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P.T. MAGAZIN 06/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Über das Buch Bild:

Über das Buch Bild: Nemo/pixabay.com/CC 0 Public Domain Anne M. Schüller: Touchpoints. Auf Tuchfühlung mit dem Kunden von heute. Managementstrategien für unsere neue Businesswelt Gabal, 5. aktualisierte Auflage, 350 S., 29,90 Euro, ISBN: 978-3-86936-330-1 „Auf der Frankfurter Buchmesse wurde „Das Touchpoint-Unternehmen" zum „Managementbuch des Jahres 2014“ gekürt. Wirtschaft 72 indem man ihnen eine „Karotte“ hinhält. Dazu werden Menschen zum gemeinsamen Shoppen eingeladen. Diese gehen an einem bestimmten Tag dann in den Geschäften einkaufen, die bereit sind, einen festgesetzten Teil der Tageseinnahmen zum Beispiel in eine klimagerechte Sanierung des Ladens zu investieren. In Schweden hat VW unter der Überschrift „The fun theory“ ein Projekt initiiert, bei dem die Menschen durch „Während es bei Gewerbebauten oft zu Fertigstellungsverzögerungen kommt, wurde das Passivhotel Explorer in Oberstdorf durch einen rasanten und pünktlichen Bauabschluss bekannt. Der Trick: Es wurde keine Vertragsstrafe bei Zeitüberschreitung, sondern eine Belohnung für vertragskonforme Bauzeit ausgelobt.“ Ein einfaches „danke“ und schon wird aus einem Verbot ein Gefallen. Spaß zu einer positiven Verhaltensänderung gebracht werden sollen. In einem Fall wurden die Stufen einer U-Bahn- Treppe zu einem ‚Piano‘ umfunktioniert. Wer darauf trat, erzeugte einen Ton. So erklang eine Melodie, während man die Stufen rauf und runter ging. Zwei Drittel mehr Menschen benutzten daraufhin die Treppe. Ein besonderes berührendes Beispiel stammt aus einer Rede, die ich von Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher hörte. Es ging um die besetzte Prager Botschaft 1989. Im entscheidenden Gespräch fragte Eduard Schewardnadse: „Sind Kinder dabei?“ Genscher antwortete: „Ja, viele.“ Daraufhin Schewardnadse: „Dann helfe ich Ihnen.“ Viele weitere Ideen finden Sie in meinem Buch „Touchpoints“. Und was fällt Ihnen, angeregt durch diese Beispiele, so alles ein? Leistungsstärker durch Customer Touchpoint Manager Über die Zukunft eines Unternehmens entscheidet, was an den Touchpoints in den „Momenten der Wahrheit“ zwischen Über die Autorin Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfache Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom- Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmensführung. Sie zählt zu den gefragtesten Referenten im deutschsprachigen Raum und hält Vorträge und Workshops zum Thema. Anbieter und Kunde tatsächlich passiert. Deshalb müssten sich alle Unternehmensbereiche auf das Kundenwohl fokussieren. Doch Silodenke, Abteilungsegoismen, persönliche Eigeninteressen und das Gerangel um die Vorherrschaft in punkto Macht und Budgets verhindern dies oft. Deshalb brauchen Unternehmen nicht nur ein Customer Touchpoint Management, sondern auch einen Customer Touchpoint Manager. Seine Kernaufgabe ist es, eine hundertprozentige Kundenorientierung zu ermöglichen und abteilungsübergreifend ein durchgängig positives, begeisterndes, verlässliches und vertrauensvolles Markenerlebnis sicherzustellen. Die dreitägige Ausbildung zum zertifizierten Customer Touchpoint Manager richtet sich vor allem an ambitionierte Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing und Kundenservice, die im Kontext unserer neuen Businesswelt und mithilfe dieser Zusatzqualifikation die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber sichern wollen. Sie findet vom 12. bis 14. 12. 2014 in München statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht’s hier: http://www.touchpointmanagement.de/ausbildung-zum-customer-touchpoint-manager.html ■ Anne M. Schüller P.T. MAGAZIN 6/2014

