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P.T. MAGAZIN 02/2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

7. Wirtschaftsforum der

7. Wirtschaftsforum der Oskar-Patzelt-Stiftung 24. April 2015 | Steigenberger Grandhotel Handelshof Leipzig | 10:00 bis 23:00 Uhr Leistung neu entdecken Wirtschaft 48 1. 2. 3. Leichtbeton Der statische Auftrieb wird durch die Verdrängung des umgebenden Mediums (hier Wasser) hervorgerufen. Ist die mittlere Dichte eines Körpers größer als die des umgebenden Wassers, schwimmt der Körper nicht. (Bild 1 und 2). Stängel in Hausteilen die Erdbebensicherheit. Zweifelsohne wird damit nicht die Sicherheit von Stahlbeton erreicht, doch für kleinere Gebäude und vollständig ökologische Bauten ist der Knöterich eine kostengünstige Alternative, die zudem auch noch Temperaturen jenseits der 200°C unbeschadet übersteht und so den Brandschutz verbessert. Damit nicht genug, hat Claus Reichert durch ein spezielles Verfahren die herausragende Schwimmfähigkeit des Knöterichs entdeckt (siehe dazu Grafik). Ummantelt mit Leichtbaubeton ergeben sich für schwimmende Häuser oder andere Plattformen ganz neue und vor allem größer dimensionierte Möglichkeiten der Nutzung. Turbotreibstoff In Zeiten schwindender Erdölreserven und steigender Energiepreise beweist der Staudenknöterich nicht nur als Wärmeschutz großes Potenzial sondern ebenso als Quelle zur Herstellung von Biokraftstoffen oder zur kostengünstigen Biogaserzeugung. Just an diesem Punkt kommt das enorm schnelle Wachstum der Superpflanze zum Tragen: selbst auf kleinen und wenig fruchtbaren Böden sind ohne Probleme mehrere „Knöterich-Ernten“ pro Jahr möglich. Wasser Leichtbeton Durch die Einarbeitung des Staudenknöterichs verringert sich die Dichte des Schwimmkörpers (Bild 3), ohne dass sich dadurch das Volumen ändert. Der ins Wasser eintauchende Teil des Schwimmkörpers ist damit leichter als das verdrängte Wasser. Der Einsatz des Staudenknöterichs ermöglicht große Lufträume, aufgrund derer ein Schiff (bzw. Schwimmkörper) trotz schwerer Werkstoffe eine geringere mittlere Dichte als Wasser erhält, ohne dass auf Stabilität verzichtet werden muss. Laut Studien ersetzt ein Hektar Staudenknöterich 8.000 Liter Heizöl. Nebenher eignet sich das Gewächs aufgrund dieser Eigenschaften auch hervorragend zur Verarbeitung in der Papierindustrie. Wasser Kern aus Staudenknöterich Grafik: J. Schulz / OPS Netzwerk GmbH Leichtbeton Krebstötender Jungbrunnen Ein ausgesprochen begehrter Stoff ist im Rahmen pharmazeutischer und medizinischer Forschung das Antioxidans „Resveratrol“. Resveratrol ist manchem vielleicht auch als Bestandteil von blauen Trauben oder Rotwein bekannt und hat – vielfach durch klinische Studien belegt – eine gesundheitsfördernde Wirkung. So verringert der Stoff beispielsweise das Risiko eines Herzinfarktes, indem es zur Senkung des Cholesterinspiegels beiträgt und die Bildung von Blutgerinnseln unterbindet. Gleichsam wirkt Resveratrol einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels entgegen und hat somit auch eine antidiabetische Wirkung. Aktuelle Untersuchungen geben Hinweise darauf, dass Resveratrol auch bei der Abtötung bestimmter Krebszellen hilfreich sein kann. Zudem haben in vitro-Tests gezeigt, dass Resveratrol Entzündungszellen stoppen und bei Mäusen eine lebensverlängernde Wirkung haben kann. Genau von diesem Stoff, Resveratrol, hat der Japanische Staudenknöterich von allen bekannten Pflanzenarten den höchsten Anteil. Aufgrund seiner generellen antiviralen, antibakteriellen und pilzhemmenden