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P.T. MAGAZIN 02/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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FELUWA Pumpen GmbH | D-54570 Mürlenbach | Tel. +49 (0) 6594.10-0 | Fax +49 (0) 6594.10-200 | info@feluwa.de | www.feluwa.de Verrückte Welt (Karikatur: Harm Bengen/Caricatura) Am 17. Februar endete die Ausstellung „Beste Bilder – Die Cartoons des Jahres 2012“ der Caricatura Galerie in Kassel. Das „Gottesstaat“-Cartoon wurde ausgezeichnet. The Big One Die weltweit größte MULTISAFE Doppel-Schlauchmembranpumpe Technische Daten: Fördermenge: 750 m 3 /h Druck: 45 bar Standort: Mexiko Gewicht: 150 t Länge: 9,5 m Tiefe: 7 m Höhe: 8 m Engineered and Made in Germany Joachim Fuchsberger bekannte mal in einer Talkshow, dass er natürlich ein politischer Mensch sei. Er informiere sich regelmäßig vor Wahlen. Nachdem er die Argumentation der einen Seite gehört hätte, sage er sich jedes Mal: „Mhm. Das klingt ganz vernünftig.“ Wenn er die andere Seite gehört hatte, sage er wieder: „Mhm. Das klingt auch ganz vernünftig.“ Nur: Beide Seiten widersprachen sich immer. Aus diesem Dilemma fand er keinen Ausweg. Hier kommen die Medien ins Spiel. Die wollen aufklären. „BILD Dir Deine Meinung“. Aber auch hier weiß man nicht mehr, was links und rechts ist. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) ist konservativ. Also rechts. Aber ihr Mitherausgeber Frank Schirrmacher betreibt mit seinem neuen Buch „Ego – Das Spiel des Lebens“ Kapitalismuskritik. Und die ist doch links? Der linke Autor einer rechten Gazette wurde jüngst im Spiegel, der eigentlich links ist, von Jan Fleischauer interviewt. Der gilt als Quotenkonservativer des Spiegels. Also rechts. Er musste dem Wirtschaftsmann erklären, dass für die Eurokrise gar nicht „die Wirtschaft“ verantwortlich ist, sondern das Primat der Politik. Der Euro wurde ja nicht von Bankern erfunden, sondern von wohlmeinenden Politikern, und zwar gegen den begründeten Rat der Banker. Und nun haben wir den Salat. Ganz geheuer war der Spiegel- Redaktion das Durcheinander offenbar selbst nicht. Sie rubrizierten die sieben Seiten vorsichtshalber nicht unter Wirtschaft, oder Deutschland, oder Gesellschaft, sondern unter Kultur. Das ist das Verrückte in unserer schönen Medienwelt. Es reden nicht nur alle durcheinander. Es gibt auch tatsächlich ganz viele kluge Beiträge, die sich aber alle widersprechen. Es gibt keine Linie. Der rote Faden fehlt. Der schwarze Faden fehlt auch. Den letzten Bestseller über Freiheit schrieb nicht der liberale Rainer Brüderle, sondern die linke Frontfrau Sahra Wagenknecht. Sogar ohne vorherigen Barbesuch. Und der Bayern-Katholik Heiner Geißler verpasst keine Talkshow, um tatsächliche und angebliche Globalisierungsverbrechen zu „geißlern“. Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) schreckt nicht vor einer „Großen Transformation“ zurück. Reales Leid heutiger Generationen zugunsten des finalen Wohls ungeborener Generationen zu ignorieren, der ist für den ehemaligen WWF-Chefredakteur Edgar L. Gärtner der direkte Weg in die Öko-Diktatur. Vor der warnte schon 2007 Papst Benedikt XVI.: Heute führt der Antichrist die Menschen nicht mehr dadurch in Versuchung, dass sie den Teufel anbeten sollen, sondern indem er sie zur finalen Weltverbesserung drängt. Ein Glück für die grüne Ökumene, dass Benedikt kürzlich zurücktrat. „Die Sonne schickt uns keine Rechnung.“ predigt Theologe Franz Alt seit einigen Jahren dem gläubigen Volk. Heinz Horeis erwidert: „Auch in Zeiten der ‚Energienwende‘ gilt: Die Natur verteilt kein Freibier“. Denn als biologischer Organismus braucht der Mensch zwar nur 3.000 kcal täglich. Aber der Kulturmensch braucht die 50-fache Energiemenge. Sonst gäbe es weder Bekleidung, noch Schulen, Ärzte, Tote Hosen, Restaurants, Druckereien, Grimme-Preis-Verleihungen oder Christopher Street Days. Ehe man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, sollte man den Reset-Knopf beim gesunden Menschenverstand drücken. Wie beim Thema „Glück auf Rezept“. Lassen Sie sich überraschen! n Dr. Helfried Schmidt 2/2013 P.T. MAGAZIN 3 Sie haben eine Idee von Ihrer Zukunft? Unsere Häuser auch. Mit innovativen und energieeffizienten Hauskonzepten denken wir für unsere Kunden voraus. www.fingerhaus.de/vordenker ihre zukunftsvorteile nachhaltige bauweise effizienzhaus-standard individuelle architektur anteil der häuser mit einsatz von erneuerbaren energien 85% FingerHaus 34% Neubau gesamt Quelle: Statistisches Bundesamt/ LBS Research 2013 FingerHaus GmbH · Telefon 06451 504-0 preisträger großer preis des mittelstandes

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