sie. Ihre zukünftige Ausbilderin, die gebürtige Polin und Friseurmeisterin Wieslawa Heydel- Waberska, beschäftigt bereits Mitarbeiterinnen unterschiedlicher Nationen und weiß um die Vorteile multikultureller Betriebe. „Mit meinen zwei Angestellten aus der Türkei und der Ukraine erweitert sich der Horizont in meinem Team und das Verständnis füreinander”, sagt sie. „Die Chance, Jugendliche aus Polen auszubilden, ist eine neue Herausforderung für uns alle.” Ein Gewinn Auch die Fleischerei Arnold aus Elsterwerda sieht die internationale Ausbildung klar als Gewinn. „Wir nutzen seit Jahren für unsere Auszubildenden den Lehrlingsaustausch mit Frankreich. Jede Reise bildet, unsere Lehrlinge wachsen daran, werden offener und flexibler”, erklärt Matthias Arnold. Diese Qualitäten erhofft sich das Familienunternehmen auch von seinen künftigen Lehrlingen Jaroslaw Turek und Kamil Derkacz. Die beiden sind gerade im letzten Lehrjahr als Elektromechaniker am Berufsschulzentrum Zielona Gora. In Deutschland werde dieser Abschluss Grenzüberschreitende Ausbildung: Gemeinsam mit ihren künftigen polnischen Lehrlingen freuen sich Friseurmeisterin Wieslawa Heydel-Waberska (1. v. l.), Dipl.-Ing. (FH) Thomas Troppens (Mitte hinten) und die Fleischermeister Matthias und Ivonne Arnold (1. und 2. v. r.) auf die im September beginnende Ausbildung. nicht anerkannt, sagt Turek. Ursprünglich wollte er bereits in seiner Heimat Fleischer lernen, das will er nun in der Lausitz nachholen. Die Ausbildung in Deutschland sei einfach besser, resümiert er kurz und knapp. Wenn alles klappt, halten die jungen Polen im September ihre Lehrverträge in den Händen. Nachwuchsmangel Den Nachwuchsmangel generell lösen können ausländische Jugendliche jedoch nicht. Das Problem ist akut. So konnten im vergangenen Jahr mehr als 100 Lehrstellen im Bezirk der Handwerkskammer Cottbus nicht besetzt werden. Bleibt der Nachwuchs aus, steht der Fachkräftemangel vor der Tür. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist deshalb die zentrale Herausforderung in diesem Jahrzehnt. Es ist ein gesellschaftspolitisches Thema, dem sich alle stellen und gemeinsam nach Lösungen suchen müssen. ■ Knut Deutscher (Fotos: Handwerkskammer Cottbus) Die Neue Tochter Die Oppitz-Catering GmbH achtet auf höchste Qualität und abwechslungsreiche Vielfalt bei der Auswahl der Lebensmittel. Wir beziehen frische Produkte nach Möglichkeit bei qualitäts geprüften Lieferanten aus der Region. www.oppitz-catering.de 20 Jahre Erfahrung und Kompetenz Die Oppitz-Dienstleistungen GmbH ist der Partner für maßgeschneiderte Komplexleistungen und individuelle Lösungsansätze in den Kompetenzbereichen Catering, Gebäudeservice und Managementleistungen. Das tägliche Handeln der Oppitz-Dienstleistungen ist geprägt durch einen hohen Qualitätsanspruch und eine nachhaltige, zukunftsorientierte Wirtschaftsweise mit Schwerpunkt auf die Regionen Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. www.oppitz-dienstleistungen.de

Kultur I Lifestyle Panamera – Meisterwerk des Designs Porsches viertüriger Gran Turismo wird in Leipzig gebaut Ich wettete mit meinem Banker, dass der Porsche Panamera ein Erfolg wird. Mein Banker war ungläubig und hat den Champagner verloren. Mit dem Panamera brachte Porsche den ersten viertürigen Gran Turismo seiner Geschichte auf den Markt – in Leipzig gefertigt. Der Leipziger setzt nicht nur durch souveräne Fahrleistungen und vorbildliche Effizienz Maßstäbe in seiner Klasse, sondern auch durch besonders individuellen Komfort und exklusive Ausstattung. Zu den Kerntechnologien des neuen Panamera gehören fünf Innovationen, die erstmals in einem Serienmodell der Oberklasse angeboten werden: das Doppelkupplungsgetriebe, das Start- Stop-System in Verbindung mit einem Automatikgetriebe, die Luftfederung mit schaltbarem Zusatzvolumen in jeder Feder, die aktive Aerodynamik in Form des automatisch ausfahrenden und im Anstellwinkel verstellbaren Heckspoilers sowie das erste Sport- Chrono-Paket, das auf Tastendruck u. a. Motor, Fahrwerk und Getriebe sportlicher abstimmt. Wer hat da noch Lust auf Mercedes S-Klasse und 7er BMW? Mein Testwagen war ein Panamera S mit einem 400 PS starken 4,8-Liter- Achtzylindermotor und Hinterradantrieb. Und das bei einem Durchschnittsverbrauch von ca. zwölf Litern, obwohl ich ihn eben „porschig“ fuhr. Alle Panamera-Modelle mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe verfügen über die neue Auto-Start-Stop- Funktion, die bei Fahrzeugstillstand – etwa an der Ampel oder im Stau – bei gehaltenem Bremspedal automatisch den Motor abstellt und ihn beim Lösen der Bremse selbsttätig wieder startet. Dadurch lassen sich insbesondere im Stadtverkehr erhebliche Kraftstoffeinsparungen erzielen. Stilsicher und Porsche-typisch Stilsicher gelang den Porsche-Designern das Meisterstück, den Panamera

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