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P.T.MAGAZIN 03/2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Foto: Schloss

Foto: Schloss Elma/Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 Gesellschaft 8 Aus dem Netzwerk der Besten zum Netzwerk der Mächtigsten: Vor vier Jahren wurde Dietmar Müller-Elmau als Finalist ausgezeichnet. Jetzt wird er Anfang Juni anlässlich des G7-Gipfels die mächtigsten Menschen der Welt auf Schloss Elmau beherbergen. ausreichende Eigenkapitalquote. Die Wettbewerbsteilnehmer sind hier deutlich höher als der deutsche Durchschnitt, nicht selten über 50 Prozent. 5. Kapital akkumulieren Die Teilnehmer des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ kommen aus allen Branchen. Von der klassischen Industrie über Dienstleistung und Handel bis zum Handwerk. Entsprechend unterschiedlich fällt der jeweilige Kapitalbedarf je Arbeitsplatz aus. Ist er im Handwerk und bei reinen Dienstleistern verhältnismäßig gering, erreicht er in der Energiewirtschaft oder in der Chemieindustrie sechs- bis siebenstellige Beträge. Langfristiger Erfolg setzt ausreichendes Stammkapital und eine stabile (steigende) Eigenkapitalquote voraus. Wettbewerbsteilnehmer haben hier im Durchschnitt des deutschen Mittelstandes die Nase vorn. Sie haben sich von den Diskussionen um Basel II und Weltfinanzkrise nicht irritieren lassen, sondern ihre Hausaufgaben gemacht: Kontinuierliche Überprüfung der Firmen- und Kostenstrukturen und stetige Sicherung der Eigenkapitalquote machen unabhängig von den Wirrungen der Finanzmärkte und der jeweiligen Wirtschaftspolitik. 6. Fest verwurzelt in der Region Nehmen wir bspw. Niedersachsen/Bremen. Da finden wir nicht die Attraktivität einer Millionenstadt und nicht den industriellen Reichtum des Ruhrgebiets. Hier musste man immer schon zusammenhalten. Hier entstand eine eng verflochtene Region mit städtischem Charakter. Nicht umsonst sind zwei der elf deutschen „Metropolregionen“ in dieser Wettbewerbsregion beheimatet: Bremen/Oldenburg und Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Regionale Verwurzelung als Erfolgsgeheimnis heißt Bodenhaftung behalten. Denken und Handeln nicht gegeneinander, sondern miteinander. Das heißt Bewahrung der Tradition und behutsame Fortentwicklung der Umstände. Das heißt, die Region und ihre Menschen als Mittelpunkt begreifen und sich selbst als verantwortlichen Teil eines Ganzen aufstellen. Mittelständischer Alltag eben. Erfolgsrezept. 7. Innovationstreiber sein wollen Es gibt in einer Marktwirtschaft nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist man Getriebener oder man treibt selbst. Das gilt vor allem beim schillernden Thema „Innovationen“. Auch die schnellsten Erfinderwerkstätten haben nie ewig die Nase vorn. Immer gibt es andere, die auf einen rollenden Zug aufspringen. Unternehmen, die auf den technologischen Wandel vorbereitet sind oder diesen sogar selbst mit antreiben, sind stets im Vorteil. Das reicht von Patentanmeldungen in forschenden und produzierenden Unternehmen bis zur Nutzung moderner Rationalisierungsmaßnahmen im Handwerksbetrieb oder beim Dienstleister. Im Unternehmen weiß man, dass jeder Erfolg immer nur ein Erfolg auf Zeit ist. Die Mitarbeiter werden deshalb zur Forschung und Entwicklung, zur Modernisierung und Verbesserung ermutigt. Im Vordergrund stehen Produktentwicklungen und neue Märkte, es geht aber auch um Kosteneinsparungen und Materialund Prozessverbesserungen. 8. Kooperationen suchen und pflegen Mittelstand heißt immer: Einer unter mehreren, vielleicht sogar unter vielen. Mittelstand – das ist niemals Monopol. Die Möglichkeit der Kooperation ist daher „natürlich“ an mittelständisch geprägten Märkten angelegt. Und erfolgreiche Mittelständler nutzen diese Möglichkeit intensiv: Mit Schulen wird kooperiert, um Ausbildungsnachwuchs zu sichern. Mit regionalen Vereinen wird kooperiert, um die Region lebenswert und attraktiv auch für die eigenen Mitarbeiter zu erhalten. Unternehmerverbände und Kammern verbessern die Existenzbedingungen der eigenen Branche. Hoch- und Fachschulen und Institute wie Fraunhofer oder Max Planck helfen dabei, im Netzwerk rascher Innovationen und Fortschritte umsetzen zu können. Und natürlich wird in der globalisierten Welt mit internationalen Organisationen kooperiert. 9. Werteorientiert führen An Traditionen anknüpfend, auf der Basis klarer Werte, hat sich Sachsen auf einen aussichtsreichen Wachstumspfad begeben: Einzelne Industriebereiche konnten mit Wachstumsraten bis zu zehn Prozent bei einigen Wohlstandsindikatoren bereits zu westlichen Bundesländern aufschließen. Das Geheimnis dieses Erfolgs des Landes und seiner Unternehmen ist: Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung, Gerechtigkeit – all das sind Werte, die eine Firma leben muss, um „eine Seele“ zu haben, eine Zukunft visionär erkennen und gestalten zu können. Das Profil des Unternehmens muss dabei immer erkennbar bleiben. All das muss auch stets weiterentwickelt und angepasst werden. Denn ein Unternehmen darf nie „stehen bleiben“. 10. Marketing und Kommunikation Nehmen wir das kleine Sachsen-Anhalt. Es besitzt mit fünf Kulturerbestätten, darunter Bauhaus und Dessau-Wörlitzer Gartenreich, die meisten UNESCO- Welterbestätten in Deutschland. Doch das allein bewirkt nichts außer Kosten. Erst Kommunikation und Marketing macht diese Stätten zu touristischen Attraktionen. Auch Unternehmen verdanken ihren Gewinn, die Arbeitsplätze, die Fähigkeit zur Innovation und zum regionalen Engagement letztlich ihren Kunden. Vorausschauende Mittelständler betreiben daher ideenreich Kundenpflege und Kundengewinnung und sichern so, dass sich ein gegenwärtiger P.T. MAGAZIN 3/2015

