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P. T. MAGAZIN 04/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft Entdeckung.

Wirtschaft Entdeckung. Man darf auch nicht erwarten, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht so etwas beachtet, denn schließlich handelt es sich um eine Einrichtung zum Schutz der Finanzhäuser vor dem eigenen Untergang. Steuerhinterziehung Deluxe Nun gibt es die politische Meinung, dass man solche Steuerprobleme „erst international lösen müsse“, und dass es notwendig sei die Selbstanzeige abzuschaffen, oder die Strafen zu erhöhen. Diese Argumente erscheinen als Nebelkerzen, denn es bedürfte schlicht der systematischen Zusammenführung solcher Daten, die amtlich bekannt und/ oder öffentlich zugänglich sind. Die Hier klappt´s! Lernen Sie uns kennen. Power Selfmailer Personalisierung & Adressierung Stanzungen & Perforationen Nummerierungen WA-Gummierung & Rubbellack Sonderfarben & Lackierung Vielzahl von Falzmöglichkeiten Druckerei Vetters GmbH & Co. KG · Gutenbergstr. 2 · 01471 Radeburg www.druckerei-vetters.de „üblichen Verdächtigen“ findet man zumeist durch Auswertung der Anklagen gegen Bank(st)er und „Berater“ der US-Steuerbehörden, ihre Vita und die Kaderschmieden deren Besuch sie sich berühmen. Keine Schenkungsteuer bezahlen? Wenn es zutrifft, dass es eine massenhafte Steuerhinterziehung ohne nachhaltige effiziente Kontrolle durch den Staat gäbe, dann wäre die Frage nach der Steuergerechtigkeit berührt. Nicht Einzelfälle in bestimmten Bundesländern, sondern die faktische Ungleichbehandlung wäre als Einladung zu verstehen, (abermals) beim Bundesverfassungsgericht die Erbschaft- und Schenkungsteuer „wegen FENSTER TÜREN FASSADEN WINTERGÄRTEN AKOTHERM GmbH • Aluminium-Profilsysteme Werftstraße 27 • D-56170 Bendorf Phone: +49 (0) 2622 9418-0 • Fax: +49 (0) 2622 9418-255 E-Mail: info@akotherm.de • Internet: www.akotherm.de eines strukturellen Vollzugsdefizits oder verfassungswidriger Fehlbesteuerung“ auf den Prüfstand stellen zu lassen. Frei nach dem Motto: Warum soll eigentlich der Steuerehrliche der Dumme sein? n Johannes Fiala und Peter A. Schramm Fahrer dürfen am Lenkrad nicht telefonieren. Aber ihre Autos sollten selbständig miteinander und mit Verkehrseinrichtungen kommunizieren. Das ist das Zu Johannes Fiala SYSTEMLÖSUNGEN FÜR DEN METALLBAU... n Dr. Johannes Fiala ist Rechtsanwalt mit Hauptkanzlei in München und u. a. tätig im Rechtsausschuss des Europaverbands der Selbständigen sowie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg www.fiala.de FINALIST 2012 Großer Preis des MITTELSTANDES ...SO EINFACH GEHT DAS MIT UNS. AnzeigeA6_1012.indd 1 28.11.12 15:40 Autos sollten chatten Vernetzte Fahrzeuge machen den Verkehr sicherer klare Ergebnis eines der größten Feldversuche zur Car-to-X-Kommunikation. Forschungsinstitute, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen testeten das gemeinsam entwickelte System simTD mit 500 Versuchsfahrern im laufenden Verkehr. Rund 120 Fahrzeuge waren ein halbes Jahr lang auf Autobahnen, Land- und Stadtstraßen in Hessen unterwegs und legten rund 1,6 Millionen Kilometer zurück. Die „Drehbücher“ mit verschiedenen Szenarien des Feldversuchs wurden maßgeblich von Verkehrstechnikern der TU München konzipiert. Sie haben auch die gesammelten Daten