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Buch 25 Jahre Großer Preis des Mittelstandes

Großer Preis des Mittelstandes, 25 Jahre

2001 – 2004

2001 – 2004 Bundesweite Resonanz (links) Dr. Karl-Heinz Däke (2.v.l.), Präsident des Bundes der Steuerzahler, wird 2003 als Wirtschaftsförderer des Jahres ausgezeichnet. (2.v.r.) Edda Schwarz und (r.) Konsul Helmut K. Holz, der langjährige Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung. 32 „Großer Preis des Mittelstandes“ 2003 im ESTREL Hotel Convention Center in Berlin Bewerbungsunterlagen. Sie koordinieren Veranstaltungen mit entsprechenden Institutionen der Region zur Vermittlung von Erfahrungen, Mitteln und Wegen einer Nominierung und Preisverleihung für das Unternehmensmarketing und führen regionale Workshops zu Themen, die dem Anliegen und den Zielen des Wettbewerbs entsprechen durch. In Zusammenarbeit mit den regionalen Medien bezüglich der Vorstellung nominierter und ausgezeichneter Unternehmen und Einzelpersonen und der Veröffentlichung besonderer unternehmerischer Leistungen und Ergebnisse nehmen sie auch Öffentlichkeitsarbeit wahr und wirken auch an der inhaltlichen Gestaltung des PT-Magazins, dem offiziellen Sprachrohr für den Wettbewerbs mit. Sechs Kilogramm schwer In den zwölf Wettbewerbsregionen können in der Regel jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden. Jeder Finalist erhält eine zweidimensionale Edelstahlskulptur. Jeder Preisträger erhält eine handgearbeitete, etwa 60 cm hohe und sechs Kilogramm schwere massive Bronzeskulptur. Premier-Finalisten erhalten Skulpturen aus Kristallglas, in denen die Statue „Großer Preis des Mittelstandes“ dreidimensional mit Lasertechnik eingraviert ist. Die Preisskulptur für den Premier ist aus Porzellan und analog der für den „Großen Preis des Mittelstandes“ gefertigt. Die Preisträger, welche die Jurys am nachhaltigsten beeindruckt haben, werden auf dem Bundesball der Oskar- Patzelt-Stiftung in Berlin zusätzlich mit einer Ehrenplakette ausgezeichnet. Die Preise verbleiben dauerhaft bei den Ausgezeichneten. Sie sind nicht dotiert. Nicht nur der von der Oskar-Patzelt- Stiftung ausgezeichnete Mittelstand ist gelebte Eigenverantwortung für die Einnahmen am Markt und die gesamte Wertschöpfungskette. Hier verlässt sich niemand auf Subventionen und Kostensenkungsprogramme zu Lasten Dritter. Mittelstand, das ist gelebte Eigenverantwortung für die Produkte und Leistungen, für die Gewinne, für die Investitionen, die damit getätigt werden, für die existentielle Verflechtung des Unternehmens mit der Region. Mittelstand schafft Sicherheit Denn Mittelstand schafft existentielle Sicherheit. Eine Region mit vielfältigen mittelständischen Unternehmen übersteht jede Krise besser als eine Region mit wenigen Großunternehmen. In einer solchen Region finden Familien Arbeit und Broterwerb. Jugendliche finden Ausbildung. Lehrer finden Praxispartner. Verwaltungen und Vereine finden Unterstützer. Miteinander werden hier Probleme gelöst. Auch und gerade soziale Probleme. Man kann eine einfache Schlussfolgerung an die Adresse der verantwortlichen Politiker richten: Wer Arbeitsplätze und Steuern haben will, wird das nicht mit Gesetzen und Strafandrohungen regeln können. Er muss stattdessen den Unternehmen helfen, sich zu stabilisieren und zu entwickeln, so dass sie auch für eine Nominierung zum „Großen Preis des Mittelstandes“ in Frage kommen könnten. Dann ergeben sich die gewünschten Entwicklungen nebenbei. Seit dem Jahr 2002 ist die Oskar-Patzelt-Stiftung bundesweit tätig. Startschuss war im April 2002 ein offener Brief von achtzehn Unternehmern, überwiegend Preisträger des „Großen Preises des Mittelstandes“ an die Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl am 22. September 2002. Denn: „Wir alle haben ein Interesse daran, dass Deutschland die innen- und außenpolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre meistert.“ Sie luden die Spitzenkandidaten ein, sich vor Ort in den Betrieben der Diskussion zu stellen und wollten Antworten auf einige brennende Fragen. Unternehmerbeirat und Bundestagswahl Von Edmund Stoiber und Guido Westerwelle kamen prompt Antworten. Stoiber versprach Öffnungs- und Experimentierklauseln für eine Reihe von Bundesgesetzen in den neuen 33

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