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P.T. MAGAZIN 04/2012

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Gesellschaft Olympia und

Gesellschaft Olympia und IT Was ab dem 25. Juli in London perfekt funktionieren muss Wo Hundertstelsekunden und Millimeter über Sieg und Niederlage entscheiden, gibt es keine zweite Chance. Die Verfügbarkeit der ITK- Systeme von Olympia liegt bei 100 Prozent. (Foto: Atos) 4,7 Milliarden Zuschauer sahen die letzten olympischen Spiele weltweit im TV und erlebten einen reibungslosen Verlauf. Das IT-Unternehmen Atos ist bei der Olympiade auch in London für die Technik verantwortlich. CEO Winfried Holz im Interview über eine technische Herausforderung, die keine Fehler erlaubt P.T.: Was macht die IT-Infrastruktur der Olympischen Spiele so besonders? W. Holz: Die ganze Welt schaut zu. Wo Hundertstelsekunden und Millimeter über Sieg und Niederlage entscheiden, gibt es auch für die IT keine zweite Chance. An 17 Wettkampftagen werden ca. 10.500 Athleten ihre Bestleistungen bringen – und zwar an über 100 verschiedenen Wettkampforten. In weniger als einer Drittelsekunde, also noch bevor der Applaus der Zuschauer zu hören ist, sind die Ereignisse an allen Übertragungsorten sichtbar. Um all das zu stemmen, sind modernste IT-Lösungen und Expertise gefordert. P.T.: Können Sie uns kurz schildern, wie die IT-Infrastruktur konkret aussieht? W. Holz: Das IT-Equipment besteht aus 11.500 Desktop-Rechnern, 1.100 Notebooks, 1.000 Netzwerk- und Security- Komponenten, 900 Servern und unzähligen Monitoren, Druckern und Kopierern. P.T.: Wie stellen Sie sicher, dass auch wirklich alles funktioniert? W. Holz: Wir haben ein umfassendes Testprogramm entwickelt, um höchste Zuverlässigkeit von Technologie, Personen und Prozessen sicherzustellen. Bei den letzten Sommerspielen absolvierten wir im Vorfeld 200.000 Teststunden. Für Maßanzüge für Ihre Produkte Wellpapprollen | Endloswellpappe | Faltkisten | Wellpappcontainer | Umzugskisten |Aufrichteschachteln | Steigen Lernen Sie uns kennen... www.wellpappenwerk-lucka.de Wellpappenwerk Lucka KG | Bahnhofstraße 36 | 04613 Lucka | Telefon (034492) 30-0 | Fax (034492) 30-160 | E-Mail: info@wellpappenwerk-lucka.de

London testen die Techniker bereits seit Herbst 2010 sämtliches Equipment – in einem Testlabor und auch direkt an den späteren Originalschauplätzen. „Ein starkes Team“ Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH Von der Planung zum fertigen Produkt in höchster Qualität aus einer Hand P.T.: Welche Aufgaben übernimmt Atos denn genau? W. Holz: Wir sind für Design, Integration, Testen, Verwaltung und Sicherung der vielfältigen IT-Systeme verantwortlich. Als Hauptauftragnehmer obliegt uns zudem gemeinsam mit dem ‚Locog‘, dem London Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games, die Koordination der zahlreichen Technologie-Partner. „Der Aufwand ist zehnmal so groß wie bei der letzten Fußball-WM.“ P.T.: Was ist die größte Herausforderung in der Praxis? W. Holz: Die Nullfehlertoleranz! Insbesondere bei Großereignissen wie den Olympischen Spielen dürfen keine Fehler passieren, schließlich können die Wettkämpfe nicht wiederholt werden. Erschwerend kommt die Vielzahl der Wettkampforte hinzu. Der informationstechnische Aufwand ist etwa zehnmal so groß wie bei der letzten Fußball- WM. P.T.: Bereits seit 2002 ist Atos für die „Olympische IT“ verantwortlich. Gab es in der Vergangenheit ein Ereignis, das die IT an ihre Grenzen stoßen ließ? W. Holz: Seit Beginn unserer Partnerschaft mit dem IOC fanden alle Olympischen Spiele ohne sichtbare IT- Probleme statt. In Salt Lake City 2002 gab es aber beispielsweise einen Vorfall, bei dem unsere Techniker schnellstens reagieren mussten. Nachdem den Preisrichtern unzulässige Absprachen beim Eiskunstpaarlauf nachgewiesen werden konnte, wurde nicht nur dem russischen, sondern auch dem kanadischen Paar eine Goldmedaille verliehen. Die Techniker mussten in Echtzeit das System umbauen. (Foto: Atos) Winfried Holz ist Chief Executive Officer (CEO) von Atos Deutschland P.T.: Apropos Sicherheit: welche besonderen Anforderungen bringt ein solches Großereignis in diesem Punkt mit sich? W. Holz: Hacker werden – wie heute leider üblich – versuchen, die IT-Infrastruktur anzugreifen. Sensible Organisationsinformationen oder Wettkampfergebnisse werden aber ohnehin über gesonderte, geschlossene Intranet-Infrastrukturen abgewickelt. P.T.: Gibt es technische Neuerungen bei den diesjährigen Wettkämpfen? W. Holz: Erstmals kommen Lösungen zur Server-Virtualisierung zum Einsatz. Außerdem können Sendeanstalten bei allen olympischen sowie fünf paralympischen Sportarten „remote“ auf das Kommentatoreninformationssystem zugreifen. Dadurch sind alle TV-Stationen weltweit mit sämtlichen Wettkampfergebnissen, Statistiken und Hintergrundinfos über die Sportler versorgt. P.T.: Fordert eine Sportart die IT besonders stark? W. Holz: Es gibt keine spezielle Sportart, sondern eher überraschende Ereignisse wie das bereits erwähnte Doppelgold in Salt Lake City. Wir haben im Rahmen der umfangreichen Testläufe alle denkbaren Szenarien über alle Sportarten durchgespielt und Vorkehrungen getroffen. Und ab dem Startschuss gilt es für die rund 3.500 IT-Experten und 70.000 freiwilligen Helfer vor Ort wachsam und flexibel zu bleiben. ■ 4/2012 P.T. MAGAZIN 13 Fertigungsspektrum: Maschinenbau Verfahrenstechnik Behälterund Druckbehälterbau Apparatebau Fördertechnik Anlagenbau Stahlbau Blechbau Edelstahlbeizerei Elektropoliertechnik Plasmazuschnitt Zerspanung Großer Preis des MITTELSTANDES Oskar-Patzelt-Stiftung Großer Preis des Mittelstandes Oskar-Patzelt-Stiftung Heckmann Stahl- und Metallbau Ost GmbH Oderlandstraße 4 15890 Eisenhüttenstadt Tel.: 03364 7539 - 0 Fax: 03364 7539 - 19 info-ehs@heckmann-mt.de

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