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PT-Magazin 03 2018

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

PT-MAGAZIN 3/2018 Wirtschaft 30 Car-Sharing und Dienstrad-Leasing Mit gesunden und umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten punkten Ein Arbeitsweg von elf Kilometern ist für die meisten Beschäftigten ein Grund ins Auto zu steigen. Hinter dem Steuer ist es morgens wohlig warm und – solange kein Stau in Sicht ist – geht es schnell voran. Giorgio Cevolani gehört nicht zu den passionierten Pkw- Pendlern. Bei schönem Wetter fährt er mit dem Fahrrad zu seinem Arbeitsplatz – elf Kilometer hin und wieder zurück. Den Grund dafür lieferte sein Arbeitgeber, die Druckerei Lokay, mit Sitz im hessischen Reinheim. Geschäftsführer Ralf Lokay führte 2009 eine Fahrradflotte mit Leasingrädern ein und machte der Belegschaft ein attraktives Angebot: Wer an mindestens 50 Tagen mit dem Fahrrad zum Betrieb kommt, kann das kostenlose Tourenrad behalten. „Für uns war es als umweltfreundlicher Druckereibetrieb die logische Konsequenz, Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen mitzudenken“, so Lokay. „Ich bin sehr stolz darauf, dass viele unserer Beschäftigten ihre alten Gewohnheiten abgelegt haben und mehr Bewegung in ihren Alltag bringen.“ Heute bietet das Familienunternehmen der Belegschaft die Möglichkeit, Diensträder oder Pedelecs über den Arbeitgeber zu leasen. Das heißt, die Kosten werden als monatliche Rate direkt vom Bruttolohn abgezogen, wodurch sich Steuern und Sozialabgaben verringern. Aber auch Beschäftigte mit einem längeren Arbeitsweg erhalten einen Anreiz, das Auto stehen zu lassen. Ihnen erstattet die Druckerei die kompletten Kosten für das Jobticket. Ob KMU oder Konzern, so wie der Druckereibetrieb haben sich viele Unternehmen vorgenommen, die betriebliche Mobilität zu verbessern und den CO2- Ausstoß zu verringern. Betriebliches Mobilitätsmanagement heißt das Konzept dahinter: Mithilfe von Anreizen sollen Beschäftigte motiviert werden, vom alleinbesetzten Pkw auf Fahrrad, ÖPNV oder Fahrgemeinschaften umzusteigen. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute. Beschäftigte stehen auf dem Weg zur Arbeit weniger gestresst im Stau, bewegen sich mehr und sparen bestenfalls Kosten. Währenddessen profitieren Unternehmen von geringeren Parkraumkosten sowie zufriedenen und fitten Mitarbeitern. Denn im Vergleich zu Pkw-Pendlern sind Radfahrer im Jahr rund zwei Tage weniger krank und drei Kilogramm leichter. Doch müssen sich Maßnahmen des Mobilitätsmanagements keineswegs auf altbekannte Zusatzleistungen beschränken, wie ein Hersteller von Präzisionsdichtungen mit Hauptsitz in Stuttgart zeigt. Trelleborg Sealing Solutions GmbH nimmt Mitte des Jahres einen Umzug in ein neues Entwicklungsund Verwaltungsgebäudes zum Anlass, um bestehenden Mobilitätsangebote zu erweitern. Das neue, sogenannte TSS Innovation Center, befindet sich in direkter Nähe des Vaihinger Bahnhofs und ist damit gut an den ÖPNV angebunden. „Je nachdem, wie unsere Beschäftigten zu uns kommen, können sie zwischen verschiedenen Leistungen wählen. Statt strikte Vorgaben zu machen oder die Wahl eines bestimmten Verkehrsmittels zu forcieren, setzen wir auf eigenverantwortliches Handeln eines jeden einzelnen“, betont der Vorsitzende der Geschäftsführung Carsten Stehle. Während sich fahrradaffine Pendler ein Dienstrad leasen können und obendrein einen Zuschuss von maximal 50 Euro pro Monat vom Arbeitgeber erhalten, erstattet Trelleborg Sealing Solutions Busund Bahnfahrern die vollen Kosten des Firmentickets. Für weitere Zonen oder bestimmte Ticketoptionen übernimmt das Unternehmen zwei Drittel der Kosten. Beschäftigte, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit kommen und das Rad-Leasing nicht nutzen, erhalten für ihr umweltbewusstes Verhalten einen Bonus in Höhe von 60 Euro pro Monat und finden im neuen Gebäude Duschen, Umkleidekabinen und Spinde vor. Für Dienstfahrten werden im eigenen und entsprechend ausgestatteten Parkhaus Elektro- und Hybridfahrzeuge bereitgestellt. Mitarbeiter, die morgens © ACE Auto Club Europa mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen und abends ein Auto benötigen, können die Carsharing-Autos ebenso privat nutzen. Dies führt zu einer höheren Auslastung und spart Poolfahrzeuge ein. Durch die Einsparungen können wiederum die Carsharing-Kosten für die Belegschaft gesenkt werden. Doch es geht nicht nur um die Verlagerung, sondern auch um die Vermeidung von Verkehr. So hat das Unternehmen 2017 die Möglichkeit geschaffen, 20 Prozent der Arbeitszeit mobil zu arbeiten. Hierfür wurden alle Beschäftigte mit neuer Informations- und Kommunikationstechnik ausgestattet. Für ein Unternehmen, das gut an den ÖPNV angebunden ist, lohnt sich ein vergünstigtes Jobticket. Betriebe, in denen die Mitarbeiter dienstlich viel unterwegs sind, setzen besser auf BahnCards oder innovative Technologien für Videokonferenzen. Andernorts ist es dagegen sinnvoller, Fahrpläne an Schichtzeiten anzupassen oder Shuttlebusse zwischen dem Werksgelände und dem nächstgelegenen Bahnhof einzurichten. Mit einer umfassenden Analyse kann ein Betrieb relevante Tätigkeitsfelder identifizieren und erste Weichen stellen. Unterstützung bietet die Initiative „mobil gewinnt“ des Bundesumweltund Bundesverkehrsministeriums. ó Sarah Rothe, ACE Auto Club Europa e.V. Netzwerkkonferenzen für interessierte Unternehmen Die Initiative „mobil gewinnt“ des Bundesumwelt- und Bundesverkehrsministerium veranstaltet kostenlose Netzwerkkonferenzen, um das Konzept des betrieblichen Mobilitätsmanagements bekannter zu machen. Anhand praktischer Beispiele erfahren Unternehmen, mit welchen Maßnahmen sie die Arbeits- und Dienstwege ihrer Beschäftigten gezielt verbessern. Die Netzwerkkonferenzen finden bundesweit statt, u.a. am 13. Juni 2018 in Schweinfurt. Weitere Informationen zu den Konferenzen und zur Initiative sind unter www.mobil-gewinnt.de verfügbar.

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