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P.T. MAGAZIN 06/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Kommune des Jahres

Kommune des Jahres (Foto: Boris Löffert) (Fotos: Boris Löffert) Gemeinde Niederwinkling; Ludwig Waas, 1. Bürgermeister Landrat H.-J. Petrauschke und J. Steinmetz, Allg. Vertreter des Landrates & Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss mbH Markt Buttenheim; Johann Kalb, 1. Bürgermeister Landeshauptstadt Magdeburg ; Werner Brüning, 2. stellvertretender Bürgermeister Oskar-Patzelt-Stiftung PREMIER-KOMMUNE des Jahres Gemeinde Niederwinkling (Bayern) 94374 Schwarzach Die Gemeinde Niederwinkling liegt direkt an der A3 zwischen Passau und Regensburg und hat rund 2.600 Einwohner. In den letzten Jahren hat sie sich zu einer aufstrebenden Kommune entwickelt. Durch geschicktes Projektmanagement gelang es in den vergangenen Jahren neue Industrie- und Gewerbebetriebe, vorrangig Existenzgründer, anzusiedeln. Allein im Industrie- und Gewerbegebiet Schaidweg beschäftigen diese Firmen rund 700 Mitarbeiter. Neben dem Ausbau des Verkehrsstraßennetzes, wurden die Grundschule und der Kindergarten modernisiert und um eine Kinderkrippe ergänzt. Der Neubau wurde in Holzbauweise errichtet, um so dem nachwachsenden Rohstoff Holz in der eigenen Region einen besonderen Wert zuzumessen. Mit diesem Pilotprojekt ist die Gemeinde Niederwinkling Vorreiter im Landkreis. Mitten im Ort, auf dem Areal der ehemaligen Molkerei, entsteht auf über 12.000 qm ein modernes Begegnungs- und Dienstleistungszentrum. Die Ansiedlungserfolge im Bereich des produzierenden Gewerbes zeigen bereits Erfolge. Die Gewerbesteuereinnahmen spiegeln diesen Effekt wieder. Lagen diese 1996 bei knapp 400.000 Euro, waren es 2012 rund 10,5 Mio. Euro. Trotz der großen Investitionen in den vergangen Jahren konnte die Gemeinde Niederwinkling die Verschuldung planmäßig, aber auch durch außerordentliche Tilgungen abbauen. Dies ist auf eine konsequente Haushaltsführung zurückzuführen. So betrug der Schuldenstand am Ende des Haushaltsjahres 1996 rund 1,4 Mio. Euro; seit 2008 ist die Gemeinde schuldenfrei. 30 P.T. MAGAZIN 6/2013 Rhein-Kreis Neuss Mehr als 28.000 vorwiegend mittelständische Unternehmen mit insgesamt 132.655 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben ihren Sitz im Rhein-Kreis Neuss. Der Mittelstand ist daher seit Jahren Richtschnur des Verwaltungshandelns. Bereits 2002 beteiligte sich der Kreis mit weiteren elf Modellregionen Nordrhein-Westfalens überaus erfolgreich am Projekt „Mittelstandsfreundliche Verwaltung“. 2006 war der Rhein-Kreis Neuss Gründungsmitglied der Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierten Kommunalverwaltung e.V. Für den „Kunden“ Mittelstand ist die Kreisverwaltung erste und wichtigste Anlaufstelle. Das TZG Business Center fungiert dabei als wichtige Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Mittelstand. Ein eigenes Gütezeichen „Zukunft Mittelstand“ wurde entwickelt. Mit 55 Prozent liegt die Investitionsbereitschaft des Mittelstandes im Rhein-Kreis Neuss weit über dem Bundestrend, bei Umwelt-Investitionen übertrifft der Kreis umliegende Regionen sogar um das Zehnfache. Weitere Schwerpunkte sind die Fachkräftesicherung durch Projekte zum Thema „Übergang Schule und Beruf“ sowie eine zielgerichtete Unterstützung der Clusterarbeit in den Leitbranchen. Das wird auch durch enge Kooperationen unter anderen mit den Berufsbildungszentren, den Hochschulen, der Europa Hochschule und der