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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Beschichtetes Glas

Beschichtetes Glas vereinigt Funktionalität und Faszination Progressiv und spektakulär GlasPlus und das Tochterunternehmen Prinz Optics sind international erfolgreich mit Spezialbeleuchtungen und Farbeffektglas © Elnur Amikishiyev / Fotolia © Foto Prinz Optics Seit Erfindung des Glases wurden seine Einsatzmöglichkeiten ständig erweitert. Wissenschaft und Technik schufen Voraussetzungen für immer wieder neue Anwendungen dieses Werkstoffs mit oft außergewöhnlich funktionaler und optischer Wirkung. Charakteristisch für diese Entwicklung sind Beschichtungen des Glases auf der Grundlage chemischer Nanotechnologie. Sie ermöglicht unter anderem eine optimale Lichtausbeute und die Darstellungen von Lichtfarben in beeindruckend breitem Spektrum. Ein typisches Beispiel aus der Alltagspraxis sind entsprechend beschichtete Automobillampen, die mehr Licht auf die Straße bringen und durch bessere Ausleuchtung dem Autofahrer auch bei schlechten Sichtverhältnissen das Sehen erleichtert. Mit einer speziellen Beschichtung der Lampen wird die Lichtfarbe korrigiert und somit die Blendwirkung gemindert. Die Herstellung derartiger Schichten für Autolampen in hoher Stückzahl gehört zum Produktionsprogramm von GlasPlus, einem in Mainz ansässigen Unternehmen, das sich seit über zwei Jahrzehnten auf die Herstellung von Leuchtmitteln und Spezialbeleuchtung konzentriert. Gegründet wurde es von Paul Hinz, der sich bereits Jahre zuvor beruflich umfassend mit der Entwicklung von beschichtetem Glas befasste. Die von GlasPlus heute praktizierten Beschichtungsverfahren umfassen zudem das Auftragen transparenter, funktionaler Schichten auf Glasoberflächen und Glaskörpern, mit denen unter anderem die Wärmestrahlung reflektiert und elektrostatische Aufladungen vermieden werden. Neben der Beleuchtungsfunktion spielt bei der Produktentwicklung von Spezialglas die Lichtgestaltung in Anpassung an die jeweils gewünschte Wirkung eine wichtige Rolle. Konsequent umgesetzt wird diese Konzeption von Prinz Optics, einem Unternehmen, das sich auf die Herstellung von sogenanntem Farbeffektglas (dichroitisches Glas) konzentriert. 2010 wurde es von GlasPlus mehrheitlich übernommen. Während sich die von GlasPlus gefertigten Produkte vor allem durch ihre funktionalen Vorteile auszeichnen, dominiert das bei Prinz Optics beschichtete Glas außerdem noch mit seiner imposanten Wirkung, die je nach Lichteinfall und Standort des Betrachters eine stets sich verändernde, bemerkenswerte Farbigkeit widergibt. Überaus glamourös strahlt der Eingang des Tower One vom One World Trade Center in New York. (Architekten Skidmore, Owings & Merill, APG International) Firmenportrait

© Foto Prinz Optics © Foto Prinz Optics © Foto Prinz Optics Paravent von Camilla Richter Dichroitisches Glas vermittelt in Durchsicht und Aufsicht ein reizvolles Spektrum komplementärer Farben Firmenportrait Skulptur aus Glas und Edelstahl („Globussphäre“ von Gordon Huether) Dank seiner eindrucksvollen Eigenschaften, die auf der Verarbeitung von bis zu 14 extrem dünnen Beschichtungen basieren und auch hochwertige Entspiegelung des Glases ermöglichen, wird das Farbeffektglas von Prinz Optics in äußerst vielfältigen Anwendungen weltweit eingesetzt. Dabei liegen die Schwerpunke auf Architektur, Design und Bildender Kunst – Bereiche, die mit dichroitischem Glas vielfach Aufsehen und globale Beachtung erzielen. Dazu zählen internationale architektonische Großprojekte wie das One World Trade Center in New York, in dessen beiden 20 Meter hohen Lobbies die großflächigen grün changierenden Glasscheiben von Prinz Optics eine gravitätische wie heitere Lichtstimmung vermitteln, das Flughafen-Terminal in Mumbai (Bombay), in dessen Abflugbereich Prinz Optic mit etwa 6000 Rundscheiben farbige Muster in sechs leuchtenden Farben zaubert, oder das Concert & Congress Centre Harpa (= Harfe) in der isländischen Hauptstadt Reykjavik, dessen imposante Fassade mit Prinz Optics Spezialglas ein reizvolles Zusammenspiel von Transparenz und Reflektion bietet. Für die kreative Umsetzung der wabenartig strukturierten Harpa-Fassade zeichnete der namhafte isländische Künstler Olafur Eliasson verantwortlich, der mit Prinz Optics Glas mehrere außergewöhnliche Objekte schuf, die weltweit in Ausstellungen und Museen zu bewundern sind. Gleiches gilt auch für weitere renommierte Künstler, Innenarchitekten und Designer, die mit Farbeffektglas von Prinz Optics eine beachtliche Bandbreite von Arbeiten realisierten – von einzigartigen Lichtinstallationen über ausgezeichnete „Kunst am Bau“ bis zur Gestaltung repräsentativer Räumlichkeiten oder aparter Accessoires für daheim. Die herausragenden Merkmale dieses Materials beschreibt treffend die Begründung der Jury, die Prinz Optics mit dem „Innovationspreis Architektur und Glas“ auszeichnete: „Die Farbeffektscheibe besticht bei aller Wucht ihrer Wirkung durch eine heute seltene Eigenschaft: sie wahrt Distanz, bleibt geheimnisvoll, ist ein Beitrag für Eleganz in der Architektur.“ Weitere Informationen unter: www.glas-plus.de; www.prinzoptics.de Zwei Glasprismen vor der Centrum Bank,Vaduz, von Prof. Heinz Mack Einen nachhaltigen Eindruck von der faszinierenden Ausstrahlung und Ästhetik des dichroitichen Glases vermittelt der großformatige, zweisprachige Bildband „Farbe – Licht – Spiel“, in dem auf 104 Seiten ausgewählte Arbeiten von 14 namhaften Künstlern und Architekten vorgestellt werden. Bestellungen an: Glas Plus GmbH & Co KG, Galileo-Galilei-Str. 28, D-55129 Mainz, e-mail: info@glas-plus.de oder an Prinz Optics GmbH, Simmerner Straße 7, 55442 Stromberg, e-mail: info@prinzoptics.de. © Foto Prinz Optics

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