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PT-Magazin_06_2015

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft

Wirtschaft PT-MAGAZIN 6/2015 Bild: K.- P. Adler/fotolia.com 68 Vermeintlich banal Erfolgreiche Kommunikation auf dem Büroflur Im Alltag werden Beziehungen gestaltet, und das zu einem großen Teil über die Sprache. In vielen Unternehmen ist der sogenannte „Flurfunk“ ein bedeutender Faktor der alltäglichen Kommunikation. Quasi im Vorbeigehen werden Informationen ausgetauscht, weitergegeben oder eingeholt. Wir sprachen mit dem Autor Stefan Häseli über die Bedeutung der Alltagssprache und wie sich alltägliche Gesprächssituationen im Job leichter meistern lassen. PT: Herr Häseli, Sie gehen in Ihrem Buch der Frage nach, wo berufliche Kommunikation zu einem großen Teil geführt wird. Haben Sie eine Antwort auf diese Frage gefunden? Stefan Häseli: Ja und gleich vorneweg, von „Führen“ kann gar keine Rede sein, handelt es sich dabei doch in den meisten Fällen tatsächlich um das eher zufällige Zusammentreffen von Menschen. Zu über 80 % findet berufliche Kommunikation also wirklich im banalen Alltag statt. Auf dem Flur, so rasch nebenbei im Büro des Kollegen, auf dem Weg zu einem Meeting, an der Kaffee-Maschine oder beim Mittagessen um die Ecke - hier wird Vertrauen gewonnen und werden Beziehungen aufgebaut. PT: Genau darum geht es auch in Ihrem Buch, um die Kommunikation im Berufs- Alltag? Stefan Häseli: Richtig, in meinem Buch geht es um das vermeintlich Banale, den Alltag. Zugleich aber auch darum, Bewusstsein zu schaffen für eben jene zahlreichen alltäglichen Situationen, in denen wir kommunizieren. Denn genau in dieser Alltäglichkeit findet der nachhaltigste Erfolg statt. Erfolg im Umgang

PT: Nun ist der Alltag ja oft nicht unbedingt das, was wir anstreben – betrachtet man einmal die vielen immer gleichen, eintönigen Aufgaben, die wir erledigen müssen. Sind es da nicht vielmehr die besonderen Erlebnisse oder Gesprächssituationen, die uns erfolgreich und glücklich machen bzw. vor denen wir uns manchmal fürchten? Stefan Häseli: Zugegeben, der Alltag wird uns oft als „grau“ und eintönig verkauft. Dabei leben wir alle Minute für Minute diesen Alltag und er gestaltet sich enorm farbenfroh, wenn wir ihn nicht nur mehr oder weniger gedankenlos hin-nehmen, weil wir unser Augenmerk nur auf das Besondere und Große lenken, sondern bewusst wahr-nehmen. PT: Der Alltag soll also Spaß machen und dazu kann ich auch selbst mit meinem Verhalten und meiner Kommunikation beitragen? Stefan Häseli: Absolut richtig. Diesen Gedanken zumindest in Erwägung zu ziehen, ist Ziel meines Buches. Wenn sich der Leser am Schluss einen Hauch intensiver mit dem kommunikativen Hier und Jetzt auseinandersetzt, sind wir bereits einen Schritt weiter. Der Alltag bietet unzählige Gelegenheiten, Feinheiten wahrzunehmen, bewusst zu kommunizieren und Beziehungen zu pflegen. Das braucht aber Freude daran und den Willen, ihn, den Alltag, als das wahrzunehmen, was er ist: der Alltag in all seinen Facetten, manchmal wundervoll, manchmal merkwürdig. vielschichtig und individuell und ist ein ernst zu nehmender Teil des Jobs. PT: Wer Ihre Regeln einer erfolgreichen Beziehungskommunikation hie und da anwendet, kann also einen Teil dazu beigetragen, dass es im Alltag ein wenig entspannter und lustvoller zugeht? Stefan Häseli: Das wäre wirklich schön! Eine erfolgreiche Alltagskommunikation als Selbstverständlichkeit anzustreben, ist ja nichts Verwerfliches. Ganz im Gegenteil: Tipps für das große Glück gibt es zuhauf, Leitfaden, um große Schwierigkeiten zu meistern, auch. Wenn wir es jedoch gemeinsam schaffen, zentrale, oft ganz kleine Erfolgselemente in der Kommunikation in unseren Alltag zu integrieren, wird er strukturell, rituell oder eben ganz normal und selbstverständlich – und unsere Alltagskommunikation dementsprechend erfolgreicher und glücklicher. Herr Häseli, vielen Dank für dieses Gespräch! ó Über den Autor Wirtschaft PT-MAGAZIN 6/2015 69 mit Kunden heißt nicht nur dann zu kommunizieren, wenn einmal etwas schiefgelaufen ist und einen Führungsstil zu leben, der Mitarbeiter fördert, findet nicht nur beim jährlichen Lohngespräch statt. Dieser Erfolg kommt eher schleichend im Alltag. PT: Der Flur ist also praktisch überall? Eine Ode an die neunzig Prozent Normalleben? Stefan Häseli: Nimmt man den Flur nicht nur in seiner wörtlichen oder besser gesagt örtlichen Bedeutung, kann der Flur natürlich überall sein: im Büro, wo sich Informationen arbeitsplatzübergreifend ausbreiten, also der/die Kollege/n aktiv oder passiv in die Kommunikation einbezogen sind, in der Betriebskantine oder auf dem Parkplatz ebenso wie am Telefon. Wie schon erwähnt, bildet die Kommunikation im Büroflur keineswegs nur Belangloses oder Nebensächliches ab. Der die einzelnen Arbeitsplätze verbindende, meist lang gestreckte Raum dient als Informationszentrale und Showdown-Bühne gleichermaßen. Die Art und Weise der verbalen und nonverbalen Kommunikation gestaltet sich Stefan Häseli regt als ehemaliger Kabarettist und gefragter Infotrainer täglich dazu an, wirkungsvolle Kommunikation mit Spaß zu erleben. Als Coach und Trainer für Führungs-, Verkaufs- und Kommunikationsthemen begleitet er seit vielen Jahren Führungskräfte in größeren Organisationseinheiten | www.atelier-ct.ch Über das Buch Stefan Häseli: Erfolgreiche Kommunikation auf dem Büroflur. Wie Sie alltägliche Gesprächssituationen im Job meistern. 224 Seiten, Broschur, EUR 24,95, ISBN 978-3-648-06836-6, Verlag Haufe

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