ausgewertet – mit einem Volumen von mehr als vier Terabyte. Dabei simulierten die Wissenschaftler, wie sich der Verkehr entwickeln würde, wenn bestimmte Anteile sämtlicher Fahrzeuge mit dem System ausgestattet wären. Elf Milliarden Euro Nutzen Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der jährliche volkswirtschaftliche Nutzen beträgt 6,5 Milliarden Euro durch Unfallvermeidung und weitere fünf Milliarden Euro durch Stauvermeidung und sinkende Umweltbelastung. „Die Car-to-X-Technologie ist nun bereit für den Markt“, sagt Projektkoordinator Dr. Christian Weiß. Ab 2015 soll simTD daher erstmals in der Praxis zum Einsatz kommen. Ein Korridor von Rotterdam bis Wien wird Baustellenwarnungen mithilfe dieser Technologie vornehmen. Das System des Projekts „Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland (simTD)“ vernetzt Fahrzeuge und die Infrastruktur elektronisch miteinander. Autos und Motorräder sowie an den Straßen installierte Stationen nehmen über Sensoren das Verkehrsgeschehen und äußere Einflüsse wie die Witterung wahr. Mit einer eigens entwickelten Funktechnik, die auf dem WLAN-Standard aufbaut, tauschen sie sich unmittelbar untereinander aus. Außerdem übermitteln sie Informationen anonymisiert an eine Verkehrszentrale, die dann die Entwicklung des Verkehrs prognostiziert und steuert. Jeder zweite Unfall an Kreuzungen wäre vermeidbar Mehr als die Hälfte der Unfälle in Kreuzungsbereichen können verhindert werden, wären alle Fahrzeuge mit dem simTD- System ausgestattet. Der Assistent weist Fahrer im Stadtverkehr bereits deutlich vor einer Kreuzung auf Fahrzeuge hin, die sich aus der anderen Straße nähern. Die Fahrer werden mit simTD in die Lage versetzt, deutlich vorausschauender zu fahren. Sie bekommen auf einem Display zum einen Vorschläge für die aktuell günstigste Route und Empfehlungen wie etwa zur optimalen Geschwindigkeit für eine grüne Welle. Schnellstmögliche Reaktion Zum anderen werden die Fahrer akustisch und visuell vor drohenden Gefahren gewarnt. Beispielsweise zeigt ein Lichtsignal an, wenn ein vorausfahrendes Auto stark bremst – auch wenn sich zwischen dem bremsenden und dem eigenen Auto mehrere andere Fahrzeuge befinden. So kann der Fahrer schon reagieren, selbst wenn er die Gefahr noch gar nicht sehen kann. Frühzeitig kündigt der Assistent auch Stauenden, Rettungsfahrzeuge oder verlorene Ladung an. „Der Feldversuch hat eindeutig gezeigt, dass das System zu mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort im Straßenverkehr führt“, sagt Prof. Fitz Busch vom TUM-Lehrstuhl für Verkehrstechnik. „Aufgrund der Informationen haben die Fahrer Geschwindigkeit und Fahrweise frühzeitiger an die Verkehrslage angepasst. Vor allem in Situationen, in denen versteckte Gefahren lauern, ist der Nutzen der Vernetzung groß.“ n 4/2013 P.T. MAGAZIN 45 Europas größter Hersteller von Verschleißteilen und Komponenten für die Landtechnik 12.218 Verschleißteile und Komponenten für Hersteller und Händler Finden Sie Ihren Bedarf ... ... für Fabrikat ... für Typ ... auf www.frank-original.com FRANK Walz- und Schmiedetechnik GmbH Frankstr. 1 Reddighäuser Hammer 35116 Hatzfeld (Eder) GERMANY Tel. +49 6452 9331-0 Fax +49 6452 9331-47 vertrieb@frank-original.com www.frank-original.com

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