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P.T. MAGAZIN 03/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft Beispiele

Wirtschaft Beispiele Derivatehandel (Oberbegriff für wettzentrierte Finanzprodukte aller Art) auf Kredit muss verboten werden. Banken mit Zugang zum Diskontfenster der Zentralbanken und/oder Einlagen von Privatpersonen sind, entsprechend der Volcker-Rule, von der Beteiligung am Eigenhandel, Derivatehandel und vergleichbaren Investmentgeschäften (zu Lasten ihrer Kunden und ihres Eigenkapitals) ausgeschlossen. Sparkassen und Volksbanken dürfen Interbankenkredite nicht für solche Geschäfte und auch nicht zweckfrei geben. Entsprechendes gilt für Versicherungen, die im Bereich der privaten Altersvorsorge tätig sind. Vereinfacht gesprochen: Ein Regelkanon muss sicherstellen, dass nur derjenige das Spielkasino betritt, der sich darauf beschränkt hat, sein eigenes Geld einzusetzen. Verstöße wären mit hohen Strafen, notfalls der Schließung des Instituts sowie der Rückabwicklung als verbotenes Geschäft nach § 134 BGB zu sanktionieren. Spekuliert wird nur noch an Aktien- und Anleihebörsen. Die genannten Restriktionen werden Die Kreditausfallversicherungen haben sich so sehr verteuert, dass ein AAA-Rating Deutschlands nicht mehr gerechtfertigt ist. Noch halten die Ratingagenturen still (WELTONLINE): Rating europäischer Staaten durch Standard & Poor's (Stand: Februar 2011) (Quelle: Wikipedia/CC-3.0/Christoph Friedrich) langfristig und gerade in unruhigen Zeiten für jedes Land, das sie durchsetzt, zu einem Wettbewerbsvorteil. Schon heute profitieren z. B. China und Indien davon, dass ihre realwirtschaftlich orientierten Finanzwirtschaften (fast) nicht an dem ruinierten Kasino der USA und Westeuropas beteiligt waren. ■ Dr. Volker Gallandi Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG setzt Impulse „Bank des Jahres“ will weiterhin Konjunktur über Exporte ankurbeln PR-Anzeige Bereits zum zweiten Mal wurde die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft 2010 zur „Bank des Jahres“ in Deutschland gewählt. Diese Auszeichnung würdigt vor allem ihr Engagement für mittelständische Unternehmen in Süddeutschland. „Für uns ist dies vor allem Auftrag, mit besonderer Kundenorientierung auch künftig Impulse zu setzen“, sagt Ludwig Scharinger, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank OÖ, die auch die stärkste Regionalbank Österreichs ist. Seit 1991 sind die Raiffeisenlandesbank OÖ und wesentliche Tochterunternehmen wie Raiffeisen-IMPULS- Leasing, activ factoring AG und Privat Bank AG mit ihrer nachhaltigen und kundenorientierten Geschäftspolitik auch in Süddeutschland höchst erfolgreich. Die Auszeichnung zur „Bank des Jahres“ sieht die stärkste Regionalbank Österreichs mit einer besonderen Verantwortung verbunden. „Gemeinsam mit unseren Kunden werden wir die Konjunktur weiterhin ankurbeln. Wir begleiten über unsere acht Niederlassungen in Süddeutschland bereits 12.647 Kunden, davon 8.492 Unternehmen, die wir bei ihren Projekten vor Ort und auch bei Aktivitäten über die Landesgrenzen hinaus betreuen dürfen“, so Scharinger. Exporterfolge ermöglichen Deutschland erwartet für 2011 ein Rekord-Exportjahr. Gerade in Südrussland ortet Scharinger unheimlich viele Möglichkeiten. Durch eine Beteiligung von 2,95 Prozent an der Krayinvest, der größten Regionalbank in der Olympiaregion Krasnodar, kann die Raiffeisenlandesbank OÖ den Betreuungsservice für ihre Kunden noch weiter ausbauen. „Von dieser verstärkten Zusammenarbeit profitieren allen voran Ludwig Scharinger, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft die Kunden der Raiffeisenlandesbank OÖ, die in Osteuropa tätig sind oder Fuß fassen wollen“, betont Scharinger. Derzeit begleitet die Raiffeisenlandesbank OÖ 19.795 mitteleuropäische Unternehmen bei ihren Aktivitäten in Osteuropa, davon alleine 405 Unternehmen in Russland. Foto: RLB OÖ

Wirtschaft Fackeln im Nebel des Aufschwungs Die positiven Zahlen sind nicht nur unternehmerischer Brillanz geschuldet, sondern zum Teil auch Folgen der Krise Der Nachfrageboom verschiebt Innovationen Prüfen Sie frühzeitig, an welchen Stellen der Blick vernebelt sein könnte! „Die Krise liegt gefühlte zehn Jahre zurück“ frohlockte der Präsident der BITKOM anlässlich der Eröffnung der Cebit im Februar 2011. Die Unternehmen feiern den Aufschwung. Doch die positiven Zahlen sind nicht nur unternehmerischer Brillanz geschuldet, sondern zum Teil auch Folgen der Krise, die jetzt in Form von Nachholinvestitionen zu Buche schlagen. Daher ist Wachsamkeit angesagt. Das Verführerische am Aufschwung ist der Aufschwung selbst. Dieses daran Teilhaben und Mitmachen kann berauschend sein. (Foto: © Peter Freitag/PIXELIO) Doch wie jeder Rausch vernebelt auch dieser Aufschwung die Sinne und damit den Blick für das Wesentliche. Deshalb sollten Sie frühzeitig prüfen, an welchen Stellen der Blick vernebelt sein könnte. Der aktuelle Aufschwung erklärt sich aus dem allgemeinen Nachholbedarf an Wohlstand. Es werden vorwiegend Produkte angeschafft, auf die in der zurückliegenden Krise verzichtet wurde. Technologiesprünge werden dabei nicht eingefordert. Doch woher können Sie jetzt den Druck nehmen, um Innovationen zu entwickeln, die das Wachstum von übermorgen absichern? Die viele Arbeit hält vom strategischen Denken ab Die Unternehmen fahren Sonderschichten und steigern die Überstunden. Denn jetzt geht es darum, die Aufträge zeitnah abzuarbeiten. Alles andere muss warten. Wer hat in Ihrem Unternehmen momentan die Zeit, sich um neue, relevante Themen zu kümmern, die das Unternehmen weiter bringen, bevor der nächste Abschwung kommt? Die Bevölkerungsmehrheit will keine Veränderung Gemäß den Erkenntnissen der Neurowissenschaftler lässt sich die deutsche S P E DITION - L OG IS TIK - L AG E R UNG Mathias Normann Spedition Preisträger „Großer Preis des Mittelstandes“ 2010

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