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P.T. MAGAZIN 03/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

ternehmen basiert auf

ternehmen basiert auf Fragestellungen, Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Arbeit des Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft sowie fünf Fokusstudien. An dem 2008 eingerichteten Round Table beteiligen sich inzwischen mehr als 30 Unternehmen, die intensiv an der Optimierung ihres Konfliktmanagements arbeiten. „Die Entwicklung des Round Table belegt die rasant wachsende Experimentierbereitschaft deutscher Unternehmen im Hinblick auf die Einführung unterschiedlicher Maßnahmen im Bereich Konfliktmanagement. Die Pionierphase ist nach Jahren der Zurückhaltung in vollem Gange“, kommentiert Prof. Lars Kirchhoff, zusammen mit Prof. Ulla Gläßer Leiter des Instituts für Konfliktmanagement (IKM) an der EUV, das die Arbeit des Round Table aus wissenschaftlicher Perspektive begleitet. Einzelelemente müssen ins System passen Der Aufbau von Konfliktlösungsmechanismen und -strukturen erfolgt in der Regel schrittweise. Bereits die Einführung erster Maßnahmen sollte dabei mit Blick auf einen möglichen Gesamtplan konzipiert werden, um später Reibungsverluste beim Aufbau eines umfassenden Konfliktmanagement-Systems zu vermeiden. Maßgeschneiderte Konfliktmanagement- Strukturen sind nur zu etablieren, wenn im Unternehmen bereits existierende formelle und informelle Strukturen zur Konfliktlösung miteinander vernetzt werden. „Ein vollständiges Konfliktmanagement-System ist erreicht, wenn es unternehmensweit bekannte Konfliktanlaufstellen gibt, für eine systematische PwC ■ Studie „Konfliktmanagement – Von den Elementen zum System“ ■ 28 Standorte, 8 700 Mitarbeiter, Gesamtleistung in Deutschland: rund 1,33 Mrd. Euro ■ Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung ■ 161 000 Mitarbeiter in 154 Ländern www.pwc.de/konfliktmanagement und www.europa-uni.de/ikm ( uelle: PwC, Verfahrenswahl gesorgt ist, die konfliktbearbeitenden Personen nach transparenten Verfahrensstandards arbeiten, Controlling und Qualitätssicherung sichergestellt sind und diese Komponenten zentral gesteuert und nach innen wie außen gut kommuniziert werden“, fasst Ulla Gläßer die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen. Unterstützung der Unternehmensleitung ist notwendig Die langfristige Unterstützung von Seiten der Unternehmensleitung ist eine wesentliche Voraussetzung für das Funktionieren eines Konfliktmanagement-Systems. So müssen Ombudspersonen und Mediatoren durch Fortbildungen auf ihre Rolle vorbereitet und zumindest teilweise von ihren regulären Arbeitsaufgaben freigestellt werden. Wichtig ist darüber hinaus, dass Unternehmen den Austausch mit anderen Betrieben und externen Beratern suchen, die Konfliktmanagement- Systeme aufbauen oder bereits aufgebaut haben. „Gerade in der Pilotphase kommt es darauf an, das Erfahrungswissen anderer zu nutzen. Anderenfalls besteht die Gefahr, den Anschluss an laufende Entwicklungen zu verlieren“, warnt Michael Hammes. ■ (Q r ität Vi rs C, Europa-Univers (Quelle: PwC, Europa-Universität Viadrina) V adrina) Vi 3/2011 P.T. MAGAZIN 49 a) a www.autohaus-heise.de Die Besten entscheiden sich für die Besten. Autohaus Heise stellt sich seit Jahren den hohen Qualitätsstandards im Wettbewerb und landet stets auf vorderen Plätzen. AUTOHAUS HEISE Dessau, Heidestraße 75, Tel. 0340 8701-0 Köthen, Prosigker Kreisstr. 9, Tel. 03496 4103-0 ServicePartner Wittenberg, Coswiger Landstr. 6, Tel. 03491 6155-0 Volkswagen ServicePartner