Hochschule Neuss unterstützt. Die Unternehmen des Rhein- Kreises Neuss sind international stark ausgerichtet. Ihre Exportquote beträgt 55 Prozent. Die Gewerbeabmeldungen liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Landes NRW und haben eine weiter sinkende Tendenz. Seit 2007 nimmt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Rhein-Kreis Neuss kontinuierlich zu. Seit 2008 ist der Rhein-Kreis Neuss auf Platz 1 in NRW beim Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen. Entsprechend stieg die Kaufkraft auf 116,1 (Bund: 100). Markt Buttenheim „Mischpult und Maßkrug - Innovation und Tradition“ ist die wohl treffendste Beschreibung für den fränkischen Wirtschaftsstandort Markt Buttenheim. Traditionelle Wirtschaftsschwerpunkte wie das Brauereiwesen und die überregional bekannte Gastronomie profitieren wie die mehr als 300 Gewerbetreibenden vom verstärkten Trend zu einem High-Tech Standort. Zahlreiche renommierte Industrieunternehmen wie REWE Logistikzentrum, Salzbrenner Stage-Tech und DumaSoft GmbH haben sich bereits als Global Player für den Wirtschaftsstandort Buttenheim entschieden. Auf einer Gesamtfläche von mehr als 3.000 ha hält die rund 3.600 Einwohner zählende Gemeinde – die in zehn Gemeindeteile gegliedert ist – attraktive Gewerbegrundstücke vor. Sie will damit insbesondere dem ländlichen Raum eine wirtschaftliche Zukunft sichern, verbindet damit aber auch das Ziel, durch Ausweisung neuer Baugebiete und den Ausbau einer schnellen Breitbandversorgung attraktivere Lebensbedingungen zu schaffen, um junge Menschen mit ihren Familien für den Standort zu interessieren. Eine gute Basis dafür sind die mehr als 1.000 neuen Arbeitsplätze, die seit 2000 geschaffen wurden und zu einer überdurchschnittlichen Absenkung der Arbeitslosigkeit führten sowie eine erfolgreiche Ausbildungsoffensive mit den Nachbargemeinden. Markt Buttenheim ist Mitglied der Metropolregion Nürnberg. Von diesen Vorzügen profitieren vor allem die Unternehmen und deren Geschäftspartner im nahe gelegenen Umfeld von Markt Buttenheim wie die Adidas AG und die Puma AG in Herzogenaurach, die Coca Cola AG und die Schaeffler AG im Großraum Haßfurt-Schweinfurt, die Nestle Schöller GmbH und die MAN Truck & Bus AG am Messe- und Kongressstandort Nürnberg/Fürth sowie die Automotive-Region Bamberg mit Unternehmen wie Bosch, Michelin und Brose. Landeshauptstadt Magdeburg Mehrfach wurde Magdeburg, die Lieblingspfalz des ersten deutschen Kaisers Otto I., bis auf die Grundmauern zerstört. Jedes Mal erhob es sich zu neuer Blüte. Auch heute hat sich Magdeburg wieder neu formiert: als Industriestadt und – vielleicht – als europäische Kulturhauptstadt 2025; so jedenfalls ist der Plan. Dieses Langzeitprojekt wird sich positiv auf Image, Bekanntheit, Lebensqualität und Wirtschaftsfreundlichkeit in Magdeburg auswirken. Denn Magdeburg ist eine Landeshauptstadt, die ihre Einwohner nicht verwalten will. Sie will ihnen dienen. Schlanke, klar abgegrenzte Verwaltungsstrukturen, Outsourcings, Netzwerke und persönliche Ansprechpartner in Bestandsbetreuung und Mittelstandsförderung sind selbstverständlich. Mit ungewöhnlichen Maßnahmen betreibt Magdeburg Mittelstandsförderung: So unterstützt die Stadt aktiv die Positionierung kleiner und mittelständischer Unternehmen für nationale und internationale Wirtschaftspreise, indem sie Firmen nominiert, Juryarbeit leistet, Netzwerke unterstützt. Seit 1998 konn- Gemeinde Niederwinkling – ländlich, attraktiv, modern, tatkräftig die wirtschaftsfreundliche Gemeinde 2003 & Kommune des Jahres 2010 Der Weg nach Niederwinkling – zentral in Ostbayern! Direkt an der Autobahnausfahrt Schwarzach/Niederwinkling der A3 Regensburg-Passau der Niederwinklinger Weg: „wo Unternehmer keine Bittsteller sind!