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P.T. MAGAZIN 05/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Gesellschaft 8

Gesellschaft 8 Gesellschaft e. V., bei der den Journalisten die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ vorgestellt und erläutert wurde. Gut ein halbes Jahr hatte sich DER SPIEGEL Zeit gelassen, genügend Zeit, in der seine Wissenschaftsjournalisten sorgfältig hätten recherchieren, sich einarbeiten und sachkundig machen können. Zur Wahrheitsfindung hätte unbedingt auch die juristische Grundregel des „audiatur et altera pars“ befolgt werden müssen. Noch überwog die Skepsis. Eine objektive Berichterstattung muss bei solch hypothetischen Anklagen und prophetischen Behauptungen Gegenmeinungen einholen, um den Lesern die faire Chance zu geben, selbst kritisch nachzufragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Diesen Akt der Wahrheitssuche hat DER SPIEGEL unterlassen, schon in der Kontrollphase versagt und die journalistische Objektivitätsnorm verletzt. Nach der 1979 von der UNESCO verabschiedeten Weltinformationsordnung hat das Publikum das Recht auf mediale Faktenprüfung, um die Möglichkeit zu haben, Aussagen und Ereignisse objektiv zu würdigen. Die SPIEGEL-Redakteure haben sich als „Durchlauferhitzer“ betätigt und aus Bequemlichkeit, falschem Respekt oder ideologischer Bruderschaft als Korrelat der Wissensmacht versagt. Wenn eine Zensur nicht stattfindet, dann ist die Kontrollfunktion einer freien Presse noch wichtiger, denn „Wissen ist Macht“. Beides muss kontrolliert werden! Jeder Journalist, insbesondere ein Wissenschaftsjournalist, hat die Pflicht, in seiner Berufsarbeit eine möglichst weitgehende Annäherung an die Wahrheit zu suchen. Das Gebot objektiver Berichterstattung verbietet es ihm, seine Leser in einem Halbwahrheiten-Dilemma zu lassen. Er hat die Pflicht, nach der Wahrheit zu suchen und sie nicht zu ignorieren. Journalistische Aussagen müssen ebenso wie wissenschaftliche Aussagen „wahr“ sein, um überhaupt „objektiv“ sein zu können. Wenn schon die Wissenschaft Selektion und Komplexitätsreduktion betreibt, dann muss ein Journalist den Lesern eine Brücke zur komplexen Realität schlagen. Die DPG warnte vor dem „Treibhauseffekt“, der „Erderwärmung“, dem „Meeresspiegelanstieg“, kurz, vor der „Klimakatastrophe“ und machte die modernen Industriegesellschaften für die „Klimakrise“ verantwortlich. Das Wort „Klimakatastrophe“ war bis dato ein in der deutschen Sprache unbekannter, weil völlig unsinniger und in sich widersprüchlicher Begriff, der sozusagen „Feuer und Wasser“ verband. „Feuer“ mag „Katastrophen“ auslösen, die mit Wasser löschbar sind. Kann aber ein anhand des vergangenen Wetters statistisch errechneter und damit „toter“ statischer Mittelwert eine künftige „Katastrophe“ auslösen? Nein! Alles andere ist numerische Computer-Kaffeesatzleserei! Ein Wissenschaftsjournalist muss von den Bedeutungsunterschieden von Wetter, Witterung und Klima wissen. Er muss auch die international gültige Definition von „Klima“ als vom Wetter abgeleitetes und den „mittleren Zustand des Wetters“ an einem Ort der Erde repräsentierendes „Ding an sich“ kennen. Dabei gilt „Klima“ immer nur für eine bestimmte Zeit, einen – als „Norm“ deklarierten – 30-Jahres-Zeitraum. Er muss wissen, dass jeder statistisch abgeleitete Wert ein abstrakter Wert ist. Dies gilt für eine mittlere Temperatur wie eine mittlere Lebenserwartung oder ein mittleres Einkommen. Solche Mittel-Werte ändern sich auch mit der Zeit, wenn man sie als gleitende Mittelwerte darstellt. Erst dann ergeben sie einen Sinn und inspirieren zu der Frage, was die Veränderungen ausgelöst haben mag. Aber nein, man errechnet „Jahresmitteltemperaturwerte“ und spekuliert anhand von Zufallsschwankungen, ob es wärmer oder kälter wird. Wer sich auf dieses Spiel einlässt, ist befangen und gefangen und kommt aus der vorgegebenen Argumentationsspirale nicht heraus. Recherche-Empfehlungen für Wissenschaftsjournalisten Wenn auch die „Klimakatastrophe“ bei den meisten Menschen als reale Möglichkeit verinnerlicht wurde und nicht mehr hinterfragt wird, so ist es doch nie zu spät, zur Vernunft zukommen, das Ruder einfach rumzuwerfen und das „Theaterstück“ zu beenden. Wenn Wissenschaftler Hiobsbotschaften apokalyptischer Natur aussenden, dann sollten bei jedem Wissenschaftsjournalisten alle Alarmglocken läuten. Dann sollte er ruhig oder „cool“ bleiben. Wir müssen uns auf das rückbesinnen, was man „gesunden Menschenverstand“ nennt. Diesem allein verdankt die Menschheit den heutigen Wissensstand. Der Mensch musste zuallererst sich in der Natur orientieren und zurechtfinden. Er musste sie aufmerksam und nachhaltig beobachten, um Erfahrungen und Wissen anzusammeln. Foto: Nikola Ostrun/ Flickr.com/ CC BY 2.0 Foto: Jan Smith jemasmith/ Flickr.com/ CC BY 2.0 Vom Wald in die Wüste. Geht es nach den Massenmedien ist dieses Zukunfts-Szenario unausweichlich, obwohl es sich nur um eine Hypothese handelt P.T. MAGAZIN 5/2014

