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P.T. MAGAZIN 05/2012

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Eine Stadt investiert

Eine Stadt investiert Die Stadt Pirmasens in der Westpfalz setzt konsequent auf die Qualifizierung der jüngeren Generationen Regional-Special Die Zukunft gehört den Kindern. Vor dem Hintergrund dieser unumstößlichen Tatsache zählt es zu den dringlichsten Obliegenheiten überhaupt, die heranwachsenden Generationen zu fördern. Dass man diese Zusammenhänge erkannt hat, mag an der besonderen Situation des unweit der deutschfranzösischen Grenze verorteten Pirmasens liegen. Denn sowohl der demografische Wandel als auch die jahrzehntelange Monostruktur in der einstigen „Schuhmetropole“ erfordern zukunftsfähige Konzepte, will man auch auf lange Sicht als Wirtschaftsstandort konkurrieren können. Die geeigneten Rahmenbedingungen Zunächst bedarf es der passenden Rahmenbedingungen für die Entwicklung des „humanen Kapitals“. In Pirmasens achtet man daher bereits bei den Freizeitangeboten neben Spaß auch auf Persönlichkeitsbildung und pädagogische Inhalte. Unter der Bezeichnung „Mo Gugge“ (= Pfälzisch für „Mal schauen“) wurde ein Internetportal etabliert, mit meist kostenlosen Freizeitangeboten für die junge Zielgruppe. Hier gibt es unter anderem auch einen Kinderstadtplan, der allerlei Treffpunkte, Wasserspielplätze, Skater-Treffs, Bolzplätze und vieles mehr auszeichnet. Einen festen Platz nehmen gerade auch multikulturelle Freundschaftsfeste zur Förderung der Integration ein. Gleichzeitig wird die Schulsozialarbeit großgeschrieben. So begleiten Jugendscouts die Schüler sozusagen vom Kindergarten weg bis hin in die Berufsschule. Über die Mitsprache zu Teilhabe und Gestaltung Vielfach bewährt hat sich ferner der Ansatz, mit den Kindern über ihre Wünsche zu diskutieren. Bestes Beispiel dafür ist die Spielleitplanung: Schon seit einigen Jahren werden in der Pirmasenser Innenstadt Plätze und Areale für Spiel und Aufenthalt in enger Abstimmung mit den Kindern geschaffen und ver- (Fotos: Stadtverwaltung Pirmasens) bessert. Seit Einführung der Spielleitplanung ist im Übrigen der Vandalismus spürbar zurückgegangen – ein äußerst erfreulicher Aspekt nicht nur in finanzieller, sondern auch in soziologischer Hinsicht. Mitreden können die Heranwachsenden aber auch bei Dingen, die weit über die Themen öffentlicher Freizeitgestaltung hinausgehen. So berät ein Jugendstadtrat über Angelegenheiten, die junge Menschen in der Stadt betreffen und interessieren. Seine beauftragten Mitglieder haben sogar im Stadtrat und den Ausschüssen ein Rederecht, wenn dort über ihre Anträge und Anfragen beraten wird. Früh übt sich eben, was ein mündiger und parlamentarisch aktiver Bürger werden möchte. Der soziale Lückenschluss Im Fokus der städtischen Bemühungen um das Wohl der jüngeren Generation steht zudem die Chancengleichheit. Gerade auch Kinder und Jugendliche mit sozial schwachem Hintergrund sollen mit gezielten Angeboten erreicht werden. Auf Initiative des Oberbürgermeisters Dr. Bernhard Matheis hin wurde hierfür im Jahr 2008 mit der Bezeichnung „Pakt für Pirmasens“ ein mittlerweile vielfach prämiertes Projekt ins Leben gerufen. Der Pakt bündelt vorhandene Hilfsangebote von staatlichen, kirchlichen und ehrenamtlichen Initiativen und koordiniert sie, damit sie pragmatisch und punktgenau wirken können. Dabei liegt das Augenmerk ganz konkret auf denjenigen, denen der Zugang zu schulischer Bildung und damit zu Ausbildung und Beruf durch die direkten Lebensumstände unmöglich gemacht wird. Zu den Projekten gehören Themen wie „Willkommen Neu-Pirmasenser“, „Eltern erreichen, Eltern befähigen“, „Soziales, Kirchen, Jugend“, „Packs-Freizeit“, Praktikumspatenschaften, „LL LL Lesen Lernen Leben Lernen“, „Interkulturelles Lernen“, eine Kinderolympiade sowie „Mutter-Kind-Gruppen“. Alle Projekte sind in ein transparentes Gesamtsystem eingebettet, werden aktiv vorangetrieben und mit finanziellen Mitteln aus Spenden gefördert. Die eigentlichen Motoren sind die Menschen dahinter. Wie so oft hat sich in Pirmasens nämlich gezeigt, dass die Einwohner immer dann, wenn sie gefordert sind, ein hohes Maß an Eigeninitiative an den Tag legen und Bemerkenswertes leisten. Interkulturelle Förderung für eine optimale Integration Grundsicherung ankommen lassen Am Beispiel Fußballverein lässt sich der in Pirmasens praktizierte ganzheitliche Ansatz beim Bildungs- und Teilhabekonzept verdeutlichen: So wird nicht nur der Obolus für die Mitgliedschaft übernommen, sondern auch hinterfragt und gewährleistet, dass die Fußballschuhe angeschafft sowie der Weg zum Training und zurück abgedeckt und über Rückmeldemechanismen abgesichert ist. ■ Dunja Maurer Eine Philosophie. Eine Gruppe. Und immer in Ihrer Nähe. Die KOCH-Gruppe bietet Ihnen als kompetenter Partner folgende Leistungen an: • Dachabdichtung mit Kunststoff- und Bitumenbahnen • Dachdeckung aus Metall • Trapezblechanbauten • Fassadenarbeiten • Dachbegrünungen • Tiefgaragenabdichtung • Tunnel- und Brückenabdichtung • Umweltschutz • Solardach • Projektbau • Wartung und Inspektion Nach diesem Prinzip arbeitet die KOCH-Gruppe seit ihrer Gründung. Mathias Normann Spedition www.spedition-normann.de Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“ - Mitnahmestapler - Schwertransporte - Kranservice - Einbringservice - Maschinenumzüge - Logistiklösungen - Inhouseservice - Lagerung - Logistik, Lagerung und Transport von Schüttgütern www.koch-dach.de Preisträger 2011 62 P.T. MAGAZIN 4/2012 Koch Bedachungen GmbH Breslauer Straße 23 | 56422 Wirges Telefon: 0 26 02 / 93 03 - 0 | Telefax: 0 26 02 / 93 03 - 45 E-Mail: bedachungen@koch-dach.de

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