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P.T.MAGAZIN 03/2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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Bild: PowderPhotography/flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0) Kein Herakles im Augiasstall Burn, money burn Wirtschaft 48 Wieder erleben die Europäer (von Euro- Payer) eine neue Aufführung der griechischen Tragödie. Von den Massenmedien zum Duell von sexy Varoufakis und eisernem Schäuble personalisiert, offenbart die Endlosstory alle Elemente der Geldverschwendung, die die europäische Einigung als Grundidee beschädigt. Hierzu lohnt ein Blick auf die Fakten, gerade auch seitens der historisch vergesslichen Bundestagsmehrheit: Auf dem Madrider Gipfel der EU im Dezember Reinigungs- und Desinfektionsautomaten Sichere Hygiene in der Medizintechnik 1995 wurde der „Euro“ als gemeinsame europäische Währung beschlossen. Bis dahin waren die europäischen Nationen auch ohne ihn gut zurecht gekommen. Danach entschieden sich die Schweiz, Dänemark, Norwegen, Großbritannien usw. gegen diese Währung, ohne dass es ihnen erkennbar bis heute geschadet hätte. Dennoch tut man heute seitens vieler so, als gehe mindestens „die Welt unter“, wenn es den „Euro“ nicht mehr gäbe oder ein Land wie Griechenland ihn nicht mehr hätte. Um seinem drohenden Nachfolger Gerhard Schröder, der den „Euro“ als „kränkelnde Frühgeburt“ bezeichnete, jeden Spielraum im Falle des Wahlsieges zu nehmen, insistierte Kanzler Kohl auf einem strengen Zeitplan, so dass es zum Beschluss des Europäischen Rats kam, die neue Währung zum 1.1.1999 als Handelswährung und 2002 als Barwährung einzuführen. Bereits viele Gründungsmitglieder erfüllten die sog. Maastricht- Kriterien (60 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als maximaler Schuldenstand, Haushaltsdefizit nicht über 3 %, Inflation maximal 1,5 % über dem Durchschnittswert der drei preisstabilsten Länder) nicht. Frankreich ließ sich 37,5 Milliarden Francs von der staatseigenen France Telecom überweisen, um die 3 % einzuhalten. In Belgien lag die Verschuldung bereits damals bei 114,6 % des BIP, in Italien bei 130,6 %. Die Regierung Prodi manipulierte die Staatsverschuldung mit trickreichen Finanzverschiebungen nach unten. Griechenland wurde abgelehnt, da es 1998 mit einer Verschuldung von 109,7 % des BIP, einem Haushaltsdefizit von 6 % und einer Inflation von 5,5 % alle Kriterien nicht erfüllte. 1999 wiesen die griechischen Zahlen ein Wunder auf, die Kriterien waren erfüllt, 2000 wurde Griechenland aufgenommen. 2004 offenbarte der neugewählte konserva- Unser Komplettprogramm vom Einsteigergerät bis zum Vollautomaten Perfekte hygienische Ergebnisse, energie- und trinkwassersparende Spülsysteme und servicefreundliche Technik DISCHER Technik GmbH Fuhr 4-6 · 42781 Haan Tel. 0 21 04/23 36-0 info@discher.de · www.discher.de

Finden Sie einen Schuldenschnitt für Griechenland richtig oder nicht richtig? 20 % Richtig 76 % Nicht richtig Quelle: © Statista 2015 tive Regierungschef Kostas Karamanlis, dass die sozialistische Vorgängerregierung unter Konstantinos Simitis alle Zahlen gefälscht hatte. Man suchte nach den Ursachen und fand sie in der Unzulänglichkeit des griechischen Verwaltungsapparats, der eine Überprüfung der Defizitsenkung erforderte, die aber unterblieb. Heute, 10 Jahre später, wiederholt sich das Spiel mit umgekehrten Vorzeichen, die neue sozialistische Regierung wirft der konservativen Vorgängerregierung alles Mögliche vor und verspricht Besserung. Gleichsam „natürlich“ wurden die letzten 10 Jahre nicht genutzt, um die schon 2004 bekannten Missstände in der griechischen Infrastruktur, Promovierter Spieltheoretiker, aber eben auch kein Herkules: Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis Bild: EU Council Zone/flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0) Verwaltung etc. zu verändern, gleich geblieben sind die Versprechen „ab jetzt“ alles besser zu machen. Doch es ist, um in die griechische Sagenwelt zu entführen, immer noch kein Herakles oder anderer Held sichtbar, der den „Augiasstall“ entmisten könnte, wollte oder dürfte. Die Eurozone gleicht immer noch einem Schulbus schreiender Erstklässler, die unglücklicherweise jeder für sich nach Belieben auf ihrem Sitz Gas oder Bremse bedienen dürfen. So wie Prodi 1999 offenbar für seine Finanzmanipulationen mit dem Posten des europäischen Kommissionspräsidenten belohnt werden musste, wird Griechenland nun ganz gewiss mit einen neuen Schuldenschnitt dafür belohnt, Der Staatsbankrott als Option: 76 % der Deutschen sind 2015 der Meinung, dass ein Schuldenschnitt für Griechenland nicht richtig ist. dass es alles so weiter betreibt wie es dies schon immer gemacht hat. Hätte man die Vorschläge zu „Europas Sanierung ohne Steuergelder“ dieses Magazins 2011 aufgegriffen (Schuldenschnitt als Belohnung, nicht als Vorausleistung der Gläubiger), wären nicht nur die europäischen Steuerzahler (einschließlich der Eurostaaten, die noch wesentlich ärmer sind als Griechenland) um über 100 Milliarden Euro reicher, es gäbe auch nicht das Ansinnen, noch mehr Geld in das Fass ohne Boden zu kippen. Der Artikel (vor der Endfassung von Investmentprofis und Ökonomen geprüft und für gut befunden) wurde damals an alle Bundestagsfraktionen, viele Parlamentarier usw. geschickt, ohne Reaktion. Warum, so fragt man sich, ist das Motto Bill Clintons, mit dem er seinen ersten Präsidentenwahlkampf gewann („It´s the economy, stupid“ – frei übersetzt: ˘ www.susa-sauer.de PREISTRÄGER Großer Preis des MITTELSTANDES Wir sind ... Ihr Partner zur Herstellung von Präzisionsdrehteilen von d=5 bis d=200 mm für die Fahrzeugindustrie, Maschinen- und Bergbau, Hydraulik u.a. SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG An der Niedermühle 4 01257 Dresden Tel.: +49-351-28166-91 Fax : +49-351-28166-80 Unser Plus... stark in Quali tät und Leistung beim Drehen, Fräsen, Schleifen, Räumen, Honen, Thermisch Entgraten und Tiefl ochbohren mit moderner CNC-Maschinentechnik

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