Die technische Entwicklung führte von der Steinzeit über die Kupfer- und Bronzezeit zur Eisenzeit bis in die Moderne, das Atomzeitalter. Der Mensch kann die Erde zerstören, er kann auch sich selbst zerstören, er kann sich aber nicht aus der Natur verabschieden. Er kann in der Luft keine Straßen bauen mit „Leitplanken“, die dem Wetter seine Wege weisen. Er ist ein biologisches Wesen und somit in die Natur eingebunden. Er braucht zum Leben Sauerstoff, Wasser und Nahrung, die von den „Primärproduzenten“, den grünen Pflanzen, über die Photosynthese geliefert wird. Die Pflanzen brauchen wiederum Licht und Wärme der Sonne sowie H2O und CO2, um Nahrung für Mensch bevor Turbulenz einsetzt, warme Luft aufsteigt, sich adiabatisch abkühlt und sich kleine wie größere Haufenwolken am Himmel bilden. Steht die Sonne hoch am Himmel, sind die Tage lang, ist es warm, haben wir Sommer. Steht die Sonne tief über dem Horizont, sind die Nächte lang, ist es kalt, haben wir Winter. Das ist der Rhythmus der Natur, an den sich alles Leben angepasst hat. Es sind unstrittige physikalische Erkenntnisse, dass jede Masse nicht nur eine Schwerkraft ausübt, sondern eine Temperatur hat und elektromagnetische Strahlung aussendet. Jeder Körper kühlt sich ab, unweigerlich, auch der Erdkörper! Damit auf ihm Leben möglich wird, muss er beheizt werden. Dies macht die Bild: PDPics/pixabay.com/ Public Domain CC O Foto: US Department of Education/Flickr.com/ CC BY 2.0 Für ordentliche Berichterstattung und Meinungsbildung sind Fakten unerlässlich. Sonne, die sich wiederum „verzehrt“, um Leben auf der Erde zu ermöglichen. Dies alles ist Allgemeinwissen, das auch Wissenschaftsjournalisten eigen ist. Umso erstaunlicher ist es, dass sie sich von der DPG haben den Bären von der „Erderwärmung“ durch CO2 wie der „Klimakatastrophe“ haben aufbinden lassen und dieses „Schreckgespenst“ unkritisch und ungeprüft über die Welt verbreitet haben. Sie hatten alle Möglichkeiten der Recherche, um dieses „Gespenst“ von Beginn an zu entzaubern, aber sie haben sie nicht genutzt. Warum haben die 1986 zur Pressekonferenz geladenen Journalisten nicht unbekümmert wie das „Kind“ aus ihrer praktischen Lebenserfahrung heraus pragmatische Sinnfragen gestellt? Das künstlich auf Fiktionen gegründete Theoriegebäude „Treibhaus“ wäre wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen! ■ Wolfgang Thüne Screenshot: Living Earth P.T. MAGAZIN 5/2014 und Tier zu erzeugen. Das zum Leben essentielle CO2 soll ein „Umweltgift“, gar ein „Klimakiller“ sein? Doch wo hat je das CO2 das Wetter getötet? Wo ist jemals ein Einfluss des CO2 auf die sich permanent ändernden Temperaturen festgestellt und nachgewiesen worden? Der Mensch kennt seit Urzeiten den Tagesgang der Temperatur, der sich wiederum mit dem Jahresgang des Sonnenstandes ändert. Er weiß, dass zum Abend hin mit untergehender Sonne die Temperaturen sinken und vom Boden her die Luft abgekühlt wird. Erst mit Sonnenaufgang werden zunächst der Boden und dann die aufliegende Luft erwärmt, Über den Autor n Dipl.-Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne blickt auf eine über 35-jährige meteorologische Berufserfahrung, u.a. beim Wetteramt Frankfurt und beim ZDF, zurück. Seit 1990 ist er Referent für naturwissenschaftlich-technische Grundsatzfragen der Umweltpolitik. Er ist einer der größten Kritiker des „Treibhauseffekts“ und populistischer Klimahysterie. Seine Bücher „Der Treibhaus-Schwindel“ und „Freispruch – für CO2!“ sorgten für gehörigen Wirbel in der Diskussion um Erderwärmung und CO2-Einsparung.

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