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P.T. MAGAZIN 05/2012

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft aus Not

Wirtschaft aus Not infolge des Zusammenbruchs größerer Unternehmenseinheiten geschehen sind, damit nicht klassische Unternehmer sich selbständig gemacht haben, und so der Absturz in die Arbeitslosigkeit verhindern werden sollte. Verlässlichkeit, Können und Innovationen, seit über 110 Jahren! Technische Keramik Kunststoff-Formteile Bauelemente Engineering Solartechnik www.rauschert.de Fehlende Personalarbeit als Wachstumsbremse Zentral für die Fähigkeit, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, ist das so genannte „Employer Branding“, also die Fähigkeit des Unternehmens eine Marke, vor allen Dingen bei der Personalrekrutierung, darzustellen. Diese Wahrnehmbarkeit ist eine Funktion der Unternehmensgröße. Denn nur oberhalb einer gewissen Schwelle ist es möglich, die entsprechende Personal- und Organisationsentwicklung leistungsstark durchzuführen. Alternativ kann statt Größe auch Entwicklungsdynamik gesetzt werden, die dann dem vorhandenen Personal durch das Wachstum des Unternehmens stetig anspruchsvollere Aufgaben zuordnet. Durch das hohe Qualifizierungsniveau der DDR-Beschäftigen und den erheblichen sektoralen Umbau, vor allen Dingen die massiven Personaleinsparungen durch Produktivitätsverbesserungen in der gewerblichen Wirtschaft, besaßen die neuen Länder über lange Jahre einen Überschuss an Qualifizierten, waren also nicht genötigt, eine engpassorientierte Personalplanung durchzuführen. Andere Dinge standen im Zentrum des Managements, vor allen Dingen das Erobern der Märkte. Insofern ist ein Aspekt der heute zu Buche schlägt auch, dass eine fehlende Personalarbeit als Wachstumsbremse zunehmend wirken könnte. Fragestellungen Offensichtlich existiert eine komplexe Gemengelage, in der der Unternehmer im Sinne einer gestaltenden „ultimativen Ressource“ im Zentrum der Betrachtung steht und sein Umfeld, also das Innovationsmilieu und die Finanzierungsmöglichkeiten, optimal in seine Handlungsoptionen einbaut. Es ergeben sich dann eine Reihe von Fragestellungen an diese(n) Unternehmer: 1. Existiert in den neuen Ländern in signifikantem Umfang ein „postmoderner“, „satisfiszierender“ Un - ter nehmertyp mit gebremstem Wachstumswillen? Ist dieser Unternehmertyp Folge der spezifischen Transformationsbedingungen, die es erzwangen, sich nach Auflösung der Betriebe selbständig zu machen, also seinen eigenen Arbeitsplatz zu organisieren? Besteht damit ein erhebliches volks- und regionalwirtschaftliches Risiko, weil eine Nachfolge überhaupt nicht vorgesehen ist? 2. Ist eine gegenüber Westdeutschland erhöhte „Herr-im-eigenen- Hause“-Mentalität vorhanden, die dazu führt, dass wachstumsfördernde externe Beteiligungen, die Fremdkontrolle bedingen, von den Unternehmen kritisch gesehen werden? Ist dies damit eine Bremse gleichermaßen für internes und für externes Wachstum, also Wachstum durch Zukäufe? 3. Existiert ein ergänzendes personalwirtschaftliches Problem dadurch, dass vor allen Dingen in der gewerblichen Wirtschaft in der DDR ein hohes und breit aufgestelltes Ausbildungsniveau existierte, was infolge der erheblichen Rationalisierungen – einen Überschuss an 34 P.T. MAGAZIN 5/2012 Qualifizierten bereitstellte. Insofern war eine präzise Personaleinsatzplanung und ergänzende Organisationsentwicklung nicht erforderlich – man „kümmerte sich um die wichtigeren Dinge wie Markterschließung“. Stehen damit Unternehmen im Wachstumsprozess nunmehr vor erheblichen personalwirtschaftlichen „gläsernen Deckeln“? 4. Ist die Forschungs- und Entwicklungsstruktur ideal für die kleinteilige Wirtschaft? Existiert also ein „crowding out“ bezüglich größerer Einheiten, weil diese voran das Angebot weniger effizient nutzen können? Ist insbesondere die Mittelstandsklausel an einigen Stellen wachstumsbegrenzend? Wir fördern Energieeffizienz. ENERGIE EFFIZIENZ LOHNT SICH 5. Stellt sich die bisher immer vermutete „Kapitalmarktunvollkommenheit“ eher als eine „Kapitalstrukturunvollkommenheit“ dar? Besteht ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis, auch in Bezug auf die Fähigkeit „Herr im eigenen Hause“ zu sein. Im Rahmen des Headquarterprojekts werden diese Fragestellungen thematisiert. Nur durch eine klare Sachverhaltsaufklärung lassen sich für die verbleibenden Jahre, in denen den neuen Ländern noch hinreichende Mittel zur Wirtschaftsförderung verfügbar sind, adäquate Wachstumsstrategien aufzubauen. n Ulrich Blum Mit der passenden Förderung lohnt sich Energieeffizienz für Sie gleich dreifach: Sie modernisieren mit günstigen Zinsen, sparen Energiekosten und schonen die Umwelt. Ob mit dem NRW.BANK.Effizienzkredit für Unternehmen oder dem Förderkredit NRW.BANK.Gebäudesanierung für alle Eigenheimbesitzer – Energieeffizienz lohnt sich. 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