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P.T. MAGAZIN 05/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft Nicht

Wirtschaft Nicht hochdeutsch, aber grün Baden-Württemberg variiert den Slogan „Wir können alles, außer hochdeutsch!“ Jetzt kann das Ländle auch „grün“. (Foto: VARIOTEC GmbH & Co. KG) Innovative Passivhaus-Komponente aus Neumarkt: Die Hebe-Schiebetür „Thermosafe HS“ Eine zukunftsfähige Energieversorgung steht bei der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg ganz oben auf der Agenda. Über Maßnahmen für einen gelungenen Umbau diskutierten Landtagsabgeordnete aller Fraktionen mit Vertretern der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Tenor der Experten von KEA und ZSW: Das Land braucht mehr Energieeffizienz, mehr erneuerbare Energien und ein integriertes Konzept. Neue Wege beschreiten Minister Franz Untersteller betonte den Willen der Landesregierung, in der Energiepolitik neue Wege zu beschreiten. „In der Energiewende liegen riesige Chancen. Die wollen wir nutzen und Baden-Württemberg zu einer führenden Energie- und Klimaschutzregion in Deutschland und Europa machen.“ Dr. Volker Kienzlen (KEA) gab einen Überblick, wie wichtig Energieeffizienz für eine klimaschonende Energieversorgung ist. Professor Frithjof Staiß (ZSW) verdeutlichte die zentrale Bedeutung erneuerbarer Energien im Energiemix der Zukunft. Beide betonten, erneuerbare Energien müssten zusammen mit Energieeffizienz und Energieeinsparung gedacht werden. Wie die Kommunen den Energiewandel umsetzen können, erläuterte der Ludwigsburger Oberbürgermeister, Werner Spec am Beispiel seiner Stadt. Contracting als Schlüssel „In der Industrie, aber auch in Landesliegenschaften können mit einem strukturierten Energiemanagement große Einsparpotenziale erschlossen werden“, erklärte Kienzlen. „Da verschwenden wir noch viel zu viel Energie.“ Ein kräftiger Ausbau von Nahwärmenetzen solle die Vorrausetzung für mehr erneuerbare Energien im Wärmemarkt, aber auch für den Ausbau der Kraft-Wärmekopplung schaffen. Mit einer Contracting-Initiative könne privates Kapital für die dringend nötige Sanierung öffentlicher Liegenschaften genutzt werden. Schließlich betonte Kienzlen die wichtige Rolle der regionalen Energieagenturen für die Umsetzung vor Ort. „Die KEA erhofft sich von der neuen Landesregierung ein stärkeres Engagement für Energieeffizienz.“ „Wir erleben derzeit eine Zäsur in der Energiepolitik“, sagte Staiß. „Erneuerbare Energien werden die tragende Säule der Energieversorgung sein. Dafür brauchen wir aber auch strukturelle Veränderungen.“ Im Strommarkt stehe die Optimierung 58 P.T. MAGAZIN 5/2011

Wirtschaft des Zusammenspiels von Nachfrage und Angebot bei zunehmenden Anteilen von Solar- und Windstrom im Vordergrund, im Verkehr die Entwicklung der Elektromobilität und eine intelligente Kopplung von Verkehrsträgern. Integrierte Gesamtkonzepte sind dabei unverzichtbar: „Das Nebeneinander von Stromversorgung, Wärmeversorgung und Verkehr muss der Vergangenheit angehören.“ NEU Spielgeräte aus Edelstahl Kommunale Initiativen Wie Kommunen den Energiewandel praktisch umsetzen, erklärte OB Werner Spec. „In Ludwigsburg ist es unser Ziel, Energie effizient zu nutzen und einen hohen Anteil an regenerativen Energieträgern zu erreichen.“ Deshalb habe die Kommune in einem Gesamtenergiekonzept gemeinsam mit Experten und der Bürgerschaft Maßnahmen für Wärme, Strom und erneuerbare Energien erarbeitet. Einige Vorhaben sind bereits realisiert. Wie wichtig ein nachhaltiges Energiekonzept ist zeigt eine Statistik der KEA: Jedes Jahr werden im Ländle 100 Neubaugebiete ausgewiesen. An jedem neuen Bauobjekt kann der Energieverbrauch der nächsten 50 Jahre abgelesen werden. Dies schließt die Faktoren Architektur und Bauphysik der Gebäude, Art der Wärmeversorgung und auch die Verkehrsanbindung ein. Welche Maßnahmen erscheinen sinnvoll, welche sind ökonomisch nicht vertretbar? Anhand dieser Daten kann ein zukunftsfähiges Energiekonzept entwickelt werden. n 1 Sportgeräte 2 Stadtmobiliar 3 Bodensysteme Preisträger 2010 „Großer Preis des Mittelstandes“ Know-how espas-Spielgeräte und Stadtmobiliar sind praxisorientierte Lösungen für alle urbanen Räume – vom groß angelegten Spielareal bis hin zu sinnvollen Lösungen für kleine Flächen. Leichte Montage und wartungsarme Produkte kennzeichnen die espas-Produktphilosophie. • Service wird bei uns groß geschrieben • hochwertige Qualität • Attraktive Preise • unternehmenseigener Fuhrpark 4 Federspielgeräte Persönliche Ansprechpartner Sie erreichen Ihren persönlichen Ansprechpartner von montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr telefonisch und 24 Stunden täglich unter info@espas.de! 5 Klettern, Sport & Balancieren 6 Zubehör Willkommen in der Welt von espas 5/2011 P.T. MAGAZIN 59 espas GmbH | Graf-Haeseler-Straße 7-9 | 34134 Kassel Fon 0561/574 63 90 | Fax 0561/574 63 99 info@espas.de | www.espas.de

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