Wirtschaft Hochspezialisiert: Freiberuflich als Arbeitsform der Zukunft? Die Hälfte aller Freiberufler ist bereits seit über 20 Jahren im Job eingesetzt. In die hierarchische Organisationsstruktur sind sie nicht eingebunden, Weisungsbefähigung und Steuerung bleiben bei internen Angestellten“, erklärt Jagemann. 87% der Freelancer erwarten im Jahr 2011 steigende Auftragseingänge. In Zukunft sind noch mehr erfahrene Freiberufler gefragt, die Unternehmen temporär und hochqualifiziert unterstützen (Presse Krongaard AG/eig. Ber.) - Freiberufler sind in Unternehmen zunehmend gefragt. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Krongaard AG unter 754 freiberuflichen Spezialisten. Während der Hochzeit der Wirtschaftskrise konnten knapp 60% der Befragten ihr Auftragsvolumen halten oder sogar verbessern, in den vergangenen Monaten verzeichneten 55,7% der externen Spezialisten eine verbesserte Auftragslage. Für das Jahr 2011 erwarten 87% der Befragten eine steigende Nachfrage nach ihrer Dienstleistung. Einsatzschwerpunkt: Spezialprojekte „Die Arbeitswelt entwickelt sich kontinuierlich zu einer Projektwelt. Entsprechend sind in Zukunft noch mehr erfahrene Freiberufler gefragt, die Unternehmen temporär und hochqualifiziert unterstützen“, so Jan Jagemann, Vorstand der Krongaard AG. Ihre Qualifikationen haben sich 91,5% der Umfrageteilnehmer in mehr als elf Jahren Berufsleben erarbeitet, jeder zweite blickt sogar auf über 20 Jahre Erfahrung zurück. Bisheriger Einsatzschwerpunkt bei 87,9% der Befragten waren zeitlich begrenzte Spezialprojekte, um Unternehmen mit ihrem Fachwissen zu unterstützen. Auch Integrationsprojekte hat schon jeder Zweite in Unternehmen begleitet. Die Einsatzdauer lag bei maximal zwölf Monaten (74,6%). Steigende Auftragseingänge erwartet (Foto: © M. Fröhlich/PIXELIO) Der Beschäftigung von selbstständigen Experten ist allerdings auch eine Grenze gesetzt: „Das Verhältnis zwischen externen und internen Mitarbeitern muss stimmen. Externe Spezialisten bringen das neueste Know-how mit und werden projektspezifisch Auf eigene Rechnung Umgangssprachlich wird der Begriff „Freiberuflichkeit“ oft sehr ungenau verwendet, um eine Vielzahl verschiedener „freier“ selbstständiger Tätigkeiten zu umschreiben, bei denen der Betreffende (zunächst) auf eigene Rechnung tätig wird. Hierbei kann natürlich die Tätigkeit in einem freien Beruf im Sinne der Katalogberufe des EStG gemeint sein. In anderen Fällen wird im Alltagsdeutsch mit „freiberuflich“ jedoch die freie Mitarbeit, die Tätigkeit als Honorarkraft oder das Freelancing in Projekten umschrieben. Auch die Gewerbetätigkeiten von Einmannbetrieben, die Subunternehmerschaft oder die Werkvertragstätigkeit werden oft in der Umgangssprache mit dem Begriff „Freiberuflichkeit“ in Zusammenhang gebracht. Wirtschaftliche Bedeutung In Deutschland gibt es derzeit etwa eine Million Freiberufler, von denen ca. 906 000 selbstständig sind. Diese beschäftigen rund 2,9 Mio. Mitarbeiter und 136 000 Auszubildende (BFB- Angaben, Stand: 1. März 2009) und erwirtschaften etwa 9% des BIP. Die wirtschaftliche Bedeutung ist mit der des Handwerks oder anderer Sektoren des Mittelstandes vergleichbar. ■ Juristische Definition ■ Geregelt im Einkommensteuergesetz (EStG) § 18 und im Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG) § 1 ■ Zusammenfassend gilt: Freiberufliche Tätigkeiten sind selbstständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende, erzieherische oder sehr ähnlich gelagerte Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. 50 P.T. MAGAZIN 3/2011

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