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P.T. MAGAZIN 03/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung

Oskar-Patzelt-Stiftung Ein fester Anker in stürmischen Zeiten Grußworte prominenter Persönlichkeiten zum „Großen Preis des Mittelstandes“ 2011 (Foto: Staatskanzlei Schleswig- Holstein) „Wettbewerbe und Auszeichnungen gibt es wie Sand am Meer. Unter allen ist – so haben es Wissenschaftler kürzlich ermittelt – der ‚Große Preis des Mittelstandes’ Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis. Für die Oskar-Patzelt-Stiftung steht in diesem Jahr zudem ein besonderes Jubiläum an: Seit 1994 verleiht sie bereits zum 50. Mal eine solch bedeutende Auszeichnung. Gerne habe ich die Schirmherrschaft übernommen. Mittelständische Unternehmen stehen für Flexibilität und Kreativität. Insbesondere in Krisenzeiten sind sie das Rückgrat unserer Volkswirtschaft – ein fester Anker auch in stürmischen Zeiten. Mit Verantwortung und Leistung hat der Mittelstand unser Land wieder auf Wachstumskurs gebracht und dazu beigetragen, dass sich Deutschland im vergangenen Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 3,6% an die Spitze Europas gesetzt hat. Ich freue mich, dass der ‚Große Preis des Mittelstandes’ diese umfassenden Leistungen des Mittelstandes würdigt und die Unternehmen auch in ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewertet. Ich wünsche der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf und gratuliere allen Nominierten und Preisträgern.“ ■ Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein „Der Erfolg des deutschen Mittelstandes lässt sich nicht nur aus betriebswirtschaftlichen Erfolgskennzahlen ablesen. Für erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen ist ihr Standort mehr als eine Adresse. (Foto: MWW Saarland) Unternehmerinnen und Unternehmer übernehmen wirtschaftliche und gesellschaftliche Verantwortung, bringen sich in die Gemeinschaft ein und prägen so das Gesicht ihrer Region. Und ihr Einfluss ist groß: Schließlich gehören in Deutschland über 99% der Unternehmen dem Mittelstand an. Dennoch wird die zentrale Bedeutung des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft häufig verkannt, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Leistung kleiner und mittlerer Unternehmen nicht richtig wahrgenommen. Mit dem ‚Großen Preis des Mittelstandes’ setzt sich die Oskar-Patzelt-Stiftung dafür ein, dass sich dies ändert. Der Preis schafft Aufmerksamkeit für die Kraft und das Engagement des Mittelstandes. Die Preisträger zählen zur Elite des deutschen Mittelstandes: Sie sichern Arbeitsplätze, stehen für Innovation, Modernisierung und Kundennähe und prägen das Erscheinungsbild ihrer Region. Ihre Leistung ist wichtig für eine funktionierende Gesellschaft. Wir alle profitieren von einem starken Mittelstand – für Deutschland sind gerade die kleinen und mittleren Unternehmen ein echter Standortvorteil.“ ■ Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes (Foto: MWAT Mecklenburg- Vorpommern) „Wissenschaftler haben ermittelt, dass der von der Leipziger Oskar-Patzelt- Stiftung vergebene ‚Große Preis des Mittelstandes’ unter den deutschen Wirtschaftspreisen der Wichtigste ist und damit ‚in der höchsten Liga deutscher Wirtschaftspreise’ agiert. Die Anzahl von Nominierungen für diesen Preis – in diesem Jahr erneut über 3 500 – macht jedenfalls das hohe Interesse an diesem Wettbewerb deutlich und zeigt die Wertschätzung der Unternehmen und der Wirtschaft für den Wett bewerb. Die Anforderungen in diesem Wettbewerb sind hoch. Die fünf Auswahlkriterien definieren das typisch mittelständische an einem Unternehmen und berücksichtigen die Vielfalt des Mittelstandes. Die kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg- Vorpommern sind das Fundament unserer Wirtschaft und erarbeiten mehr als drei Viertel der Umsätze. Sie unterstützen Sport, Kultur und Bildung vor Ort, tragen Verantwortung für ihre Mitarbeiter und deren Familien. Sie übernehmen damit Verantwortung für die Zukunft. Allein die Nominierung für diesen Preis ist bereits eine Auszeichnung, die nur Wenige erhalten. Ich möchte Sie dazu motivieren, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Vielen Dank für Ihr Engagement!“ ■ Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern 3/2011 P.T. MAGAZIN 19

