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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Brandenburg

Brandenburg PT-MAGAZIN 3/2016 62 dann mit Unterstützung brandenburgischer Hochschulen und außeruniversitärer Einrichtungen umgesetzt werden. Zudem können sich Unternehmen vor Ort in Cottbus in einer Modellfabrik die Möglichkeiten von Digitalisierung und Automatisierung anhand von Beispielen demonstrieren lassen. Mit diesem Angebot hat Brandenburg deutschlandweit die Nase vorn. Smart Capital Region Brandenburg ist nicht nur ein Industrieland – es ist auch ein Energieland. Das Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg zählt mit 6.200 Unternehmen und mehr als 56.0000 Beschäftigten zu den starken Wachstumstreibern der deutschen Hauptstadtregion. Die Digitalisierung ist eine Voraussetzung für ein „intelligentes Energienetz“. Dieses soll nicht nur den Energieverbrauch oder die eingespeiste Energiemenge messen, sondern auch Spannungsausfälle protokollieren und die Netzbetreiber mit wichtigen Informationen versorgen, damit diese zeitgenau Erzeugung, Netzbelastung und Verbrauch aufeinander abstimmen können. Insbesondere bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – mit je nach Wetterlage schwankenden Einspeisemengen – ist es erforderlich, Netze, Erzeugung und Verbrauch effizient und intelligent, also digital miteinander zu verknüpfen. Wie regenerative Überschüsse aus Brandenburg in der Hauptstadtregion genutzt werden können, zeigt beispielhaft das von der Landesregierung unterstützte Projekt „Smart Capital Region“ der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Das Projekt ist Bestandteil des von der Bundesregierung geförderten „Schaufensters Elektromobilität Berlin- Brandenburg“. Der Fokus von „Smart Capital Region“ liegt auf der Integration von Elektrofahrzeugen in den Energiemix Berlin-Brandenburg 2030. Dabei wird ein intelligentes Strom- und Wärmeversorgungskonzept für die Hauptstadtregion mit einem möglichst hohen Anteil an regenerativen Energien und Elektrofahrzeugen entwickelt. Dieses Projekt trägt zur weiteren erfolgreichen Umsetzung der brandenburgischen Energiestrategie 2030 sowie zur Energiewende in Deutschland bei. Das Land ist zudem Modellregion für die Integration der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Hasso-Plattner-Institut (HPI) Im Foyer des Hauptgebäudes. Mehr als Kamera, Licht und Ton Auch im Bereich der Medien hat längst das digitale Zeitalter begonnen – und Brandenburg hat eine sehr aktive Medienbranche. Digitale Technologien lösen die bisherigen klassischen Filmtechnologien ab. Allein der Medienstandort Potsdam-Babelsberg bietet auf 460.000 qm eine leistungsfähige Infrastruktur mit modernster Technik und verfügt über Spezialkompetenzen in der Medien- und Informationstechnologie. Mehr als 100 Unternehmen bilden ein dichtes, international einzigartiges Kompetenz-Netzwerk von spezialisierten Unternehmen jeder Größe. In Babelsberg arbeitet beispielsweise das Forschungsbündnis „dwerft“ zur Mediendigitalisierung an neuen Film- und Fernsehtechnologien. Ziel des Bündnisses, an dem zehn Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft beteiligt sind, ist es, eine Technologieplattform für die Film- und Fernsehbranche zu entwickeln, die eine verlustfreie Vernetzung zur Produktion, Archivierung und Distribution audiovisueller Inhalte erlaubt. Film bedeutet heute nicht mehr nur Kamera, Licht und Ton. Digitale Technologien verschaffen den Filmen beeindruckende Effekte und nahezu unbegrenzte Darstellungsmöglichkeiten. Hier sind Brandenburg als Filmland und der Film-

