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PT-Magazin 05 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

FINALIST ONI-Wärmetrafo

FINALIST ONI-Wärmetrafo GmbH Top- Ausbildungsbetrieb „Ehrenpreis“ für herausragende betriebliche Ausbildungsleistungen BVMW-Ehrenpreis für Wolfgang Oehm Kunden in mehr als 65 Ländern der Welt setzen auf ausgezeichnete ONI-Energiesysteme. Kühl-/Kälteanlagen Mietkühlanlagen Temperiersysteme Wärmerückgewinnung Lüftungssysteme Reinraumtechnik ONI-Wärmetrafo GmbH · Niederhabbach 17 · D-51789 Lindlar-Frielingsdorf Tel. +49 (0) 2266 4748-0 · Fax +49 (0) 2266 3927 www.oni.de · info@oni.de

PT-MAGAZIN 5/2018 Das zerbrochene Schaufenster Jemand warf in Hamburg einen Stein in die Schaufensterscheibe einer Bäckerei. Wütend rannte der Bäcker auf die Straße, aber der Täter war schon weg. Passanten strömten zusammen und diskutierten den Fall. Manche versuchten den Bäcker zu trösten. Zwar würde ihn die neue Scheibe 1000 Euro kosten. Aber diese 1000 Euro kämen ja einem Glaser zugute. Was sollte aus den Glasern werden, wenn nie eine Scheibe kaputt ginge? Der Glaser würde die 1000 Euro schließlich wieder ausgeben und bei anderen Kaufleuten einkaufen. So würde die Reparatur der kaputten Scheibe segensreich in immer weiteren Kreisen Geld und Arbeit schaffen. Nach einer Weile zerstreuten sich die Passanten wieder und gingen ihrer Wege. Sie nahmen sich keine Zeit, den Gedanken vom scheinbar segensreichen Wirken der Schaufensterreparatur logisch zu Ende denken. Dann müsste man ja solche Randale künftig nicht mehr als Ärgernis und Straftat verfolgen, sondern als öffentliche Wohltat würdigen. Das ist offenkundig Unfug. Das scheinbar klare Problem hat nämlich eine versteckte Seite: Zwar hat der Glaser nach der Reparatur 1000 Euro mehr. Aber der Bäcker hat dann 1000 Euro weniger. Er wollte mit diesem Geld beim Schneider einen Hochzeitsanzug kaufen. Und das kann er jetzt nicht mehr. Die „zusätzliche Beschäftigung“ beim Glaser wird also erkauft durch verringerte künftige Beschäftigung beim Schneider. Das sahen aber die Leute auf der Straße nicht. Sie sahen nur den Bäcker und den Glaser. Den Scheider als betroffene dritte Partei sah niemand. Am nächsten Tag würden die Leute ein neues Schaufenster sehen. Den Anzug, der nun nicht geschneidert wurde, würde niemand sehen. Die Leute sehen nur, was unmittelbar ins Auge fällt. Diese Geschichte vom zerbrochenen Fenster erschien 1850 in Frédéric Bastiats Aufsatz „Was man sieht und was man nicht sieht“. Margaret Thatcher pries Bastiat anlässlich einer Frankreichreise als ihren Lieblingsökonomen. Er wird heute vor allem unter Vertretern der Österreichischen Schule geschätzt. Die anderen kennen ihn meist gar nicht. EDITORIAL Auf der Geschichte vom zerbrochenen Fenster baute Henry Hazlitt seinen 1946 erschienenen Bestseller „Economics in One Lesson“ auf. Er hatte es als Autodidakt und Selfmademan unter anderem zum Wirtschaftsautor im Wall Street Journal und bei der New York Times gebracht. Im 1. Kapitel seines Buches 1) behauptete er, die ganze Lehre von der Wirtschaft ließe sich auf einen einzigen Satz reduzieren: „Die Kunst des Wirtschaftens besteht darin, nicht nur die unmittelbaren, sondern auch die langfristigen Auswirkungen jeder Maßnahme zu sehen, sie besteht ferner darin, die Folgen jedes Vorgehens nicht nur für eine, sondern für alle Gruppen zu bedenken. Neun Zehntel der wirtschaftlichen Irrtümer, die in der heutigen Welt enormen Schaden bewirken, sind seiner Ansicht nach das Ergebnis der Nichtbeachtung dieser Lektion. Und all diese Fehlbeurteilungen gehen auf einen von zwei zentralen Irrtümern zurück oder auf beide: auf den, nur die unmittelbaren Auswirkungen einer Handlung oder einer Maßnahme zu beachten, und auf den, nur die Folgen für eine bestimmte Gruppe zu sehen, ohne die Nachteile für die andere. Selbstverständlich ist auch der genau entgegengesetzte Irrtum möglich Wenn wir eine Maßnahme erörtern, sollten wir nicht nur ihre langfristigen Auswirkungen auf die Gemeinschaft als Ganzes im Auge haben.“ In solchen Fällen muss ein betroffener Mittelständler manchmal einfach sagen: „Mit mir nicht!“ Ihr Helfried Schmidt 1) Der Klassiker erschien 2014 im Finanz- Buch Verlag unter dem Titel „Die 24 wichtigsten Regeln der Wirtschaft“. Ich kann die Lektüre nur empfehlen. Display und Schoepe: Das gehört zusammen! www.Schoepe-Display.com

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