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PT-Magazin_05_2017

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Power-Workshops

Power-Workshops ermitteln Erfolgsfaktoren Das sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren 2017 für Unternehmen PT-MAGAZIN 5/2017 Oskar-Patzelt-Stiftung 24 Mit der richtigen Idee im perfekten Moment viel Geld verdienen, wie zum Beispiel Mark Zuckerberg. Davon träumen nicht nur Startups, sondern auch viele Mittelständler. Einigen mag das gelingen. „In der Regel ist eine gute Geschäftsidee jedoch nur ein Teil des Erfolgsrezeptes“, sagt Mittelstandsexperte Christian Wewezow. Als Kuratoriumsvorsitzender der Oskar-Patzelt-Stiftung und erfolgreicher Consultant hat er in den letzten Jahren zahlreiche ausgezeichnete Unternehmen kennengelernt und festgestellt: Es gibt trotz individueller Unternehmensgeschichten einige Erfolgsfaktoren, an denen sich jedes Unternehmen orientieren kann - egal ob Familienunternehmen oder Startup. Im Rahmen der beiden Dialogtage in Fulda und Leipzig im Frühling fanden jeweils Power-Workshops statt. Hier nahmen insgesamt rund 130 Unternehmerinnen und Unternehmer teil. Mit ihnen erarbeitete Christian Wewezow zentrale und individuelle Erfolgsfaktoren für ihr Unternehmen, strategische Linien und neue Wege. Nun hat der Mittelstandsexperte die zentralen Ergebnisse zusammengefasst und ausgewertet. Finanzierung ist Erfolgsfaktor im Kriterium 1 „Gesamtentwicklung des Unternehmens“ Für 20 Prozent steht das Thema „Finanzierung und Investitionen“ ganz oben auf der Agenda. Im Zentrum dabei „Bankenunabhängigkeit erreichen durch hohe Eigenkapitalquote“ sowie „Finanzierungsstruktur prüfen und Finanzierungsalternativen schaffen“, zum Beispiel durch die Möglichkeiten der KFM AG oder durch Private Equity. 17 Prozent betrachten das Thema „Führung“ als entscheidenden Erfolgsfaktor für die „Gesamtentwicklung des Unternehmens“ und nennen „Mitarbeitergespräche führen“, „Teamentwicklung und -motivation beachten“ sowie „unternehmerisches Denken, Kompetenzen und Vertrauen der Mitarbeiter stärken“ (Intrapreneurship) als konkrete Schritte. Für 15 Prozent ist „Wachstum und Innovation“ aktuell ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sie wollen hierfür ihre © Christian Wewezow Erfolgsfaktoren der fünf Kriterien im Überblick. „Tätigkeiten im DACH-Markt ausweiten“ sowie „Netzwerke auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene ausbauen“. „Führung“ ist auch ein zentraler Erfolgsfaktor im Kriterium 2 „Arbeit und Ausbildung“ Die Themen „Führung“, „Weiterbildung“ und „Mitarbeiterverantwortung“: Das sind die drei zentralen Erfolgsfaktoren im Bereich „Arbeit und Ausbildung“. Im Bereich „Führung“ (27 Prozent) sahen die Befragten folgende Handlungsfelder: „Vorbildfunktion einnehmen“ und „Führungskompetenzen der Mitarbeiter ausbauen“. Für den Bereich „Weiterbildung“ nannten sie: „Qualifikationen gezielt fördern“ und „Weiterbildungsmanagement einführen“. Die „Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken“ sowie „Delegation und Übernahme von Verantwortung“ nennen 14 Prozent, um die Mitarbeiterverantwortung zu stärken. © Johannes Wosilat Power-Workshop beim Dialogtag in Fulda. „Digitalisierung“ gilt als Erfolgsfaktor im Kriterium 3 „Innovation und Modernisierung“ 27 Prozent der Befragten sahen den zentralen Erfolgsfaktor im Bereich „Innovation und Modernisierung“ bei der „Digitalisierung“. Sie wollen ihr „Online- Geschäft ausbauen“ und für sie bedeutet die digitale Zukunft „neue Geschäftsmodelle“, „Produkte und Prozesse zu entwickeln“. In die gleiche Richtung geht es auch für 23 Prozent, wenn sie die „Marketingstrategie“ als Erfolgsfaktor nennen. Sie wollen „Alleinstellungsmerkmale prüfen und stärken“ sowie das „Geschäftsmodell erweitern und rechtzeitig in Frage stellen“. 20 Prozent schließlich sehen den Erfolgsfaktor beim Thema „Technologie und Entwicklung“. Sie wollen hierfür „Kunden in die Produktentwicklung einbinden“ und die „Transformation vom spezialisierten Lieferanten zum Problemlöser (mit Verbundpartnern)“ angehen. Über das eigene „Engagement in der Region“ (Kriterium 4) besser informieren „Tue Gutes und sprich darüber“, so lautet ein bekannter PR-Grundsatz. Dies sehen auch die befragten Unternehmerinnen und Unternehmer als zentralen Erfolgsfaktor im Bereich Engagement. 26 Prozent nennen deshalb das Thema „Informationsportal“. Sie wollen dafür verstärkt an „Ausbildungsmessen teilnehmen“ sowie einen „Tag der offenen Tür und Betriebsbesichtigungen anbieten“. In Kooperationen und Ausbildung sehen 24 Prozent der Befragten einen weiteren Erfolgsfaktor. Sie wollen sich deshalb an „Prüfungsgremien teilnehmen“ sowie sich mit Trägern und anderen Betrieben vernetzen, um weitere Impulse zu erhalten, zum Beispiel beim Thema „Integration“. 21 Prozent erachten „Praktika und Jobs“ als wichtig. Sie wollen deshalb verstärkt „Praktika und Ferienjobs“ anbieten sowie „Stellen für Werkstudenten“ schaffen.

