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P.T. MAGAZIN 02/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung Ritterschlag für „Großen Preis des Mittelstandes“ Wissenschaftler bestätigen: Der Wettbewerb der Oskar-Patzelt-Stiftung ist der wichtigste deutsche Wirtschaftspreis. Transparenz und Qualitätsmanagement brachten Siegpunkte. – beispielsweise regionaler – Wettbewerbe geeignet sind. Damit stellt die Untersuchung des isw gleichzeitig ein Tool zur Verfügung, das generell eine Analyse und Bewertung von Wirtschaftswettbewerben ermöglicht. Aus kleinsten Anfängen Pressesprecher Bernd Schenke und Vorstand Petra Tröger bei der Präsentation der Oskar-Patzelt-Stiftung Zur Ermittlung der Spitzenreiter unter den deutschen Wirtschaftspreisen haben Wissenschaftler der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung mbH in Halle/S. in einer breit angelegten Studie alle 536 deutschen Wirtschaftswettbewerbe miteinander verglichen. Resultat: Der von der Leipziger Oskar- Patzelt-Stiftung vergebene „Große Preis des Mittelstandes“ ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis. Auf dem zweiten Platz landete der „Entrepreneur des Jahres“ der Ernst & Young-Gruppe, Dritter wurde der „Mutmacher der Nation“ von „Das Örtliche“. Kriterien der isw-Studie Nur 18 in der höchsten Liga Von den mehr als 500 Wettbewerben agieren lediglich 18 in der höchsten Liga deutscher Wirtschaftspreise. Sie allein sind bundesweit präsent, wirken bereichs- und branchenübergreifend, bewerten Unternehmen in ihrer Gesamtheit und berücksichtigen dabei auch die Verantwortung und Rolle von Unternehmen in der Region sowie in der Gesellschaft. Um die Wettbewerbe miteinander vergleichen zu können, haben die Wissenschaftler Kriterien entwickelt, die auch zur Beurteilung anderer 1. Ist die Trägerschaft vorwiegend privat oder staatlich? 2. Ist der Zugang zum Wettbewerb offen oder beschränkt? 3. Ist die Teilnahme am Wettbewerb oder die Bearbeitung der Unterlagen an die Zahlung von Gebühren geknüpft? 4. Ist eine Auszeichnung im Wettbewerb dotiert? 5. Ist die Wettbewerbsorganisation transparent? 6. Sind die Juryentscheidungen transparent und nachvollziehbar? 7. Unterwerfen sich die Organisatoren einem Qualitätsmanagement? 8. Ist der Umgang mit Interessenkonflikten der Entscheider geregelt? 9. Wie wird die Wettbewerbsorganisation finanziert? 10. Veröffentlichen die Organisatoren einen systematischen Corporate Governance Kodex? 11. Wie groß ist die Resonanz auf den Wettbewerb? 12. Welche Nachhaltigkeit hat der Wettbewerb selbst erreicht? 13. Welchen Nutzen in der Gesellschaft stiftet der Wettbewerb? Im Gegensatz zu den anderen 17 Wettbewerbsinitiativen ist der „Große Preis des Mittelstandes“ im Jahr 1994 aus kleinsten Anfängen, zunächst nur im Raum Leipzig, gestartet. Er wurde bis 2003 schrittweise in weiteren Bundesländern eingeführt und von da an in zwölf Wettbewerbsregionen (die alle 16 Bundesländer einbeziehen) mit zwölf separaten unabhängigen Regionaljurys sowie rund 40 regionalen Servicestellen bundesweit organisiert. Außergewöhnliche Organisation Niemand kann sich für diesen Preis selbst bewerben – man muss von Dritten nominiert werden. Im Jahr 2010 haben beispielsweise mehr als 1 000 Institutionen 3 580 Unternehmen nominiert. Die Oskar-Patzelt-Stiftung als Träger des Wettbewerbs erhebt weder Teilnahme- noch Bearbeitungsgebühren. Es gibt daher auch keinerlei Geldflüsse, mit denen Entscheidungen beeinflusst werden könnten. Die gesamte Arbeit der bundesweit rund 200 Mitwirkenden in der Stiftung erfolgt ausschließlich ehrenamtlich. Kein einziger Euro Steuergelder wird zur Finanzierung der Gesamtkosten in Höhe von mehr als 1 Mio. Euro jährlich verbraucht. Die Kosten werden ausschließlich über Civil-Private-Partnership, Sponsoring von Partnerfirmen und von den rund 200 ehrenamtlich in der Stiftung tätigen Persönlichkeiten getragen. Hauptsponsoren sind die OPS Netzwerk GmbH und die Deutsche Post AG sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen. 18 P.T. MAGAZIN 2/2011

