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P.T. MAGAZIN 05/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft

Wirtschaft Bundesländerranking 2011 Brandenburg-Berlin am dynamischsten, Bayern Niveausieger Ralf Christoffers (re.), Brandenburger Wirtschaftsminister zum Firmenbesuch bei mp-tec CEO Michael Preißel (li.) (INSM/WiWo/besch) – Im Juni stellten die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und die WirtschaftsWoche das aktuelle Bundesländerranking 2011 vor, das von der IW Consult GmbH, Köln, erarbeitet worden war. Niveausieger 2011 ist Bayern, auf Platz 2 folgt Baden-Württemberg, das Hamburg auf Niveauplatz 3 verweist. Rund einhundert Indikatoren gingen in den Bundesländervergleich ein – beispielsweise das BIP, Produktivität, Arbeitslosenquote und Jobversorgung, Hochqualifizierte sowie unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch die Kita-Betreuungsquote. Bayern ist besser aus der Krise gekommen Krachledern gesund - so INSM- Geschäftsführer Hubertus Pellengahr, präsentiert sich nach der Krise Niveausieger Bayern. Bayern zeige sich innovativ - mit 104 Patenten je 100 000 Einwohner müsse der Freistaat nur Baden-Württemberg den Vortritt lassen. Bayern punktet bei der Sicherheit (die wenigsten gemeldeten Straftaten) und mit der niedrigsten ALG II-Quote. Mit einer Arbeitslosigkeit von 4,5 Prozent hat der Süden schon weitgehend das erreicht, was wir uns für alle wünschen: Vollbeschäftigung. Der Dynamikvergleich zeigt auch, dass Bayern besser aus der Krise gekommen ist als Baden-Württemberg. Der Freistaat kommt hier auf Rang 11, das Ländle belegt dagegen nur den letzten Platz. Baden-Württemberg ist von den Export einbrüchen der Jahre 2008 und 2009 wegen seiner Spezialisierung auf Fahrzeug- und Maschinenbau besonders getroffen worden. Bayern ist durch seinen Branchenmix krisenresistenter. Der Freistaat verfügt auch über Biound Medizintechnik sowie Logistik am Flughafen München und wissensintensive Dienstleistungen. Dynamikabsturz mit hohen Niveauwerten ausgeglichen Trotz Dynamikabsturz behauptete Baden-Württemberg seinen zweiten Niveauplatz. Bei vielen wichtigen Niveauwerten ist das Land vorn. Rang 2 bei der Arbeitslosenquote und Jobversorgung, in Relation zur Einwohnerzahl die meisten Patente. Die Fahrzeugindustrie ist im Ländle noch stärker als in Bayern Wohlstands- und Beschäftigungsmotor. Wer Baden-Württemberg auf dem Wachstumspfad halten will, muss mehr statt weniger Autos auf die Straße bringen, so Pellengahr. Hamburg belegt Niveau-Rang 3 und ist mit Platz 7 im Dynamikvergleich das dynamischste alte Bundesland. Die Hansestadt punktet als Dienstleistungs- und Medienstandort mit den meisten Unternehmenszentralen bundesweit. Zudem zeigt sich der Stadtstaat von den krisenbedingten Umschlagseinbrüchen in seinem Hafen unbeeindruckt. Hamburg hat (Foto: mp-tec GmbH & Co. KG) den Strukturwandel bewältigt - so WiWo-Vize Henning Krumrey. Die Hafenstadt straft all jene Lügen, die den Erfolg des Südens und Südwestens Schicksal ergeben als Süd-Nordgefälle darstellen wollen. Wirtschaftsleitung Ost noch mit erheblichen Rückständen Im Dynamikvergleich fällt auf, dass alle Ost-Bundesländer - wie bereits im Vorjahr - vorn sind. Die Aufwärtsentwicklung Ost hat sich damit zu einem stabilen Trend entwickelt. Gleichwohl zeige die Niveaubetrachtung, dass es bei der Wirtschaftsleistung Ost noch deutliche Rückstände gibt. Alle fünf neuen Länder liegen hinter den West- Bundesländern. Dies gilt auch für die verfügbaren Einkommen. Der Osten braucht mehr Gewerbe und Industrie, um die Chance auf gleiche Lebensverhältnisse und weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt zu wahren. Zeitdruck ist hier gegeben, weil die Höchstfördersätze der EU-Strukturförderungen in vielen Regionen Ostdeutschlands bald auslaufen. Dann, so Krumrey, muss der Standort aus sich heraus für neue Inves toren attraktiv sein. Brandenburg auf Spitzenplatz Besonders dynamisch präsentierte sich die Region Brandenburg-Berlin. Dynamiksieger Brandenburg profitiert dabei zum einen vom rapiden Aufschwung Berlins. Das Land hat aber rund um Potsdam auch eigene Highlights zu bieten - beispielsweise Biotechnik- Unternehmen und das Hasso-Plattner-Institut. Ein weiterer Treiber der Aufwärtsentwicklung ist das Projekt Großflughafen Berlin-Brandenburg. Auch am Arbeitsmarkt punktete Brandenburg vor allem. Nirgendwo besserte sich in den Jahren 2007 bis 2010 die Jobversorgung so stark wie hier. Berlin ist nun auch wirtschaftlich auf dem Weg zur Weltstadt. Die Wirtschaftsleistung wuchs von 2007 bis 2010 um sechs Prozent - so stark wie in keinem anderen Bundesland. Nirgendwo stieg die Exportquote so stark. Auch die 28 P.T. MAGAZIN 5/2011