Eigenschaften bietet der Knöterich auch in Hinsicht auf die Entwicklung neuer Werkstoffe ungeahnte Potenziale. Vom Schädling zum Schädlingsbekämpfer Bis heute wird der Staudenknöterich als Gefahr für das Wachstum und die Gesundheit anderer Pflanzen angesehen. Dabei ist der Staudenknöterich auch als Pflanzenschutzmittel einsetzbar. So wirken die Extrakte der Pflanze bei entsprechender Weiterverarbeitung gegen Mehltau oder Krautfäule bei Tomaten sowie bei Schimmelbefall von Gurken, Erdbeeren oder Salat. Herausragend ist die schadstoffabbauende Wirkung des langstieligen Gewächses: Der japanische Knöterich kann durch seine tief wachsenden und kräftigen Wurzeln in großen Mengen Schwermetalle und andere Giftstoffe aus dem Erdreich aufnehmen. Zuweilen wird er deshalb auch zur Säuberung kontaminierter Böden eingesetzt. Ende eines großen Missverständnisses Der Japanische Staudenknöterich P.T. MAGAZIN 2/2015 SFW Schildauer Fleischund Wurstwaren GmbH Unsere regionaltypischen Spezialitäten: edle Feinkostsalate deftig Hausschlachtenes leckere Geflügelerzeugnisse www.schildauer.de Lang, stabil und hohl. Die Stängel des Staudenknöterichs ist eine schnell und stark wachsende Pflanze die bei mangelnder Kontrolle eine empfindliche Störung des ökologischen Gleichgewichts verursachen kann. Das ist so und es wird vielleicht auch so bleiben. Gleichzeitig bietet das vielgescholtene „Unkraut“ bei entsprechender Steuerung aber die Chance, den Fertighausbau und die Wärme- und Schallisolierung zu revolutionieren, die Herstellung neuer Wirkstoffe in der Pharmazie voranzutreiben, Ressourcenprobleme zu lösen und den Umweltschutz nachhaltig zu verbessern. Knapper werdende fossile Ressourcen, wachsende Nachfrage nach regenerierbaren Rohstoffen sowie der gesellschaftliche Wertewandel hin zu hundertprozentig ökologischen und nachhaltigen Produkten bestimmen Schildau, Sitzenrodaer Str. 5 • 04889 Belgern-Schildau Telefon: 03 42 21 – 55 00 • Fax: 55 029 • info@schildauer.de Foto: Sten Porse/Wikimedia Commons/CC BY-SA 3.0 zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung. Das sind die Herausforderungen denen sich die Unternehmen heute stellen müssen, nicht selten gibt es dabei Hindernisse oder Schwierigkeiten, doch selten gab es für diese Probleme eine so effiziente Lösung. Der Japanische Staudenknöterich erfüllt wie keine andere Nutzpflanze in der Geschichte die Bedürfnisse moderner Zivilisation, er ist die Zukunft. Unternehmer, die an dieser Zukunft teilhaben wollen, können sich ab sofort mit der OPS Netzwerk GmbH in Leipzig in Verbindung setzen. Hier erfahren Sie Näheres zu technischen Voraussetzungen und Potenzialen der industriellen Verwertung des Japanischen Staudenknöterichs und zu etwaigen wirtschaftlichen Kooperationen. • ZIM - Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand Prof. Dr.-Ing. Holger Weiss, Leipzig, InnoTec21 GmbH Wunderstrauch Fallopia japonica Dr. Helfried Schmidt, Claus Reichert, Leipzig, Oskar-Patzelt-Stiftung Als Unternehmer vom Leistungssport lernen Irg Torben Bührer, Stuttgart, AthletenWerk Abschied vom Kommunikations- Tohuwabohu Dr.-Ing. Martina Dressel e.K., Freital u.v.m. ab 19:00 Uhr Abendprogramm Anmeldungen über OPS Netzwerk GmbH | Tel. 0341 2406100 | http://shop.erfolg.de.com/de/karten/ tagungs-reservierungen Verbindungs- Bauteile für Leiterplatten NEU: Siegener Straße 46 D-35066 Frankenberg/Eder fon +49 6451 23003-0 fax +49 6451 23003-50 Krise? Ohne uns! Flexible selbstregulierend Heizplatten- ! Größen ab 1cm 2 www.neuschaefer.de

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