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P.T. MAGAZIN 05/2013

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Industrie 4.0 kommt

Industrie 4.0 kommt Schon 15 Prozent der mittelständischen Produktionsprozesse sind selbststeuernd Lehrjahre – Leerjahre? Wird der Azubi-Mangel zum „Catch me, if you can“? TMP Fenster + Türen GmbH arbeitet eng mit dem örtlichen Gymnasium zusammen (Fotos: Jens König, TMP Fenster + Türen GmbH) Wirtschaft „Industrie 4.0“ führt zur intelligenten Fabrik mit dem „Internet der Dinge“ Mit „Industrie 4.0“ soll die vierte industrielle Revolution bezeichnet werden. Erstmals wurde der Begriff 2011 zur Hannovermesse benutzt. Was genau soll er eigentlich bedeuten? Als erste industrielle Revolution wird die Mechanisierung mit Wasserund Dampfkraft bezeichnet. Die zweite industrielle Revolution bestand in der durch elektrische Energie ermöglichten Massenfertigung. Die Digitale Revolution mit Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion ist die dritte industrielle Revolution. Das Ziel der vierten industriellen Revolution „Industrie 4.0“ ist die intelligente Fabrik (Smart Factory) auf der technologischen Grundlage cyber-physischer Systeme (Internet der Dinge). Im April 2013 nahm eine von den drei Branchenverbänden Bitkom, VDMA und ZVEI eingerichtete Plattform Industrie 4.0 ihre Arbeit auf. Sie soll die Aktivitäten in dem Zukunftsfeld dezentral vernetzter, selbststeuernder Produktionsprozesse künftig koordinieren. Das ist nötig. Denn bereits 15 Prozent aller mittelständischen Fertigungsunternehmen in Deutschland sind in der Industrie 4.0-Epoche angekommen, fanden die Marktforscher und Berater von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag der Freudenberg IT (FIT) heraus. „Die deutschen Early Adopters von Industrie 4.0 sind vor allem unter Automobilzulieferern mit einer Unternehmensgröße plus 500 Mitarbeiter zu finden. Wohl auch deshalb, weil der Wettbewerb in dieser Branche schon heute die schnelle Umsetzung von Kundenanforderungen und eine bedarfssynchrone Produktion verlangt", kommentiert FIT-CEO Horst Reichardt das wichtigste Resultat der Studie. Knapp 60 Prozent aller befragten mittelständischen Fertigungsunternehmen setzen bereits IT-basierte Automatisierungslösungen ein. So hat Fasihi, ein Hersteller von Enterprise-Portal-Plattformen (Fasihi Enterprise Portal FEP®), sein Portfolio um ein webbasiertes Instrument zur Steuerung von Information und Kommunikation in Produktionsbetrieben erweitert. Bereits mehr als zwei Drittel (69 Prozent) nutzen IT- Lösungen zur Fernwartung ihrer Anlagen und Maschinen in der Produktion. Gut die Hälfte (52 Prozent) verfügt zudem über einen intelligenten Anlagenpark - und damit über einen wichtigen Baustein im Fundament künftiger Industrie 4.0-Szenarien. Aber: „Der bloße Einsatz von IT-Systemen in der Produktion ohne dezentrale Vernetzung führt noch nicht zu Industrie 4.0“, gibt Stefanie Naujoks, Analyst, Project Services and Manufacturing Markets bei PAC, zu bedenken. Zwar bekennen sich 80 Prozent der Befragten zu der Einsicht, dass ihre Produktion effizienter und flexibler werden muss, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Doch erst eine Minderheit hat das immense Potenzial von Industrie 4.0 zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion in der Fertigung erkannt. „Im Interesse einer nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit sollten die IT-Verantwortlichen mit den Fachbereichen in der Produktion und den benachbarten Disziplinen frühzeitig gemeinsam potenzielle Einsatzszenarien von Industrie 4.0 Technologien prüfen.