Fotomontage: J. Schulz / OPS Netzwerk GmbH / solofotones / flickr.com / CC BY-NC-SA 2.0 Ein Rechenexempel: Factoring in KMU Viele Mittelständler beklagen zurückhaltende Banken, lange Zahlungsziele und knappe Kassen, alternative Finanzierungswege nehmen sie jedoch zu wenig in den Fokus. Gerade Factoring kann hier Lücken schließen, wer offene Rechnungen vor sich herschiebt, sollte deshalb unbedingt einmal nachrechnen. P.T. MAGAZIN 6/2014 Das gilt umso mehr, weil gerade kleine und mittelständische Betriebe noch nie über das Thema Factoring nachgedacht haben. So zumindest lautet eine Erkenntnis der Universität Köln. In einer Studie fragten die Wissenschaftler 1.200 Unternehmen, ob sie Factoring nutzen. Das erstaunliche Ergebnis: Lediglich 40 Prozent der befragten Firmen mit bis zu 10 Mio. Euro Jahresumsatz haben überhaupt geprüft, ob sich der Einsatz von Factoring für sie lohnt. Ganze 42 Prozent haben sich noch nie mit dem Thema befasst. Laut der Studie schätzen insbesondere die Nichtnutzer den Rechnungsverkauf als zu teuer und zu aufwändig ein. Kosten und Aufwand Offensichtlich leidet Factoring also unter Vorurteilen. Bedenken in punkto Kosten und Aufwand lassen sich durchaus entkräften, die andauernde Niedrigzinsphase hat auch Factoring deutlich verbilligt, die Anbieter müssen die Bevorschussung der Forderungen nicht mehr so hoch verzinsen, wie dies früher der Fall war. Dazu macht der Mittelstandsexperte abcfinance eine Rechnung auf: Erzielt ein Unternehmen einen Bruttojahresumsatz von 6 Mio. Euro, können die Gesamtkosten unter einem Prozent liegen. Dies ist der Fall, wenn der Factor – also der Factoringanbieter – eine Gebühr von etwa 0,50 Prozent verlangt (ergibt 30.000 Euro bei 6 Mio. Euro Rechnungssumme) und die Bevorschussung der Forderungen über jeweils gut einen Monat mit einem Zins von z.B. 4 Prozent p.a. berechnet – der erforderliche Finanzierungsbedarf von 600.000 Euro ergibt Kosten von 24.000 Euro. Dazu kommen geringe Bearbeitungsgebühren pro Debitor. Unterstellt man ein durchschnittliches Einkaufsvolumen von rund 275.000 und angebotenen Lieferantenskonti von 2%, sind die Factoringkosten schon mehr als bezahlt. Schlanke Abläufe Auch der Aufwand hält sich in engen Grenzen. Moderne Internettechnologien und die zunehmende Vernetzung aller Beteiligten gestatten automatisierte Factoringabläufe. Auch sind nur selten technische Anpassungen erforderlich und interne Buchhaltungsprozesse müssen für die Factoringnutzung kaum verändert werden. Ob der Rechnungsverkauf im konkreten Fall in Frage kommt, sollte ein Unternehmen daher vorab genau prüfen. Dabei helfen Portale, über die sich die Eignung für den Rechnungsverkauf anonym testen lässt – beispielsweise www.fastfactoring.de. Dort kann ein Unternehmer zunächst anonym im „fastfactoring-Check“ prüfen, ob seine Firma geeignet ist. Dabei geht es um Angaben wie Jahresumsatz, Kundenzahl und Höhe der Betriebsrendite. Erst wenn Factoring grundsätzlich möglich ist und das Unternehmen diese Finanzierungsform tatsächlich nutzen will, sind individualisierte Angaben nötig. Die Prüfung der konkreten Rechnungen erfolgt in der Regel binnen 24 Stunden und das Unternehmen erhält dann umgehend 80 bis 90 Prozent der Rechnungssumme ausbezahlt. Der Rest folgt, sobald der Debitor seine Rechnung an den Dienstleister beglichen hat. Für Unternehmer, deren Firma einen Jahresumsatz ab 100.000 Euro erwirtschaftet, könnte sich die nähere Beschäftigung mit dem Thema Factoring also durchaus lohnen. ■ Therapiezentrum Westküste „Aus Liebe zum Leben“ Rehabilitation, Pflege und Betreuung für junge Erwachsene mit erworbenem Hirnschaden (Phase B-G) www.reha-haus-buchholz.de Pflege heißt für uns: Hauptstraße 6-10, 25712 Buchholz/Dithmarschen Tel. (04825) 9 01 44 - 0, Fax (04825) 9 01 44 - 119 mail@reha-haus-buchholz.de Martin Schwer Rehabilitation in die tägliche Pflege mit einbeziehen, dazu erstellen wir einen Pflegeplan, der jederzeit den individuellen Fortschritten angepasst wird. • 39 Einzelzimmer • diverse Therapieräume mit Spezialausstattung • Therapeutisches Gärtnern • Hippotherapie • Musiktherapie • Trainingsküche • Trainingswerkstatt FINALIST 2014

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