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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

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Bild: beakfotografie/fotolia.com Brandenburg PT-MAGAZIN 3/2016 58 Brandenburg Steg am Stechliner See in Neuruppin Das Land Brandenburg hat sich seit seiner Wiedergründung 1990 zu einem modernen Wirtschaftsstandort entwickelt. Der vor nunmehr 26 Jahren begonnene, abrupte Umbau von der Plan- zur Marktwirtschaft war für alle Beteiligten ein sehr steiniger Weg. Alte Märkte brachen weg, neue mussten erschlossen werden. Betriebe wurden geschlossen, die Arbeitslosigkeit stieg beständig und erreichte ihren Höchststand mit 20,9 Prozent im Februar 1998. Heute hat sich das Bild erfreulicherweise stark gewandelt. Die gerade veröffentlichten Wachstumszahlen für 2015 kommentiert Andreas Fleischer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) folgendermaßen: „Das Wirtschaftswachstum in Berlin und Brandenburg übertrifft alle Erwartungen. Die Hauptstadtregion ist das Powerhouse der Republik. Berlin liegt mit einem Plus von 3,0 Prozent nur knapp hinter dem bundesweiten Spitzenreiter Baden-Württemberg. Brandenburg auf Rang drei ist das mit Abstand dynamischste Bundesland im Osten. Beide Länder lassen den Bundesdurchschnitt weit hinter sich. Die Unternehmen sind bestens aufgestellt. „ Wachstumsmotor im Osten Deutschlands Ebenfalls sehr positiv: Mit einer Selbstständigkeitsquote von 12 Prozent liegt das Land über dem bundesdeutschen Durchschnitt (10,3 Prozent). Die Arbeitslosigkeit ist mit 8,3 Prozent auf einen historischen Tiefstand gesunken. Zwischen Prignitz, Uckermark, Fläming und Lausitz wurde ein Wandel hin zu innovativen Unternehmen mit nachgefragten Produkten vollzogen. Das Land gehört zu den Wachstumsmotoren im Osten Deutschlands. Stärken stärken Die Industrie ist der Motor für Fortschritt, Wertschöpfung und Wohlstand. Davon profitieren auch kleine und mittlere Unternehmen, die das Rückgrat der märkischen Wirtschaft geworden sind. Der eingeschlagene Weg, die Förderung auf die wirtschaftlichen Stärken zu konzentrieren, hat sich bewährt. Deswegen bleibt der Grundsatz „Stärken stärken“ auch übergeordnetes Ziel der Förderpolitik. Die im Jahr 2011 beschlossene „Gemeinsame Innovationsstrategie“ der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB) formulierte einen erweiterten Gestaltungsrahmen für eine über Ländergrenzen hinausgehende Entwicklung der Hauptstadtregion hin zu einem international wettbewerbsfähigen Innovationsraum. Sie ist das Ergebnis einer bereits 2007 eingeleiteten erfolgreichen Kooperation aller innovationspolitischen Akteure beider Länder. Die Strategie sieht eine noch engere länderübergreifende Abstimmung vor, um Kräfte zu bündeln und sich so im globalen Wettbewerb der Standorte optimal positionieren zu können. Die innoBB setzt zur Stärkung und weiteren Schärfung des Standortprofils auf den zielgerichteten Auf- und Ausbau von Clustern mit hohem Entwicklungspotenzial. Die Clusterstrukturen der Hauptstadtregion manifestieren sich in den Bereichen Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, IKT, Medien- und Kreativwirtschaft, Optik, Verkehr, Mobilität und Logistik. Unter Einbeziehung von 26 Städten und Gemeinden hat die Landesregierung darüber hinaus in allen

Teilen des Landes 15 regionale Wachstumskerne ausgewiesen, die ressortübergreifend unterstützt werden und Vorrang in verschiedenen Förderrichtlinien genießen. Allein im Jahr 2014 erfolgten 96 Prozent aller Ansiedlungsprojekte in Clustern. Bei Innovationsprojekten waren es 84 Prozent. Das ging einher mit Förderzusagen für Investitionen von mehr als 1,7 Mrd. Euro und zu fast 3.400 neuen Arbeitsplätzen. Von denen entfiel nahezu die Hälfte auf die Industrie. Alles aus einer Hand Brandenburg bietet als erstes deutsches Bundesland Wirtschafts- und Arbeitsförderung über die sogenannte „one-stopagency“ aus einer Hand. Gemeinsam unterstützen die Zukunftsagentur Brandenburg GmbH (ZAB) und die Investitions- und Landesbank Brandenburg (ILB) diese eigens dafür gegründete Agentur. Von ihr profitieren sowohl Brandenburger Unternehmen als auch Neuansiedlungen aus aller Welt. Die ausgereichten Förderungen sind konsequent auf die wirtschaftlichen Stärken des Landes ausgerichtet und befördern die positive Entwicklung der Branchen, Cluster und Wachstumskerne. Auf Grund einer engen Zusammenarbeit mit den Brandenburger Wirtschaftskammern und den regionalen Wirtschaftsförderern hat die ZAB seit ihrer Gründung im Jahr 2001 im Rahmen von 5.909 von ihr betreuten Projekten rund 48.120 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die ILB hat mit ihrem bisherigen Fördervolumen von 35 Mrd. Euro Investitionen in Höhe von 71 Mrd. Euro angeschoben, die unter anderem in der gewerblichen Wirtschaft zu 141.000 neuen Arbeitsplätzen führten. Oranienburg ist das Takeda Kompetenzzentrum für die Produktion von festen Arzneimitteln. Rund 600 Mitarbeiter produzierten hier im Jahre 2013 rund 8 Milliarden Tabletten und Kapseln. Standort weltweit gefragt Anteil an dieser positiven Entwicklung haben auch deutsche und ausländische Konzerne wie der in 70 Ländern präsente japanische Pharmakonzern Takeda, der am Pharmastandort Oranienburg eine weitere neue Produktionsstrecke in Betrieb nimmt. Das Engagement des österreichischen Dämmstoff-Spezialisten Austrotherm in Wittenberge – wo auf 114.000 qm eine hochmoderne Produktionsstätte errichtet wird – ist auf die perfekte Beratung und Betreuung des Investors, schnelle Genehmigungsverfahren, eine hohe Industrieaffinität und die gute Infrastruktur vor Ort zurückzuführen. Bild: Takeda/S. Bolesch Beim weltweit führenden Triebwerkhersteller Rolls-Royce Deutschland arbeiten am Standort Dahlewitz 2.400 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen. Die Entscheidung für die Ansiedlung im Brandenburgischen basierte auf der vielfältigen Unterstützung durch das Land – wie günstige Flächen und die Schaffung benötigter Infrastruktur. 80 Jahre ist Schwarzheide in diesem Jahr Chemiestandort. In der BASF Schwarzheide GmbH sind 1.800 Mitarbeiter beschäftigt – der größte Arbeitgeber in der Lausitz. Von der knapp eine Milliarde Euro Jahresumsatz werden millionenschwere Investitionen in die Instandhaltung und Erweiterung der Produktionsanlagen investiert. ˘ Filmstudio Babelsberg / Watertank Brandenburg PT-MAGAZIN 3/2016 59 Foto: Studio Babelsberg AG

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