Oskar-Patzelt-Stiftung Der SZ-Plagiarius Am 26. April war „Welttag des geistigen Eigentums“ 60-prozentige Tochter von Gruner + Jahr ist die DD+V Mediengruppe aus Dresden, die u. a. die „Sächsische Zeitung“ (SZ) herausgibt. Diese rief 2006 einen eigenen Unternehmerpreis aus, den SZ-Unternehmerpreis (www. sz-unternehmerpreis.com). Dessen Macher werden allerdings weder den Henry-Nannen-Preis noch das Siegel „Ja zu Deutschland e. V.“ gewinnen können. Die HDI-Gerling Industrie Versicherungs AG meldete, dass die Zahl der Produktfälschungen seit 1995 um mehr als das 30-Fache gestiegen ist. 80% der aufgegriffenen Fälschungen kommen aus dem (vorder-)asiatischen Raum. Im Februar wurde der Negativpreis „Plagiarius“ (www.plagiarius. com) auf der Konsumgütermesse „Ambiente“ zum 35. Mal verliehen. Unter den ausgezeichneten zehn Plagiatoren waren acht Chinesen, aber auch zwei Deutsche. Abgekupfert wird überall Dieses Problem ist auch dem Verein „Ja zu Deutschland e.V.“ (www.ja-zudeutschland.de) bekannt. Seit Anfang 2011 vergibt dieser ein Zertifikat sowie ein Siegel „Made in Germany“ nur noch für Wirtschaftsgüter von Unternehmen, die sich zum Standort Deutschland bekennen, die auf der Internetplattform des Vereins registriert sind und die zudem eine Wertschöpfungstiefe von mehr als 50% im Herkunftsland Deutschland aufweisen können. Abgekupfert wird überall. In vielen Fällen ist ein Schutz durch das Deutsche Patent- und Markenamt nicht möglich. Zum Beispiel für die Originalautoren, bei denen Karl-Theodor zu Guttenberg in seiner Doktorarbeit ohne Quellennachweis abschrieb. Da hilft auch kein Amt Eine der ältesten Fälschungen ist die Legende von der „Konstantinischen Schenkung“. Im Jahr 800 n. Chr. wurde der Gebietsanspruch des römischen Kirchenstaates durch Rückdatierung einer Schenkungsurkunde um 500 (!) Jahre untermauert. Damals gab es noch kein Patent- und Markenamt, schon gar kein deutsches. Auch im berühmtesten Fälschungsfall der jüngeren Vergangenheit, den „Hitler-Tagebüchern“ von Konrad Kujau, auf die 1983 das Magazin STERN hereinfiel, half kein Amt. Der STERN gehört zu Gruner + Jahr. Beide stifteten im Jahr 2005 den Henri-Nannen- Preis im Gedenken an den Gründer des STERN, um journalistische Bestleistungen auszuzeichnen. Der SZ-Unternehmerpreis (Grafik: OPS) Sie schrieben ihre fünf Wettbewerbskriterien dreist fast wörtlich ab, und zwar aus der seit 1994 unveränderten jährlichen Ausschreibung des Wettbewerbs „Großer Preis des Mittelstandes“ (www.mittelstandspreis. com), ohne die Quelle anzugeben. Eine telefonische Kooperationsanfrage der Oskar-Patzelt-Stiftung blieb bis heute unbeantwortet. Wir gratulieren! Die SZ gehört über DD+V und Gruner + Jahr zum Bertelsmann-Konzern mit weltweit 100 000 Mitarbeitern und 16 Mrd. Euro Umsatz. Fällt denen wirklich nichts Eigenes ein? Schade. Und warum haben sie nicht die Größe, die Quelle zu zitieren? Sogar die Preisträger des Jahres 2011 sind ausnahmslos aus dem Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ bekannt: Platz 1 errang Dr. Wolfgang Groß mit seiner Firma fit GmbH (Preisträger 2000, Premier 2002 beim „Großen Preis des Mittelstandes“), Platz 2 errang Thilo Lehmann mit seiner Firma Lehmann Maschinenbau GmbH (bei der Oskar-Patzelt-Stiftung Preisträger 1997 und seit 2009 zum dritten Mal für den „Premier“ nominiert), und Platz 3 ging an Denis Korn, mit mehreren Musikhäusern und einem der erfolgreichsten deutschen Online- Musikalien-Shops seit 2005 zum 7. Mal beim „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Wir haben den Preisträgern natürlich auf unserer Website www.kompetenznetz-mittelstand.de gratuliert. Der SZ-Unternehmerpreis selbst ist jedoch eher ein Kandidat für den „Plagiarus“. Schade. ■ 20 P.T. MAGAZIN 3/2011

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