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P.T. MAGAZIN 04/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

(Foto: Dbachmann /

(Foto: Dbachmann / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0) Heizdeckenverkäufer im Big-Data-Land Wirtschaft 40 Gunnar Sohn über die sensationelle Big Data-Erkenntnis, dass Wassermänner zu Angina Pectoris neigen Als Beleg für die Wirksamkeit von Big Data werden immer die gleichen Beispiele genannt: Schwangere Tochter – ahnungsloser Vater, Grippe und Stau. Vorgeführt werden die Big Data-Analysen übrigens nie. Einblick in die Formeln bekommt man auch nicht. Also genau so ein Ende-des-Zufalls-Gemurmel, wie es die Quantenphysiker an der Wall Street erfolglos praktiziert haben. Egal, ob es sich um Welterklärungsmaschinisten, Krawatten-Prognostiker, Börsen-Ich-haltemeinen-Finger-in-den-Wind-Analysten, Schufa-Scoring-Geheimniskrämer, professorale Dauerredner, Geheimdienst- Gichtlinge oder Kritiker handelt, sie alle fischen im selben trüben Teich der Andeutungen und Übertreibungen. Denn niemand lässt so richtig die Hosen runter. Gut, dass es empirisch geschulte Geister wie Thomas Ehrmann gibt, die ein wenig Klarheit in die Zahlen-Suppe bringen. Der Leiter des Instituts für Strategisches Management der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster hat in einem FAZ-Gastbeitrag die Big Data-Gottesmaschinen auf den Boden der statistischen Tatsachen geholt. Angeblich reiche es ja bei Datenanalysen aus, nicht mehr nach der berühmten Nadel im Heuhafen zu suchen, sondern einfach den kompletten Heuhafen in Augenschein zu nehmen. Kausalitäten oder Modellannahmen seien gar nicht mehr gefragt. Korrelationen würden vollkommen ausreichen. So predigen es die Werbetreibenden der Big Data- Industrie auf jedem Kongress, so beten es die Skeptiker nach. „Stutzig machen sollte, dass nur ein berühmtes Beispiel dieser automatischen Auswertung, das vom Bierkauf der Männer, die Windeln besorgen, mit nachfolgender umsatzsteigernder Regalneueinräumung, in allen Vorträgen zu Tode zitiert wird. Und dann gibt es noch diese berühmten Grippevorhersagen, wo sich Grippefälle als leicht zeitverzögerte Funktion von Netzsuchen nach Grippemitteln entpuppen. Die Großverheißung der puren Empirie erinnert an andere Verheißungen wie etwa das papierlose Büro und die künstliche Intelligenz, die jeweils in früheren Zeiten ihre Hochkonjunkturen hatten”, schreibt Ehrmann. Wenn es aber um Prognosen für das Verhalten Einzelner geht, wenn genaue Vorhersagen für komplexe Sachverhalte anstehen oder Politik-Empfehlungen zur Bewältigung der Euro-Krise maschinell ausgespuckt werden sollen, reicht der Blick in den Daten-Rückspiegel nicht aus. Dass eine Frau durch die Auswertung von verschiedenen Indikatoren als schwanger eingestuft und von der Werbeindustrie mit Baby-Paketen bedacht wird, ist keine Vorhersage – egal, ob die betroffene Familie nun darüber informiert wurde oder nicht. Das Ereignis ist bereits eingetreten. Ob der Werbeindustrie zusteht, sich als Big Data-Stalker zu betätigen, ist wieder eine ganz andere Frage. Wie die Lebensplanung der schwangeren Frau ausschaut, wissen auch die Big Data-Maschinen nicht – auch wenn sie mit der Brechstange Cluster berechnen. Ehrmann verweist auf ein nettes Korrelations-Spiel von Medizinern, die so lange Sternzeichen und Krankheiten korreliert haben, bis man jedem Sternzeichen zwei Krankheiten zuordnen konnte, die in anderen Sternzeichen weniger häufig vorkommen. So neigen Wassermänner zu Angina Pectoris – das wird den Gichtlingen von Astro- TV bestimmt gefallen. „Diese Art von Scheinkorrelation ist humoristische Folge von (hier) biologisch – allgemein: theoretisch nicht fundierter – Big-Data-Testerei. Real unlustig wird es, wenn auf derartiger Scheinkorrelationsbasis Kredit- oder Mietverträge vergeben werden sollten“, urteilt Ehrmann. Auch wenn es die Big Data-Heizdeckenverkäufer nicht gerne hören: Die Maschinen und Algorithmen sind so blöd wie ihre Maschinisten. Deshalb sollte man eher auf jene Analytiker zurückgreifen, die Nachdenken, Sachkunde und Erfahrung haben, Fragen stellen und überprüfbare Hypothesen aufstellen. Wer seine Big Data-Formeln nicht vorrechnet und Überprüfungen verweigert, ist schlichtweg ein Scharlatan. Wer seine Formelstube öffnen will, ist immer noch herzlich eingeladen, dies live in Bloggercamp.tv zu tun. Wir machen auch vorher einen Technik- Check und prüfen das Sternbild, damit es keine Schwächeanfälle in der Sendung gibt. n Über den Autor Gunnar Sohn n Gunnar Sohn ist Wirtschaftspublizist und Medienberater sowie Chefredakteur des Onlinemagazins „Neue Nachricht“. P.T. MAGAZIN 4/2014

