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P.T. MAGAZIN 04/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung Das 6. Wirtschaftsforum der Oskar-Patzelt-Stiftung in Leipzig widmete sich Strategien und Fähigkeiten, die den deutschen Mittelstand so leistungs- und widerstandsfähig machen 38 Am 25. April war Leipzig für all jene Anlaufpunkt, die ihr Unternehmen dauerhaft auf Kurs halten wollen. Nach den Begrüßungsworten durch Petra Tröger und Dr. Helfried Schmidt übernahm Prof. Dr. Dr. Ulrich Blum von der MLU Halle-Wittenberg. Blum analysierte unter dem Thema „Headquarterlücke in Mitteldeutschland“ Ursachen und Lösungsvorschläge für Wachstumsbremsen der mittelständischen Wirtschaft mit dem Ziel, der kleinteiligen, mittelständischen Wirtschaft Wachstumshilfen zu geben. Energisch plädierte er für eine wirtschaftspolitische Strategie des weiteren Aufholens und stärkere Förderung mittelständischer Wirtschaft. Wie dieses Aufholen in Zukunft aussehen wird, darüber informierte Chris Pyak von der Immigrant Spirit GmbH. Pyak wies nachdrücklich darauf hin, dass nur mit der Hilfe ausländischer Top-Kräfte der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen auch in Zukunft sicher ist. Anhand zahlreicher Beispiele erläuterte der Spezialist für internationalen Personalaufbau nicht nur, woran Unternehmer Top-Kräfte erkennen, sondern vor allem auch, wie sie diese locken und langfristig an ihr Unternehmen binden und dabei beliebte Fehler vermeiden. Nachfolge und Widerstandsfähigkeit Matthias Freiling ist Experte für Unternehmensnachfolge im Mittelstand und entkräftete in seinem Vortrag Vorurteile, dass fachfremde Nachfolger für eine Übergabe ungeeignet sind. Er stellte heraus, dass unternehmerische Tüchtigkeit und die berühmte Chemie zwischen den Partnern viel entscheidender sind. Freiling verwies auch auf die Nachfolge-Akademie, die in Zusammenarbeit mit der Oskar-Patzelt-Stiftung entsteht (siehe Seite 20). Diese lädt Unternehmer aus dem Netzwerk ein, ihr Wissen einzubringen und durch Kombination mit wissenschaftlichen Inhalten den Unternehmensnachwuchs zu begeistern und auf spätere Übernahmen vorzubereiten. Jeder Mensch, auch jedes Unternehmen muss mit Rückschlägen zurechtkommen. Die Fähigkeit wiederaufzustehen und erfolgreich weiterzumachen wird Resilienz genannt. Grit Mestenhauser von der windwerker | human perfor- P.T. MAGAZIN 4/2014 (Fotos: Gunnar Marquardt) KMU – kreativ, mutig, unkonventionell

mance factory GmbH informierte die Mittelständler über die Charakteristika dieser wertvollen und – für langfristigen Erfolg unabdingbare – Fähigkeit. Dabei unterstrich die Work-Life-Competence- Trainerin, dass sowohl Menschen als auch Unternehmen Resilienz lernen und trainieren können und somit auch, dass andauernder Erfolg kein Zufall ist. „Esco“ Schrader zeigte Kniffe und Möglichkeiten der Werbung auf. Vernetzt sein und auch ein bisschen unvernünftig Dr. Helfried Schmidt brachte mit seinem Vortrag einen weiteren Aspekt zur Erfolgssicherung ein: Vernetzung. Ohne Vernetzung und gute Kontakte kann auch der beste Unternehmer auf Dauer nicht erfolgreich sein. Schmidt informierte, wie der „Große Preis des Mittelstandes“ Unternehmer zusammenbringt und das (Geschäfts-) Leben einfacher macht. Mit der Vorstellung des Portals „Kompetenznetz Mittelstand“ sowie weiterer Portale und Medien in denen die Oskar-Patzelt-Stiftung aktiv ist, zeigte er zusätzliche Mittel und Wege für erfolgreiche mittelständische Vernetzung. Markenexperte Eberhard „Esco“ Schrader forderte die Mittelständler mit seinem Vortrag auf, niemals aufzuhören, neue und vor allem auch unkonventionelle Wege zu wählen. Mittelstand, das hat auch immer etwas von David gegen Goliath und hier gewinnt Flexibilität und Kreativität. Der Mann hinter dem Slogan: „… nur echt mit den 52 Zähnen!“ offenbarte, das auch kleine und unscheinbare Ideen im Wettbewerb den Unterschied machen können und dass auch die Goliaths vor einem blauen Auge nicht gefeit sind. Niemals aufgeben Ein praxisnahes Beispiel, wie aus einer Idee ein großes und erfolgreiches Netzwerk werden kann, ist der „Große Preis“ selbst. Petra Tröger und Helfried Schmidt zeigten die Meilensteine dieser Entwicklung auf, verwiesen dabei auch auf etwaige Hürden und Probleme. Auch eine gute Idee braucht Planung und ist vor Niederlagen nicht sicher. Ganz sicher ist aber eines: Wer erfolgreich sein will, der sollte, nie, nie, niemals aufgeben, ermutigten die beiden zum Abschluss der Veranstaltung die mittelständischen Stehaufmännchen. n Wir sind eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Lebensqualität von in Not geratenen behinderten Kindern und deren Familien. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit uns gemeinsam zu engagieren! Herzlichen Dank! IHRE SPENDE BEWEGT! P.T. MAGAZIN 4/2014 Prof. Dr. Dr. Ulrich Blum diskutierte Hindernisse und Strategien der mittelständischen Wirtschaft. Chris Pyak: Die Zukunft der deutschen Wirtschaft sind ausländische Spitzenkräfte. Experte für Unternehmensnachfolge: Matthias Freiling. Spendenkonto: Kreissparkasse Reutlingen BLZ: 64050000, Kontonummer: 1000 573 00 Zuversicht geben, Lebensfreude wecken! www.stiftung-paravan.de

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