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PT-Magazin 05 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

© 07 december 2017

© 07 december 2017 Wettbewerb der Systeme Warum die USA in der Start-up-Welt siegreich sind Gesellschaft PT-MAGAZIN 5/2018 12 1. Grundsätzlich beruht die Wirtschaft in den USA und in Deutschland bzw. Europa auf einer marktwirtschaftlichen Ordnung. Doch dann fragt sich zugleich, warum es Europa bislang nicht geschafft hat, einen Internetgiganten vergleichbar zu GAFA hervorzubringen. GAFA als Abkürzung für Google, Apple, Facebook und Amazon steht für die gewaltige Übermacht der USA auf dem Gebiet der Internet- und Plattformökonomie im Vergleich zu Europa. Hat es Europa versäumt, bei der Fundierung des Binnenmarkts solche Rahmenbedingungen zu setzen, um im Wettbewerb mit den USA mitzuhalten? 2. Die einzige Tech-Plattform aus Europa, die sich durchgesetzt hat, ist booking.com, allerdings erst ab 2006 mit amerikanischem Kapital, weil dies nicht in Europa zu finden war. So erklärt sich auch ein aktuelles Datum: im Jahr 2017 wurden in den USA 70 Milliarden Euro, in Europa aber nur 17 Milliarden Euro in start-ups investiert. 3. Dies in den Blick nehmend mahnt beispielsweise Klaus von Dohnanyi in seinem FAZ-Beitrag „Wir alten Vasallen“ vom 23. Juni an: Europa muss sich das Ziel setzen, im Bereich der großen, weltweit operierenden Internetunternehmen ein gleichwertiger Wettbewerber zu werden. Und er fügt an: Dass eine solche Aufholjagd für 500 Millionen Europäer möglich sein sollte, zeigt unser Erfolg beim Airbus seit 1969. 4. Die Fakten sind eindeutig: in USA fällt es offensichtlich leichter, große Kapitalien in neue unternehmerische Landwirtschaft 4.0 - Sie haben die Idee, wir entwickeln die Software. Umfangreiche Softwarelösungen für die Landtechnik nach Ihren Anforderungen. Precision Farming Section Control und Automatisches Lenken Logistik und Telemetrie Einfache Navigation und Steuerung komplexer Flotten Vermessung und Wetter Präzise Erfassung von Informationen als Basis für Entscheidungen www.lacos.de

AKTENLAGERUNG... AKTENDIGITALISIERUNG... ARCHIV-OUTSOURCING... PT-MAGAZIN 5/2018 © 07 settembre 2015 Aktivitäten zu lenken und zu bündeln. Liegt das nun an kulturellen oder nur gesetzlichen Unterschieden? Die Antwort lautet: an beiden. 5. Kulturell spielt sicherlich eine Rolle, dass das Unternehmerische, generell das Unternehmertum in Europa weniger Ansehen genießt und demzufolge auch weniger gefördert wird. Wie lange beispielsweise hat es in Deutschland gedauert, bis an den Hochschulen Entrepreneurship eingeübt wurde. Oder wie lange haben wir in Europa negiert, dass unternehmerisches Scheitern Erfolgsfaktoren freilegt für künftiges Gelingen? Ein weiteres Moment ist die hiesige nur schwach ausgeprägte Aktienkultur. Drittens und nicht zuletzt zählt in Deutschland wie Europa die Sozialpolitik weitaus mehr als die an Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaf orientierten Wirtschaftspolitik. Gemeint ist damit: Verteilungs- und Solidaritätsfragen haben Vorrang vor Entwicklungsanstrengungen. 6. Das wirkt sich entsprechend bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen aus. Die steuerlichen Bedingungen sind weniger „risikogeneigt“ als in den USA. Ein Beispiel, was nur indirekt den Zusammenhang verdeutlicht, ist die vernachlässigte Förderung von Aktivitäten, die Mitarbeiter an ihren arbeitgebenden Unternehmen zu beteiligen. Ein letzter Versuch in dieser Hinsicht waren Vorschläge der sog. Huber-Laumann- Kommission 2005, die ohne Debatte im Papierkorb der politischen Meinungsbildung landeten. 7. Europa und seine einzelnen Mitgliedstaaten müssen, wenn sie zum Nutzen ihrer Bevölkerung im globalen Wettbewerb mithalten wollen, die steuerlichen wie kulturellen Rahmenbedingungen schnellstmöglich an die neuen Herausforderungen anpassen. Die Europäer sind nicht weniger talentiert als die Amerikaner (oder Chinesen). Nötig sind die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit diese Talente zur Entfaltung kommen können. Bei den Themen rund um die IT-Sicherheit und Industrie 4.0, technologisch führend, sollten wir bei der unternehmerischen Umsetzung nicht wieder das Nachsehen haben. 8. Die „Soziale Frage“ des 21. Jahrhunderts, so heißt es, sei nicht die Frage nach der Verteilung, sondern danach, ob es gelingt, genügend Unternehmer zu generieren. Angesichts der grenzenlosen Internetökonomie stellt sich diese Frage für Europa. Können wir Europäer im internationalen Wettbewerb mithalten? Liest man die Sorbonne-Rede von Staatspräsident Emmanuel Macron unter diesem Gesichtspunkt, vermisst man hierzu bei seiner Agenda für ein stärkeres Europa trotz ansonsten vieler positiver Vorschläge zielführende Konzepte. Die heutige Zeit bräuchte in der europäischen Politik den Ludwig Erhard des 21. Jahrhunderts. ó Über den Autor Dr. Hanspeter Georgi war Wirtschaftsminister des Saarlands und davor Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland. Er ist Mitglied im Präsidium der Oskar-Patzelt- Stiftung. Eigenständige Brandabschnitte. Feuer im Container erlischt aufgrund Sauerstoffmangels. Schutz durch wasserdichte aber atmungsaktive Konstruktion. Schutz vor Licht und Staub. Profitieren Sie von der Erfahrung zahlloser Projekte in den Bereichen Archivoutsourcing und Aktendigitalisierung, die LAGER 3000 bereits durchgeführt hat. Zahlreiche Banken, Sparkassen, Behörden, Gerichte, Versicherungen sowie Handels- und Industriekunden sehen in LAGER 3000 ihre effiziente, kostengünstige und sichere „externe Fachabteilung“ für das moderne Archivmanagement. Die Lagerung der Akten erfolgt ausschließlich in gesicherten Überseecontainern, die sich in hochgesicherten Hallen befinden. In den Containern sind die Akten hervorragend vor Wasser- und Brandschäden geschützt. Bei Bedarf können die Einheiten zusätzlich klimatisiert werden. Das gesamte Lager ist videoüberwacht, jeder Container elektronisch gesichert. WWW.LAGER3000.DE TEL. 04402 / 98 3000

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