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P.T. MAGAZIN 06/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

(Foto: Konstantin

(Foto: Konstantin Reeck/Universität Bremen) Golden Eye taucht ab Der tiefseetaugliche Elektromagnetik-Sensor „Golden Eye“ hat seine Bewährungsprobe auf dem Meeresboden bestanden. „Im Geheimdienst Ihrer Universität“ sozusagen. Spezial | Regional 78 Mit dem schiffseigenen Windensystem wir der Elektromagnetik-Sensor in die Nordsee eingesetzt. Ganz so spektakulär wie sein prominenter Namensgeber aus dem gleichnamigen James Bond-Film sieht die ringförmige Plattform aus leuchtend gelbem Glasfaserkunststoff zwar nicht aus, sie dürfte aber erheblich praxisfreundlicher sein: Ausgestattet mit einem dreieinhalb Meter großen Elektromagnetik-Sensor und Kameras soll das universell für die Meeresbodenkartierung nutzbare Profilersystem im kommenden Jahr zur Erforschung mariner Massivsulfid- Lagerstätten im Indischen Ozean verwendet werden. Entwickelt haben es die Wissenschaftler des Fachgebiets Marine Geophysik der Universität Bremen. Für erste Tests ging es mit dem neuen Forschungsschiff „SONNE“ auf Tauchgang in die Nordsee. In Bremerhaven haben die Wissenschaftler um Dr. Hendrik Müller die Komponenten des „Golden Eye“ an drei Tagen aufgebaut und mit dem schiffseigenen Winden- und Datensystem verbunden. Der erste Einsatz erfolgte im sogenannten Helgoländer Schlickloch. „Es war schon ein aufregender Moment, als wir im Kontrollraum die ersten Videobilder und Daten vom Grund der Nordsee sehen konnten“, sagt der Geophysiker Hendrik Müller. Mit seiner großen Spule erzeugt das Gerät elektrische Wirbelströme im Meeresboden. So können die Forscher elektrisch leitende sowie magnetisierbare Strukturen im Untergrund vermessen und Aussagen über Aufbau und Materialeigenschaften der oberen zehn Meter des Meeresbodens treffen. Weitere Testgebiete waren eine 450 Meter tiefe Stelle im Skagerrak und das Devil’s Hole vor Schottland. 2015 soll „Golden Eye“ unter Regie der BGR erstmals im Indischen Ozean in 2.000 Meter Wassertiefe großflächig eingesetzt werden. Dort hat die Bundesrepublik ein Lizenzgebiet erworben, in dem sie neben Kupfer und Nickel das Vorkommen wertvoller Spurenmetalle wie Kobalt, Germanium, Indium, Selen und Tellur erforscht. Diese Elemente sind für die elektronische Industrie überlebenswichtig. Sie sollen zukünftig unter ökologischen Auflagen gefördert werden. Forschung an innovativen Sensorsystemen Am Fachgebiet Marine Geophysik der Universität Bremen werden schon seit acht Jahren innovative Sensorsysteme zur Vermessung der elektrischen und magnetischen Eigenschaften des Meeresbodens entwickelt. Weltweit sind die Bremer Meeresforscher mit ihrem kleineren Multisensor-Profiler „MARUM Neridis“ in Küsten- und Schelfmeeren aktiv. 2012 konnten sie nach dem verheerenden Unglück des Containerschiffes RENA eine detaillierte Erfassung der Sedimentzusammensetzung, Besiedelung und Kontamination des Meeresbodens vor Neuseeland liefern. ■ THATE produziert Präzisionsdrück- und Tiefziehteile im Feinblechbereich Durch ihre Ansprüche motivieren unsere Kunden uns, in extreme Umformbereiche vorzustoßen und damit ihren technischen Vorsprung zu begründen. • Qualitätsmanagement nach EN 9100 • Metalldrücken • Tiefziehen • 3D-Laserschneiden • eigener Werkzeugbau und Konstruktion THATE - gedrückte Präzision GmbH | Gewerbestraße 2 | 24211 Preetz Finalist im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“