“ n Gute Personalentwicklung zeichnet sich immer aus In allen früheren Generationen war die Zahl der jungen Menschen größer als die Zahl der alten Menschen. Der „demographische Wandel“ ändert dieses Verhältnis gerade. Zu lange haben die Menschen in den entwickelten, industrialisierten Ländern ihre eigene Zukunft „aufgegessen“. Weder wurden ausreichend viele Kinder „produziert“ noch wurde ein hinreichend großer Kapitalstock angespart, um im Alter Leistungen einkaufen zu können, die in der Familie mangels Nachwuchs nicht mehr angeboten werden. Auch Unternehmen plagen Nachwuchssorgen, auch bei der Suche nach Auszubildenden: Die Schülerzahlen gehen zurück. Zudem entscheiden sich viele begabte Jugendliche nach der Schule für ein Studium. Diese Herausforderung thematisiert die Messe „Zukunft Personal“ vom 17. bis 19. September in Köln. Ein Programmhighlight der Zukunft Personal 2013 zum Thema Ausbildung ist der Vortrag von Nicole Heinrich. Die Leiterin Ausbildung und Personalmarketing der Otto GmbH & Co. KG stellt die Azubi- Speerspitzen-Kampagne „Catch me, if you can“ des Onlinehändlers vor: Passend zum Bewerbungszeitraum bespielt das Unternehmen die angehenden Azubis mit aktiven Posts auf Facebook, Xing, Google+ oder Twitter. Nicole Heinrich gibt dazu auf der Zukunft Personal das nötige Hintergrundwissen an die Messebesucher weiter. Trotz erfolgreicher Ansätze besteht noch viel Diskussionsbedarf beim Thema Azubi-Mangel. „Sind Azubis wirklich vom Aussterben bedroht?“, fragt etwa Ulrike Scheiben-Lümkemann, Leitung Ausbildung der Rewe Dortmund Großhandel eG, als Themenbringerin am Meeting- Point der Messe. In einem moderierten Workshop können sich Ausbildungsverantwortliche aus Unternehmen und Organisationen über ihre Ideen und Konzepte zum Nachwuchsmangel in der Ausbildung austauschen. Worauf es bei der Ansprache von Ausbildungsplatz-Bewerbern ankommt – ob Social-Media-Plattformen der Königsweg sind oder welche Vorlieben Bewerber in puncto Auswahlverfahren haben – dazu äußert sich Felicia Ullrich, Geschäftsführerin von u-form Testsysteme. Ihre These: Ausbildungsbetriebe tun gut daran, Bewerbern die Online- Bewerbung möglichst leicht zu machen – etwa indem sie Daten aus sozialen Netzwerken verwenden können. Für das Recruiting von Azubis biete sich dafür vor allem Facebook an, da dort sehr viele Schülerinnen und Schüler Daten einpflegen. Vor allem die ITK-Branche ist auf der Suche nach Fachkräftereserven. Deshalb hat der ITK-Branchenverband Bitkom die Initiative „Inklusive IT-Berufe“ ins Leben gerufen: Ziel des Projekts ist es, den Anteil junger Menschen mit Behinderungen in den IT-Ausbildungsberufen außerhalb spezieller Fördereinrichtungen um ein Drittel anzuheben. n LeiDenSchAft für DAS AUtomobiL. Als Partner der Automobilindustrie bildet die Leidenschaft für das Automobil die basis unserer Dienstleistungen. Wir glauben, dass diese Leidenschaft wesentlich für unseren erfolg ist. Auch ein schöner erfolg: Die zweite nominierung für den Großen Preis des mittelstandes. Wir gratulieren allen nominierten Unternehmen und Preisträgern des Jahres 2013! Leidenschaft für das Automobil | Die Unternehmen der ASAP Gruppe www.asap-com.eu Elektroinstallationen bis 30 KV Industrieanlagen Gebäudeleittechnik 96515 Sonneberg Ziegenrückweg 2 Tel. 0 36 75 /75 45/0 Fax 0 36 75 /75 45-35 Über 50 Jahre Meisterfachbetrieb der Gebäudetechnik Anerkannter Ausbildungsbetrieb Schaltanlagen und Verteilerbau Schwachstromanlagen Datennetze F I N A L I S T Großer Preis des MITTELSTANDES www.elektro-sonneberg-eg.de

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