KREISEL GmbH & Co.KG präsentiert 2014 zum zehnten Mal auf der POWTECH in Nürnberg: Exzellente Förderlösungen für Schüttgut Das TECHNIKUM besteht aus allen Komponenten pneumatischer Förderanlagen und Messeinrichtungen. Mit der Verpflichtung von Dr. Stefan Lechner als leitendem Betreuer des TECHNIKUMs unterstreicht KREISEL den hohen Qualitätsanspruch der Forschungstätigkeit und versichert für externe Testversuche auf dieser Anlage einen verbindlichen akademischen Standard. Ein Analysezentrum komplettiert das TECHNIKUM und versetzt Kunden in die Lage, ihre Förderoptionen vor Auslegung und Inbetriebnahme der Förderanlage zu testen und zu optimieren. Umwelttechnik seit 1912 Die familiengeführte KREISEL Umwelttechnik GmbH & Co. KG aus Krauschwitz/Sachsen präsentiert sich als Spezialist für Schüttgut- und Dosiertechnik vom 29.September bis 2.Oktober auf der Nürnberger POWTECH in Halle 5, Stand 217. Die KREISEL-Gruppe mit Standorten in Krauschwitz, Hamburg, Thierhaupten/Augsburg und Köln ist hier bereits zum zehnten Mal Aussteller für innovative Förderanlagen und bewährte Branchenlösungen. Die Mitarbeiter der KREISEL-Gruppe sind Experten im Fachgebiet des Schüttguthandlings. Neben dem bewährten Komponentengeschäft drängt KREISEL in den Anlagenbau. Für Vertrieb, Planung, Konstruktion, Projektabwicklung und Inbetriebnahme von Förderanlagen haben sich die Krauschwitzer mit der Gründung der KREISEL Engineering GmbH in Hamburg entscheidend verstärkt. Maßgeschneiderte Förderanlagen, vom Vorratssilo über die pneumatische Förderung bis zur Entstaubungsanlage erhalten Sie aus einer Hand. Entsprechend Ihrer Leistungsparameter und den technischen Anforderungen plant, konstruiert, fertigt und liefert KREISEL die Anlagekomponenten. Das KREISEL Serviceteam montiert die Baugruppen am Bestimmungsort, inklusive der finalen Inbetriebnahme und dem Siegel Made in Germany. „Die POWTECH ist eine wichtige Messe in unserem umsatzstärksten Produktbereich“, berichtet KREISEL-Geschäftsführer Wolfram Kreisel. „Hier treffen wir alte und neue Kunden aus den relevanten Branchen, wie z.B.: der Lebensmittel-, Chemie-, Pharma-, Kunststoff-, Recycling- und Metallindustrie sowie dem Bergbau.“ KREISELs gewaltigste Zellenradschleuse würde mit einer Höhe von 4,10m den Messestand sprengen. Den Fachbesucher erwarten daher handlichere Exponate, darunter eine Keramikzellenradschleuse. Mit dem Ziel der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Produkte einerseits und der Annäherung an optimale Lösungen für problematische Schüttgüter andererseits, wurde auf dem Firmengelände der KREISEL GmbH & Co.KG im vergangenen Jahr eine Versuchsanlage in Betrieb genommen. KREISEL verstärkte seine Präsenz im Süden Deutschlands mit der Übernahme der Schäffer-Verfahrenstechnik GmbH. KREISEL plant langfristig in Thierhaupten. „Wir sehen in den Schäffer-Erzeugnissen, unter anderem Förderschnecken und Klumpenzerkleinerer, eine passende Ergänzung und Erweiterung unserer Produktpalette“, meint KREISEL-Geschäftsführer Wolfram Kreisel. „Mit diesem Standort verdichten wir unser Vertriebsnetz und optimieren unseren Service im Süden Deutschlands.“ Die POWTECH in Nürnberg bietet perfekte Gelegenheiten, sich von der gewachsenen Leistungsfähigkeit des 100jährigen Traditionsunternehmens KREISEL GmbH & Co.KG zu überzeugen. Mitglied im: KREISEL GmbH & Co. KG Mühlenstraße 38 02957 Krauschwitz GERMANY Phone: +49 35771 98-0 Fax: +49 35771 60 798 Mail: info@kreisel.eu www.kreisel.eu JURYSTUFE Großer Preis des MITTELSTANDES

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