„Was nützt es gut zu sein, wenn keiner es weiß!“ Foto: HPI / Dirk Laessig Caleg – 70 Jahre Erfahrung in Metall PT-MAGAZIN 3/2016 standort Babelsberg besonders stark. Damit das Filmschaffen aus der Region auch in den Kinos der Region richtig zur Geltung kommt, müssen sich die beteiligten Unternehmen den Herausforderungen der Digitalisierung stellen und sich fit machen für die kineastische Zukunft. „made in Brandenburg“ auf Weltmärkten gefragt Auf den Weltmärkten werden immer mehr Produkte „made in Brandenburg“ verkauft. Allein im Jahr 2015 exportierten brandenburgische Unternehmen Waren im Wert von etwa 14,2 Mrd. Euro und damit so viel wie nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert der Ausfuhren um 7,2 Prozent und lag damit über dem Bundesdurchschnitt (+6,4 Prozent). Mit einem Ausfuhrwert von 2,3 Mrd. Euro wurden die meisten brandenburgischen Waren in den USA verkauft. Damit verdrängen die USA das Nachbarland Polen mit Exporten im Wert von 1,9 Mrd. Euro auf Rang zwei der märkischen Export-Hitliste. Es folgen Frankreich (1,5 Mrd. Euro), Kanada (755 Mio. Euro) und die Niederlande (622 Mio. Euro). Nach wie vor sind die Staaten der Europäischen Union wichtigster Zielmarkt brandenburgischer Unternehmen. Insgesamt gingen etwa 60 Prozent der Ausfuhren in ein europäisches Nachbarland. Die wichtigsten Exportgüter Brandenburgs waren Produkte der Luftfahrtindustrie (15,8 Prozent der Gesamtausfuhren) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (15,5 Prozent) mit einem Exportvolumen von zusammen rund 4 Mrd. Euro. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen Lkw und Spezialfahrzeuge (5,1 Prozent), Stahl (5,0 Prozent) sowie Kunststoffe (3,8 Prozent). Tourismus setzt Erfolgsgeschichte fort Was für die Industrie gilt, trifft auch auf die Brandenburger Tourismuswirtschaft zu: Nur wer innovativ ist und den Finger am Puls der Zeit hat, behauptet sich am Markt. Deshalb wurden und werden innovative Wege seit vielen Jahren mit konkreten Landestourismuskonzeptionen bestritten, in denen touristische Stärken und Schlüsselaufgaben definiert sind, um den Tourismus in Brandenburg noch stärker voranzubringen. Mit mehr als 10.000 Unternehmen und einem Umsatz von mehr als 4,3 Mrd. Euro ist die Branche ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Land. Das Jahr 2015 war für die märkische Tourismuswirtschaft überaus erfolgreich. Mehr als 4,6 Millionen Besucher kamen nach Brandenburg – 5,9 Prozent mehr als 2014. Die Gäste buchten über 12,5 Mio. Übernachtungen – ein Plus von 4,9 Prozent und neuer Rekord. Im elften Jahr in Folge sind die Zahlen immer nach oben geklettert. Das belegt eindrucksvoll, dass Brandenburg als Reiseziel immer attraktiver wird – dank moderner Infrastruktur, nachhaltiger Angebote und harter Arbeit aller Akteure. Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala war erneut das Reisegebiet Seenland Oder-Spree mit 661.983 Gästen, gefolgt vom Spreewald (653.555 Gäste) und dem Ruppiner Seenland (526.595 Gäste). ó Über den Autor Bernd Schenke ist Kuratoriumsmitglied bei der Servicestelle Brandenburg der Oskar- Patzelt-Stiftung und Vorstandsbeauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Botschafter bei Oskar-Patzelt-Stiftung. Mehr als 350 Mitarbeiter in 3 europäischen Produktionsstandorten freuen sich darauf, Ihre Wünsche in Produkte und Leistungen umzuwandeln. Was Sie von uns erwarten können: Engineering: • Bearbeitung und Unterstützung von der Idee über den Entwurf, die Projektierung, den Prototypen bis hin zur industriellen Serienreife • Proaktive und selbstständige Mitarbeit an Kostensenkungsthemen Blechbearbeitung: • Laser-, Stanz-, Biege- und Schweißtechnik in Stahl, Edelstahl und Aluminium auf hohem Niveau • Spanende Bearbeitung hochwertiger Baugruppen aus Edelstahl und Aluminum • Pulverbeschichtung für den Innenbereich bis zur Außenaufstellung • Oberflächenfinish durch Eloxal bzw. Nanobeschichtung • Siebdruck Montage: • Komponenten und Baugruppen für den Maschinenbau, den Schienenfahrzeugbau, den Bereich der regenerativen Energien, der Tele kommunikation und der Aufzugsbranche sowie von Kühlgeräten für den industriellen Einsatz Steuerungsbau: • Von der einfachen Verdrahtung bis zur Komplettanlage incl. Prüfung nach Ihren Vorgaben und Dokumentationen Logistik: • Beschaffung, Lagerung, Lieferung „Just in Time“ Neugierig geworden? Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Vertriebsteam oder informieren Sie sich unter: www.caleg.de PREISTRÄGER Großer Preis des MITTELSTANDES caleg GmbH | Gahlener Weg 15 | D-03205 Calau Phone: (0049) 3541 840 | Fax: (0049) 3541 84167 Internet: www.caleg.de | E-Mail: info@caleg.de

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