“ „Maßgeschneiderte“ Flächen, individuelle Lösungen, enge Kooperation mit Unternehmen und Abbau bürokratischer Hürden sorgen dafür, dass interessierten Firmen viele Wege erspart bleiben. Erfolgsbeteiligung der Gemeindebürger & Betriebe! Schuldenfrei, hohe Investitionsquote und Senkung der Realsteuerhebesätze Fazit: nachhaltige Finanzpolitik und harte Arbeit zahlen sich aus - auch in Krisenzeiten. starkes Fundament für die Zukunft Zeitgleich mit der Wohn- & Wirtschaftsentwicklung wird in die Infrastruktur investiert: nachhaltig, bedarfs- u. zielorientiert „Landflucht“ ist kein Thema! Die Einwohnerzahl ist ständig stetig steigend – und dass seit über 30 Jahren; um über 20 % allein in den letzten 10 Jahren Wohnen & Arbeiten vor Ort Weitsichtige & bedarfsorientierte Planungen ergeben günstige Konditionen im Verkauf .... und das trotz anhaltend hoher Nachfrage. die neue Großbaustelle - das Dorf- & Begegnungszentrum Auf über 12.000 m² werden u.a. für die Bereiche Gesundheit, med. Versorgung, Sport, Kultur, Bildung, Seniorenbetreuung, Wohnraum, Nahversorgung, etc. Gebäude in einem attraktiven Umfeld errichtet. Gemeinde Niederwinkling, Marktplatz 1, 94374 Schwarzach, ten allein elf Magdeburger Unternehmen als „Finalist“ oder „Preisträger“ im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet werden. Das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit ist seit 2005 aktives Mitglied in der Landesinitiative NETWORK–KMU mit zahlreichen aktiven Projekten und Maßnahmen. Damit junge Leute nicht abwandern, wurde die Absolventenmesse „Hierbleiben!“ erfunden. Junge Familien, die ihren Lebensmittelpunkt in Magdeburg wählen, erhalten einen Kinderbonus von bis zu 30.000 Euro auf den Grundstückskaufpreis. Das Team Regionales Übergangsmanagement (RÜM) organisiert zusätzliche Maßnahmen zur Linderung des Fachkräftemangels. Die mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur Magdeburgs findet in der reichen Wissenschafts- und Forschungslandschaft ausgezeichnete Wachstumsbedingungen vor. Kern ist die Otto-von-Guericke-Universität mit knapp 100 Instituten und Lehrstühlen. Hinzu kommen die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) sowie Forschungsinstitute von Fraunhofer und Max-Planck. Trotz Haushaltskonsolidierung wurde der Gewerbesteuerhebesatz seit dem Jahr 2000 nicht angehoben. Der „Wissenschaftshafen“ und die „Denkfabrik“ oder das „Internationale Büro“ sind originelle Beiträge zur Stärkung mittelständischer Firmen, und das mit Erfolg. Mit mehr als 15.500 Betrieben bei knapp 230.000 Einwohnern hat Magdeburg eine weit überdurchschnittliche Unternehmensdichte erreicht. Die Arbeitslosenquote sank zwischen 2006 und 2011 um 7,2 Prozentpunkte, sozialversicherungspflichtige Jobs am Wohnort stiegen um 10,8 Prozent. Diese „hard facts“ resultieren in einer Steigerung des verfügbaren Einkommens je Einwohner um 11,9 Prozent. Die Einkommenssteuerkraft je Einwohner stieg sogar um 41,8 Prozent. So erreichte Magdeburg im Jahr 2012 Platz 1 im Dynamikranking der „Wirtschaftswoche“ als Deutschlands wirtschaftlich dynamischste Großstadt und wird als „Kommune des Jahres“ im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ geehrt. n

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