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P.T. MAGAZIN 04/2014

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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(Foto: kalleboo/flickr.com (CC BY 2.0)) Öffentliche Schmach ist kein Schicksal! Stiftung Warentest und andere Unternehmens-Pranger Aufdecker-Medien und selbsternannte Konsumentenschützer brauchen Schlagzeilen, um zu existieren. Deshalb werden Unternehmen mit klingendem Namen gerne durch den Kakao gezogen. Es lohnt sich, dagegen Widerstand zu leisten, denn das Misstrauen gegenüber den Enthüllern wächst. Ein Auftritt von Stiftung Warentest- Chef Hubertus Primus in einer Sendung des ARD-Formats "Menschen bei Maischberger" bestätigte neulich einmal mehr jene Kritiker, die den Tests der StiWa ein erhebliches Glaubwürdigkeitsproblem attestieren. Primus konnte Vorwürfen der Intransparenz, Interessenkonflikten und Skandalisierung als Geschäftsprinzip der Stiftung Warentest nicht entkräften. Im Fall der Hautcreme von Uschi Glas (StiWa-Note: mangelhaft) konnte nämlich kurz nach dem verheerenden Urteil nachgewiesen werden, dass die Stiftung Warentest ein Labor mit dem Test beauftragt hatte, das auch im Dienste von Wettbewerbern der Uschi Glas- Cremehersteller stand. Ich finde, das Geschäftsmodell der Stiftung Warentest ist der Betrieb eines modernen Prangers. Viele Testurteile des Hauses sind in höchstem Maße fragwürdig, weil sie unter intransparenten Umständen erstellt wurden. Die Causa Uschi Glas ist aber kein Einzelfall. Auch die Marke „Ritter Sport“ geriet in die PR-Mühle der StiWa und wehrt sich seither gegen ein Urteil, das man als ungerecht empfindet. Ein erster Etappensieg wurde errungen, die StiWa darf nicht mehr behaupten, das Unternehmen verwende chemisch hergestelltes Aroma in seiner Voll-Nuss-Schokolade. Natürlich will Primus in die Berufung gehen. Denn auch er und seine Stiftung haben einen Ruf zu verlieren. Einen Ruf, den die StiWa (noch) hat. Als Tester-Instanz von größter Glaubwürdigkeit. Dabei kommen die StiWa- Tests nur in ganz wenigen Fällen von der StiWa selbst. Sie werden vielmehr bei externen Unternehmen eingekauft. Unternehmen mit ganz eigenen Interessen und Märkten. Ja, die Stiftung Warentest ist im eigentlichen Sinn kein Prüfinstitut im Dienst der Verbraucher, sondern ein Medienunternehmen, das von den Erlösen seiner Hefte und Webseiten abhängig ist und mit der schlagzeilenträchtigen Vermarktung von Testurteilen um Reichweite und Leser ringt. Genau so wie alle anderen Medien, die vorgeben, im Dienste der Allgemeinheit Händlern, Dienstleistern und Konsumgüterherstellern auf die Finger zu schauen. Gewiss, Skandale, wie beim Geflügelfleischer Wiesenhof gehören gnadenlos aufgedeckt. Das ist die Aufgabe der Medien. Aber wo die Enthüllung zur Pose wird, um Empörung zu erzeugen, ist Misstrauen angebracht. Siehe Beispiel Burger King. RTL und Günther Wallraff decken unhaltbare Zustände in den Filialen eines Franchise-Nehmers auf. Der öffentliche Aufschrei ist laut, die ganze Marke leidet. Auch jene Sub-Unternehmer, die alles richtig machen. Wenig später kommt heraus, dass Aufdecker Günther Wallraff Geld von McDonald´s genommen hat. Wem bitte kann man noch trauen? Mit der Medienkrise und im scharfen Wettbewerb um Reichweiten werden die Methoden der Enthüller immer aggressiver. Es ist zu vermuten, dass bald noch viel mehr Unternehmer das zu spüren bekommen. Aber auch die Glaubwürdigkeit der Enthüller leidet. Das ist die Chance jener, die zu Unrecht an den Pranger gestellt werden. Eine akribische Gegenrecherche und blitzschnelle, klare und selbstbewusste Kommunikation sind dann das Gebot der Stunde. Und bloß kein beleidigtes Geschimpfe. Dies ist mein Ratschlag für alle, die sich nicht wegducken wollen. n Marcus Johst Über den Autor n Marcus Johst, ist Experte für Kommunikationskrisen und Inhaber der Societät für strategische Medienberatung. Er war als Journalist u.a. für die Hamburger Morgenpost und das Magazin Gala tätig. P.T. MAGAZIN 4/2014

