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P.T. MAGAZIN 06/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

(Foto: Fran

(Foto: Fran Gambín/www.sxc.hu) Besser, schneller, billiger. Das Fraunhofer Institut verbessert die Herstellung von Solarzellen mit neuer Lasertechnik Das Geschäft mit der Sonne Die Energiewende ist beschlossen, Deutschland braucht mehr grüne Energie. Fraunhofer-Forscher stellen neue Methoden vor, mit denen man Solarzellen billiger und effizienter machen kann. Auf vielen Hausdächern, besonders in Süddeutschland, glänzen inzwischen die schwarzen Platten. Oft sind es Solarkollektoren, die für Heißwasser sorgen, immer öfter auch Photovoltaik-Anlagen, die das Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln. Aber bisher kommen nur etwa 2 Prozent des Stroms in Deutschland aus Solarenergie, denn noch sind Solarzellen vor allem in der Produktion teuer und aufwändig. Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft entwickeln innovative Herstellungsverfahren, um das zu ändern. Vor allem Laser eröffnen in der Fertigung ganz neue Möglichkeiten. »Die Lasertechnik ermöglicht kontaktloses, präzises und schnelles Bearbeiten«, erklärt Dr. Malte Schulz- Ruhtenberg vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen den Hauptvorteil. So lassen sich bessere Solarzellen kostengünstiger produzieren. Laserverfahren hoch im Kurs Ein Beispiel ist das Hochrate-Laser- Bohren, welches sehr präzise und schnell kleine Löcher in Solarzellen erzeugt. Wozu man das braucht? Eine klassische Solarzelle erzeugt Strom durch den photoelektrischen Effekt. Sie besteht aus mehreren leitenden und halbleitenden Schichten. Fällt Licht auf die Zelle, werden negative Ladungsträger aus ihrer Bindung gelöst und es fließt elektrischer Strom. „Abgefahrene“ Preise für Ihren Fuhrpark. Sind Sie an einer Senkung Ihrer Fuhrparkkosten interessiert - ohne dafür Abstriche bei Service und Betreuung zu riskieren? Wollen Sie für Leasing, Finanzierung und Versicherung einen Ansprechpartner? Dann könnten wir Partner werden. Testen Sie uns! Hoffentlich Allianz. www.allianz-steffen-schmidt.de Steffen Schmidt Generalvertretung der Allianz Georg-Schumann-Str. 200, 04159 Leipzig Tel. 0341.911 5 112 e-mail: steffen.schmidt@allianz.de

Wirtschaft VERBINDUNGEN DIE HALTEN. ANSCHLAGEN Auf dem neuesten Stand der Werkstofftechnologie bieten wir qualitativ hochwertige Anschlagmittel renommierter Hersteller. (Foto: S Braswell/www.sxc.hu) Die Sonne spendet nicht nur Leben, sondern auch Energie. Doch zur Stromgewinnung wird sie noch nicht ausreichend genutzt. Effizientere Solarzellen sollen das ändern. Bisher befinden sich auf Vorder- und Rückseite der Zelle die Kontakte, um den so erzeugten Strom abzutransportieren. Wenn alle Kontakte an der Rückseite verlegt werden können, wo sie keine Schatten werfen, steigt der Energiegewinn. Die Löcher schaffen die Voraussetzungen für diesen Ansatz, der als »Emitter-Wrap-Through«, kurz EWT, bezeichnet wird. Genau und schonend fürs Material Neben der Geschwindigkeit spielt auch die schonende Arbeitsweise der Laser eine große Rolle in der Solartechnik, denn die Zellen und Wafer, also die Grundelemente einer Zelle, sind empfindlich. beschädigen. Das senkt die Kosten. Am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart arbeiten Forscher daran, die automatisierte Handhabung von Wafern und Solarzellen zu verbessern. »In unserem Test- und Demonstrationszentrum versuchen wir, die Handhabung und Automatisierung in der Photovoltaik nachzustellen und so zu optimieren«, erklärt Roland Wertz, der Verantwortliche beim IPA. Weniger ist mehr Aber nicht nur in der Produktion wird gespart und optimiert, sondern auch beim Material. Nicht mehr als unbedingt nötig das ist das Prinzip von Dünnschicht-Solarzellen. BEWEGEN Zum Bewegen all Ihrer Lasten, gleich welchen Gewichts, konstruieren und fertigen wir maßgeschneiderte Sonderlösungen. ZURREN Wir verzurren Ihre Ladungsstücke nach den physikalischen Grundlagen und dem Regelwerk der Technik sowie der gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien. Laserstrahlen sind aber so fein dosier- und kontrollierbar, dass die Zellen kaum belastet werden. Deshalb nutzten die Fraunhofer-Forscher sie für fast alles: um zu bohren, zu schmelzen, zu schneiden oder auch zu löten. Roboter im Test Schäden verursachen häufig auch die Handhabungsroboter, die in unterschiedlichen Varianten von allen Herstellern eingesetzt werden. Sie sollen möglichst schnell und genau arbeiten, aber ohne die empfindlichen Teile zu Sie bestehen meist aus einem preiswerten Träger, auf den das elektrisch aktive Material als ultradünne Schicht aufgebracht wird. Um Dünnschichtsolarzellen qualitativ hochwertig und dabei kostengünstig herstellen zu können, hat das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig verschiedene Verfahren für jeden einzelnen Produktionsschritt entwickelt. Solarzellen müssen also nicht mehr so teuer sein. Denn neue Technologien könnten die Solarenergie einen großen Schritt nach vorne bringen. ■ ABZ Handels GmbH Rudolf-Diesel-Straße 1 66877 Ramstein-Miesenbach Tel.: +49 (0) 6371 / 46 38 -0 Fax: +49 (0) 6371 / 46 38 -20 marketing@abz-gmbh.de www.abz-gmbh.de 6/2011 P.T. MAGAZIN 65 Wir sind Mitglied der L.A.M.–Allianz: www.lam-allianz.com

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