Wirtschaft Anzahl der Erwerbstätigen wuchs so stark wie nirgendwo sonst. Gleichwohl zeigen die Arbeitsmarktdaten, dass der Aufschwung des neuen Berlin bei vielen (noch) nicht ankommt. Sieg im Länderranking ist ein großer Erfolg Der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Brandenburgs, Ralf Christoffers, und der Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), Dr. Steffen Kammradt, sehen das Ergebnis des Bundesländerrankings 2011 „als großen Erfolg für den Wirtschaftsstandort Brandenburg“. Der Weg einer soliden und konsequent auf die Stärken des Landes ausgerichteten Wirtschaftsförderpolitik werde fortgesetzt. „Der wirtschaftliche Aufschwung hat in Brandenburg an Breite gewonnen. Quer durch die Wachstumsbranchen gibt es hervorragende Investitionen und die Substanzpflege bestehender Unternehmen hat sich bewährt. Wir werden die Verknüpfung von gewerblicher Wirtschaft und Innovation in Clustern wie Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Optik und Mobilität/ Logistik gemeinsam mit dem Land Berlin im Rahmen unserer gemeinsamen Innovationsstrategie weiter vorantreiben. Damit eröffnen wir uns auch angesichts zurückgehender Haushaltsmittel Spielraum für die weitere Profilierung des Standortes Brandenburg über eine nachhaltig ausgerichtete Förderpolitik, bei der die mittelständische Wirtschaft im Fokus steht“, erklärte Christoffers. Der Standort Brandenburg ist im Aufwind. Immer mehr Firmen aus Wachstumsbranchen wie Clean Technologies, Luft- und Raumfahrt, Logistik oder Kommunikationstechnik zieht es in die Wirtschaftsregion und bestehende Firmen wachsen. Dazu zählen große Namen wie SAP, First Solar oder Siemens Logistik. Und der Flughafen Berlin Brandenburg wirkt sich bereits ein Jahr vor seiner Eröffnung 2012 spürbar positiv auf die Region aus“, betonte Kammradt. Bestätigung der Berliner Wirtschaftspolitik Anlässlich des aktuellen Bundesländerrankings erklärte Harald Wolf, Berlins Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen unter anderem: „Die wirtschaftliche Dynamik der Hauptstadtregion ist laut Studie bundesweit Spitze. Platz 1 beim Wirtschaftswachstum, dem Anstieg der Erwerbstätigen, dem Anteil der Hochqualifizierten, der Einwohnerentwicklung und der Entwicklung der Exportquote. Dieses gute Abschneiden ist eine Bestätigung der Berliner Wirtschaftspolitik mit ihrer Innovationsstrategie, der Clusterbildung in den Zukunftsfeldern, dem Masterplan Industriestadt und dem Unternehmensservice. Berlin hat einen schwierigen Strukturwandel bewältigt und ist mitten im Aufholprozess. Die Anzahl der Erwerbstätigen wuchs so stark wie nirgendwo sonst. Die positive wirtschaftliche Dynamik ist eine gute Voraussetzung, die Arbeitslosigkeit weiter zu senken. Ich strebe ein Wachstum von 150 000 sozial versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in den kommenden fünf Jahren an. Bei jedem Ranking ist Vorsicht geboten: Die Kriterien unterscheiden sich deutlich und bieten stets einen speziellen Blick auf die Situation. Da die wirtschaftliche Dynamik allerdings für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit eines Standorts entscheidend ist, freue ich mich über das sehr gute Abschneiden Berlins beim Dynamik-Ranking.“ n (Quelle: IW Consult Köln) 5/2011 P.T. MAGAZIN 29

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