Über den Autor Das entscheidende Erfolgskriterium ist „Netzwerkarbeit“ im Kriterium 5 „Marketing und Service“ 36 Prozent gaben an, dass sie beabsichtigen das „Kompetenznetz Mittelstand“ und das „Netzwerk der Besten“ der Oskar-Patzelt-Stiftung intensiver nutzen zu wollen: Das ist für die überwiegende Mehrheit der Befragten das entscheidende Erfolgskriterium im Bereich „Marketing und Service“ für ihr Unternehmen. 21 Prozent wollen auch ihre „Auszeichnung(en) beim Mittelstandspreis stärker für das Marketing“ nutzen, besonders auch in der internen Kommunikation. So soll der „Zusammenhalt gestärkt und ein gemeinschaftliches Bild nach Außen“ erzeugt werden. Ebenfalls als wichtige Erfolgsfaktoren benannt wurden mit 21 Prozent: „Externe Kommunikation und PR“, „Internetpräsenz und Social Media“ sowie „Content Marketing“. Der Mittelstandsexperte Christian Wewezow ist gefragt, wenn es darum geht, Organisationen neu aufzustellen, einzelne Sparten oder eine Geschäftsidee zum Erfolg zu führen sowie Unternehmen zu entwickeln. Weitere Informationen und Erfolgsgeschichten unter: www.clockwise-consulting.de Fazit: Erfolg hat immer mehrere Faktoren Was macht ein Unternehmen nun erfolgreich? Aus den zahlreichen Wettbewerben um den Großen Preis des Mittelstandes lässt sich ein Punkt mit Sicherheit sagen, wie Dr. Helfried Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Oskar-Patzelt- Stiftung, resümiert: „Erfolg ist immer vielschichtig und fußt auf mehreren Faktoren.“ Deshalb werden beim Großen Preis des Mittelstandes auch immer fünf zentrale gleichrangige Wettbewerbskriterien betrachtet: „Unternehmerische Gesamtentwicklung“, „Arbeit und Ausbildung“, „Innovation und Modernisierung“, „Engagement“ sowie „Marketing und Service“. „Kann ein Unternehmen in all diesen Bereichen punkten, ist es mit großer Sicherheit erfolgreich.“ Die umfassende OPS-Auswertung (45 Folien, inkl. Checkliste) ist auch als Whitepaper erschienen. Interessierte können diese Unterlagen als PDF-Datei kostenfrei per E-Mail (wewezow@ clockwise-consulting.de) oder per Telefon (0177-2802447) bei Herrn Christian Wewezow anfordern. ó 25 PT-MAGAZIN 5/2017 Oskar-Patzelt-Stiftung WICHTIGER BEITRAG ZUR EINSATZSICHERHEIT WIE MIUNSKE GANZE BRANCHEN IN BEWEGUNG HÄLT Kaum ein Endanwender nimmt Notiz davon, wie technisch anspruchsvoll moderne Nutzfahrzeuge und Arbeitsmaschinen aufgebaut sind. Besonders im Hinblick auf die Fahrzeugelektrik bleiben viele der Innovationen häufig im Verborgenen. Dass kontinuierliche entwicklung und Optimierung jedoch notwendig Weiterstruktion neuer Fahrzeuge. Ein solches ist auch der TIGIS EUROPA, ein schnell zu wechselnder Koffersind, zeigt sich oftmals spätestens bei der Kon- Rettungswagen auf Basis eines Sprinters von Mercedes-Benz. Für dieses vom sachsen-anhaltischen Unternehmen Ambulanz Mobile entwickelte und gefertigte Sondereinsatzfahrzeug galt es, eine äquivalente Lösung für ein kostspieliges Standard-Bauteil zu finden. Die Anforderungen an Betriebssicherheit und technische Umsetzung waren hoch, doch für solche Aufgaben ist miunske bestens geeignet. Ein wichtiger Grund ist das gegenseitige Verständnis für die Belange des anderen, das nach über 20 Jahren Zusammenarbeit eine solide Grundlage bildet. So konnte das Großpostwitzer Unternehmen auch diesmal eine überzeugende Lösung anbieten. Nach nur acht Wochen konnte ein Prototyp des neuen Energieverteilers geliefert werden, mit dem die Machbarkeit nachgewiesen wurde. Bis zur Serienreife verging sive kleineren Anpassungen lediglich ein halbes Jahr. Der inklu- TIGIS EUROPA gilt als einer der sichersten Rettungswagen auf dem Markt. Eine Auszeichnung, an der auch miunske einen entscheidenden Anteil hat. www.miunske.com

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