Tut gut, läuft gut Mecklenburg-Vorpommern ist Urlaubsziel Nummer eins in Deutschland. Über eine Entwicklung, die weder ein Ende hat noch Zufall ist (Foto: daspunkt/Flickr.com/CC BY 2.0) Ahlbeck, Ahrenshoop, Binz, Greifswald, Heiligendamm, Prerow, Rostock, Schwerin und Sellin. Traditionsreiche Städte direkt am Wasser, ehemalige Fischerdörfer an langen, feinsandigen Stränden, kalkweiße Steilwände an denen das Meer tosend brandet, grüne Alleen und Wälder. All das ist Mecklenburg- Vorpommern und: All das ist ein Touristenmagnet. Knapp 7,1 Millionen Menschen besuchten im vergangen Jahr das Land im Nordosten Deutschlands um dort ihren Urlaub zu verbringen und machten es damit zum beliebtesten innerdeutschen Reiseziel für Familien. Doch auch außerhalb von Deutschland macht man sich einen Namen. Immer mehr ausländische Gäste statten den mecklenburgischen Ferienorten einen Besuch ab und sorgen gemeinsam mit den deutschen Touristen auch 2014 für zweistellige Zusatzraten – ein Rekord, der nicht von ungefähr kommt. Große Investitionen Wie auch in den anderen neuen Bundesländern verlangten die veränderten wirtschaftlichen Gegebenheiten nach der Wende nach klugen Konzepten und nachhaltigen Investitionen um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und die wachsende Arbeitslosigkeit zu verringern. Die Trumpfkarte bei diesem Vorhaben war und ist in Mecklenburg- Vorpommern der Tourismus. Das mecklenburgische Wirtschaftsministerium investierte seit dem Jahr 1990 fast 1,5 Milliarden Euro an Zuschüssen und bewilligte gleichsam ca. 3300 Fördervorhaben im Land. Durch diese gezielte Förderung und viel unternehmerischen Geist konnten so in den vergangenen Jahren mehr als 32.000 Arbeitsstellen in der Tourismuswirtschaft geschaffen bzw. gesichert werden. Wie stark dieser Wirtschaftszweig inzwischen in Mecklenburg-Vorpommern gewachsen ist, verdeutlichen die folgenden Werte: 40 Prozent, also nahezu die Hälfte, der gesamten ostdeutschen Bettenkapazität liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig verdienen 173.000 Menschen hier ihren Lebensunterhalt. „Jedes dritte sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis in MV hängt direkt oder indirekt vom Tourismus ab.“, hält Wirtschaftsminister Harry Glawe fest. Ein Fisch sorgt für Zufriedenheit Investitionen sind jedoch nur die halbe Miete, Qualität und Gästezufriedenheit spielen eine ebenso große Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg. Um diesen zu sichern, vergibt in Mecklenburg-Vorpommern der Landestourismusverband seit dem Jahr 2005 das Qualitätssiegel „Familienurlaub MV – Geprüfte Qualität“. Das Siegel wird von einer fachkundigen und unabhängigen Jury verliehen, die die Familienfreundlichkeit anhand eines wissenschaftlich erarbeiteten Kriterienkataloges bewertet. Zu diesen Kriterien zählen beispielsweise speziell ausgewiesene Familienangebote, familiengerechte Zimmer, besondere Speisen- und Getränkeangebote, hauseigene Spielplatze und Sicherheitsmaßnahmen etc. Repräsentiert wird das Siegel für Gäste durch einen Fisch namens Gustav, der am Eingang einer jeden ausgezeichneten Herberge steht. In diesem Jahr begrüßt Gustav in 101 mecklenburgischen Betrieben die Gäste und sorgt damit dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern seinen Besuchern auch in Zukunft gut tut. ■ PREISTRÄ GER Großer Preis des MITTELSTANDES

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