Schlaglichter & Irrlichter Aktuelle Geschichten von Wundermännern, Geisterfahrern, Winkekatzen, Ignoranten und Nervensägen Familienministerin Manuela Schwesig Schon mal aufgefallen? Immer wenn nach großen Parteiereignissen im Willy- Brandt-Haus der SPD ein großes Presseaufgebot zugange ist, steht auf der Bühne links in der zweiten Reihe totsicher Ministerin Schwesig als Winkekatze, das lächelnde Gesicht fleißig gen Kameras gereckt. Ja, liebe Manuela, wir sehen Dich! Francois Hollande Er wollte nach seiner Wahl vor zwei Jahren Liebling aller Franzosen werden, keine harten Reformen wie die Agenda 2010 von Schröder, Steuererhöhungen für die Reichen, mehr Schulden, ein bisschen was für Jedermann und insgesamt ein glückliches Frankreich schaffen. Härter wie er kann man nicht auf die Schnauze fallen. Leider steht mit ihm ganz Frankreich vor dem Absturz und kein Rettungsschirm ist groß genug, die zweitgrößte Wirtschaft Europas aufzufangen. Seine Partei lag bei der Europawahl mit 14 Prozent nur noch an dritter Stelle. (Foto: MissMaze / flickr.com (CC BY-NC-SA 2.0)) Niedrigste Wahlbeteiligung Wie heißt das Land, das bis vor 25 Jahren keine freien Wahlen kannte, das von russischen Militärs besetzt war, das einen großartigen Aufschwung in Europa erleben durfte und jetzt mit 13 Prozent die niedrigste Wahlbeteiligung in der EU hatte? Es ist die Slowakei, eigentlich unbegreiflich. Für die Deppen Im Gefolge der Prokon-Pleite haben die Bundesminister Schäuble und Maas ein Gesetz zum Schutz von Anlegern beschlossen. Kernpunkt ist, dass für Geldanlagen nur noch in Medien geworben darf, deren Schwerpunkt auf der Darstellung von wirtschaftlichen Fakten liegt. Ja, wer die vielen Funktionen seines Handys begreift, beim Autokauf zwischen Dutzenden von Marken auswählen und seinen Kontoauszug lesen kann, der soll zur Entscheidung über Geldanlagen künftig ein Finanzmagazin kaufen müssen. Muss man dann vor dem Kochen eine Food- Illustrierte und vor dem Tanken das ADAC-Heft lesen?! n Günter Morsbach Bestnoten für das Familienunternehmen Fahrzeugtechnik Miunske als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet Als sich Johannes J. Miunske seinen Traum von der eigenen Firma erfüllte, stand er irgendwann vor der Frage: „Familie oder Karriere?“. Er entschied sich für beides und schlug damit einen Weg ein, der dieses Jahr mit einem Qualitätssiegel gewürdigt wurde. Aus seinem Ein-Mann-Betrieb wurde ein Systemlieferant für Nutzfahrzeugelektronik. Weltweit sind Hersteller von Land- und Baumaschinen sowie von Sonderfahrzeugen vom Großpostwitzer Unternehmen überzeugt. Und auch die mehr als 40 Mitarbeiter sind voll des Lobes für ihren Arbeitgeber. Denn die Geschäftsleitung kümmert sich neben allen anfallenden Aufgaben auch um ein gutes Betriebsklima. „Ich wollte mir schon immer mein Arbeitsumfeld so gestalten, dass ich mich wohl fühle und meine Mitarbeiter führen, wie ich es mir selbst gewünscht hätte“, erklärt Monika A. Miunske. Zertifikat mit Bestnoten So wundert es nicht, dass das Ergebnis der vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) über die Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufenen Initiative „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ eindeutig ist. Die Bestnote gab es unter anderem für die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten, den KITA-Zuschuss, das gemeinsame Mittagessen zur monatlichen Betriebsversammlung und die Tankgutscheine. Als Katrin und René Miunske sowie Jana und Stephan Kirstein die Auszeichnung von Christine Clauß (SMS), Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth und den Vertretern der Bertelsmann Stiftung entgegennahmen, erfüllte sich für Johannes J. Miunske ein weiterer Traum. Der vom „Familienfreundlichen Familienunternehmen“. www.miunske.com

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