Oskar-Patzelt-Stiftung (Fotos: OPS) Obstland-Vorstandschef Gerd Kalbitz hob hervor, dass der Wettbewerb positiv ins Unternehmen hinein wirkt. Optimale Transparenz Die Oskar-Patzelt-Stiftung sorgt für ein Höchstmaß an Transparenz in der Wettbewerbsdurchführung. Dem dienen eine Geschäftsordnung für Juroren, ein Corporate Governance Kodex – der auch Interessenkonflikte der Entscheider regelt – ein Qualitätsmanagementsystem gem. DIN EN ISO 9001:2008, die Veröffentlichung aller Nominierungen und die Veröffentlichung der Jury-Bewertungen als OPS- Rating. „Das motiviert uns außerordentlich“ Der Vorstand der Oskar-Patzelt-Stiftung stellte die isw-Studie auf einer Pressekonferenz am 13. Januar 2011 in der Bundesgeschäftsstelle Leipzig vor. Eingeladen waren neben Medienvertretern auch Unternehmer und Wirtschaftsförderer. Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich um die Frage, welche Bedeutung denn der Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ für Unternehmer und Wirtschaftsförderer habe. Dabei hoben die Diskutanten unisono die Wichtigkeit des Wettbewerbs hervor und kritisierten zugleich, dass unternehmerische Leistungen in der veröffentlichten Meinung immer noch kaum eine Rolle spielen. Stefan Findeisen, Geschäftsführender Gesellschafter der ELMO-Elektromontagen Leipzig GmbH, brachte es auf den Punkt: „Wir sind froh, wenn wir über so einen Bürgermeisterin Carina Radon betonte, dass ihre Stadt erst durch den Wettbewerb als „Serviceunternehmen“ für den Bürger wahrgenommen wurde. Wettbewerb endlich mal ein Feedback bekommen. Das motiviert uns als Unternehmer und auch unsere Mitarbeiter außerordentlich.“ Er vermisse in den Medien weitgehend die Wahrnehmung des Mittelstandes und seiner Leistungen. Resonanz und Ansporn Gerd Kalbitz sah es genauso. Der Vorstandsvorsitzende der Obstland Dürrweitzschen AG kritisierte zudem, dass der Mittelstand zwar in den Reden der Politiker immer wieder als das „Rückgrat der Nation“ bezeichnet werde, mit den schönen Worten aber keine entsprechenden Taten verbunden seien. Kalbitz dankte den Organisatoren des Wettbewerbs und betonte dessen Wirkung in das Unternehmen hinein: Seine Mitarbeiter seien auf die Auszeichnung ihres Unternehmens sehr stolz gewesen. Auch Carina Radon ärgert die mangelhafte Berichterstattung. Die Bürgermeisterin von Markranstädt hob hervor, dass ihre Stadt erst durch den „Großen Preis des Mittelstandes“ als „Serviceunternehmen“ für den Bürger wahrgenommen wurde: „Da bekamen wir positive Resonanz, das ist für uns ein Ansporn.“ Große Emotionen Für Cornelia Rössel, Marketingleiterin der ASL-Alles Saubere Leistung GmbH, sind mit der Auszeichnung ELMO-Chef Stephan Findeisen ist „froh, wenn wir über so einen Wettbewerb endlich mal ein Feedback bekommen.“ beim „Großen Preis des Mittelstandes“ vor allem große Emotionen verbunden: „Das war ein wahnsinnig emotionaler Moment, der uns mit unheimlich viel Stolz erfüllte. In diesem Moment wurde uns erst so richtig klar: Wir haben etwas erreicht.“ Auch sie dankte ausdrücklich den Veranstaltern des Wettbewerbs. Sirko Werner, Amt. Abteilungsleiter Unternehmensförderung der IHK Leipzig, schilderte den Umgang mit Wirtschaftswettbewerben aus Sicht der Kammern. Auch er hob die herausragende Stellung des „Großen Preises des Mittelstandes“ hervor, der sich bereits zu einer anerkannten „Marke“ entwickelt habe. ■ Ranking 1. Großer Preis des Mittelstandes 2. Entrepreneur des Jahres 3. Mutmacher der Nation 4. Förderpreis Nachhaltiger Mittelstand 5. Mittelstandsprogramm 6. Deutscher Gründerpreis 7. Erfolgsgeschichten gesucht 8. EFQM Excellence Award 9. Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen und Marken 10. Ludwig-Erhard-Preis 11. TOP 100 – Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand 12. Deutschlands Beste Arbeitgeber 13. Unternehmer des Jahres der ASU 14. TOP JOB – Die 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand 15. Preis Soziale Marktwirtschaft 16. Deutscher Unternehmerpreis 17. Beschäftigung gestalten – Unternehmen zeigen Verantwortung 18. MuM Awards 2/2011 P.T. MAGAZIN 19

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