Erfolg nicht nur zufällig auf der Welle eines konjunkturellen Höhepunkts ergibt, sondern dauerhaft immer wieder neu errungen und erwirtschaftet werden kann. Im Mittelpunkt stehen Ausrichtung und konsequente Einhaltung von Corporate Identity und Corporate Design. Ziel ist die Erhöhung des Bekanntheitsgrades durch permanente Präsenz in den Medien, effizienten Einsatz verschiedener Marketinginstrumente, fortschrittliche Unternehmenskultur, die sich an den Bedürfnissen der Kunden und Mitarbeiter orientiert, Veranstaltungen und Events und vieles mehr. Ohne eine umfassende Marketingstrategie mit marktfähiger Preispolitik und Benchmarking bleibt all das Stückwerk. Anerkennung. Moderne Forschungen zum Beispiel von Gerd Gigerenzer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin unterstützen heute einen gesunden Pragmatismus in der Urteilsfindung. Nicht zuletzt haben ja gerade die angeblich wissenschaftlichsten Modelle der Finanzwirtschaft die Weltfinanzkrise der letzten Jahre nicht verhindert, sondern befördert. Umso wichtiger ist die Rückbesinnung nicht nur auf grundlegende Werte menschlichen Zusammenwirkens, sondern auch auf den „gesunden Menschenverstand“ und die „Bauchentscheidungen“. Denn letztlich gilt heute wie vor Jahrhunderten: Wer Erfolg hat, der hat recht. ó Helfried Schmidt 11. Unbedingte Qualität Warum sich gute Firmen durchsetzen, immer wieder an radikal veränderte Marktbedingungen anpassen können, und deshalb letztlich auch in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen werden, kann man in den Biographien der Wettbewerbsteilnehmer finden. Qualität wird immer groß geschrieben. Das beginnt bei der strategischen Planung und setzt sich durch alle Vorbereitungsund Fertigungsprozesse fort. Null-Fehler- Toleranz im Umgang mit dem Produkt, dem Kunden, dem Kollegen, dem Team – so kann man Innovationen durchsetzen und unvermeidbare Krisen bewältigen. Gewinner nutzen alle Instrumente, die bei der Qualitätssicherung helfen können. Zertifizierungen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse sind hier keine Sonntagsbeschäftigung, sondern Alltag. ONI-Wärmetrafo GmbH Top- Ausbildungsbetrieb 2011 „Ehrenpreis“ für herausragende betriebliche Ausbildungsleistungen PLASTPOL 2012 FINALIST 2012 Initiativpreis-NRW 2012 Kategorie Neue Arbeitsplätze in NRW ONI-Wärmetrafo GmbH Kunden in mehr als 60 Ländern der Welt setzen auf ausgezeichnete ONI-Energiesysteme. P.T. MAGAZIN 3/2015 12. Prinzip GMV: Gesunder Menschenverstand Der Thüringer ist ein stolzer Menschenschlag, der sich nie „ins Bockshorn jagen“ lässt. Er vertraut dem wichtigsten Instrument des Homo sapiens, dem gesunden Menschenverstand. In der Folge der Philosophen Fichte, Schelling und Hegel hat der „gesunde Menschenverstand“ in Deutschland lange keinen guten Ruf gehabt. Im angelsächsischen Sprachraum dagegen genießt die Bedeutung von ‚gesunder Menschenverstand’ als „common sense“ durchgehend hohe Kühl-/Kälteanlagen Trockenkühler Mietkühlanlagen Temperiertechnik Energieoptimierung Wärmerückgewinnung Lüftungssysteme Reinraumtechnik Druckluftsysteme Fachberatung ONI-Wärmetrafo GmbH · Niederhabbach 17 · D-51789 Lindlar-Frielingsdorf · Tel. +49 (0) 2266 4748-0 · Fax +49 (0) 2266 3927 www.oni.de · info@oni.de 210_297_05_02_14.indd 1 06.02.14 08:17

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