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P.T. MAGAZIN 03/2011

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Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Wirtschaft Der

Wirtschaft Der Mittelstand tickt anders Innovationsmanagement für mittelständische KMU SICHER Wir geben Ihrem Antrieb SICHERHEIT Elektromagnetisch schaltbare Bremsen und Kupplungen Was unterscheidet Mittelständler beim Innovationsmanagement von Großunternehmen? Dieser Frage ist Prof. Dr. Horst Geschka von der Geschka & Partner Unternehmensberatung aus Darmstadt nachgegangen und wertete dafür sechs Diplomarbeiten und 109 Studien aus. Die Ergebnisse präsentierte er am 18. März 2011 auf der Frühjahrstagung der Oskar-Patzelt- Stiftung in Fulda. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Sieben Typen mittelständischer Innovatoren konnten klassifiziert werden. Nur zwei dieser Typen führen mittelständische Top-Innovationsunternehmen, und zwar die sog. offensiven Innovatoren und die „gewieften Kaufleute“. Was beide besonders auszeichnet, ist die Erarbeitung und Verfolgung einer Innovationsstrategie – und sie vermeiden hohen Aufwand. Offensive Innovatoren Situation: ■ Innovationsführer in engen technologischen Feldern (Marktnischen) ■ sehr erfolgreich ■ Innovationsinitiativen kommen vom Unternehmer ■ regelmäßig neue Produkte ■ Mitarbeit in Technologiegremien ■ Innovationen orientieren sich nicht primär am Bedarf ■ Defizite: Controlling, Innovations- Marketing und -Bedarfsforschung, Qualitätsmanagement Herausforderungen: ■ Ausbau der Technologie-Position ■ differenzierte Innovationsstrategie ■ Aufbau eines systematischen Innovationsmanagements Gewiefte Kaufleute Situation: ■ hervorragende Ertragssituation; reichliche Kapitalausstattung ■ Weiterentwicklung technisch hochwertiger, bewährter Produkte ■ Innovationsentscheidungen unterliegen primär kaufmännischen Kriterien; kalkulierte Risikobereitschaft ■ Inanspruchnahme externen technologischen Know-hows ■ Innovationsmanagement besteht und wird gelebt (Kundeneinbindung, Prozess, Methoden) ■ viele Außenkontakte mit Kunden und in Gremien (IHK, Verband) ■ Defizite: Keine differenzierte Innovationsstrategie, geringe Innovationsdynamik Dessauer Str. 10 | 06844 Dessau-Roßlau Tel.: 0340-2190-0 | Fax: 0340-2190-221 info.dessau@stromag.com | www.stromag-dessau.de 32 P.T. MAGAZIN 3/2011

Wirtschaft Herausforderungen: ■ Innovationsstrategie aufstellen und intern verbreiten ■ Gefahr, in der Marktnische obsolet zu werden Standardisierte Verfahrensweisen untypisch Grundsätzlich stellt Prof. Geschka fest, dass Innovationsmanagement typspezifisch gestaltet wird und je nach Typ und Situation unterschiedliche Konzepte angewendet werden. Hierin liegt auch ein deutlicher Unterschied zwischen KMU und Großunternehmen. Standardisierte Verfahrensweisen sind für den Mittelstand untypisch. Die besonderen Stärken mittelständischer Top-Innovatoren sind ihre Marktorientierung und enge Kundenkontakte. Das hebt sie positiv von Großunternehmen ab. Typische Schwächen mittelständischer Innovatoren – allerdings nicht der Top-Innovatoren – sind fehlende oder nur vage Strategien sowie Informationsdefizite. Ideenauswahlsysteme, die wenig ausdifferenziert sind. Aber sie führen viele und intensive Vorprojektaktivitäten durch. Top-Innovations-KMU wenden Über Prof. Geschka keine speziellen oder ausgefallenen Methoden und Vorgehensweisen der Zukunftsmarkterkundung in Zusammenarbeit mit Kunden an. ■ Erkenntnisse Top-Innovations-KMU erarbeiten und verfolgen eine Innovationsstrategie. Sie generieren und verfolgen Innovationsideen, jedoch geschieht das eher informell und ohne feste Regeln. Sie wenden keine komplexen Methoden und Workshops zur Ideenfindung an. Sie haben auch kein festes Ideenmanagement eingeführt. Top-Innovations-KMU praktizieren ■ Prof. Dr. Horst Geschka beschäftigt sich seit Ende der 60er Jahre mit F&E- und Innovationsmanagement. ■ Er war 14 Jahre beim Battelle-Institut in Frankfurt/M. tätig, wo er viele Studien für das BMFT sowie Strategie- und Innovationsberatungen für die Industrie durchführte. ■ Prof. Geschka war Honorar- und Stiftungsprofessor an der TU Darmstadt und lehrt heute an mehreren Hochschulen Innovationsmanagement im Rahmen von MBA-Programmen. ■ Er hat die Geschka & Partner Unternehmensberatung 1983 gegründet und ist deren Geschäftsführer. Mehr Infos unter www.geschka.de. 10.01.14_MaS_Anz_Dynamic_210x99.qxd 14.01.2010 13:21 Uhr Seite 1 Nehmen Sie sich die Freiheit gesünder zu sitzen! Das Geheimnis heißt dynamicSWING ® . Ergänzend zur Synchronmechanik – mit allen Vorteilen für Bewegung bei guter Abstützung – ist die Sitzfläche dynamisch gelagert. Sensibel folgt sie der kleinsten Gewichtsverlagerung nach vorn oder hinten. Wie von selbst will der Körper dieses leichte Wippen ausgleichen. Mit fulminanter Wirkung: Ähnlich wie beim Laufen bewegt sich das Becken und „balanciert“ – wie eine Hand den Stab – die Wirbelsäule, um den Oberkörper lotrecht zu halten. Dieses „Auspendeln“ bewirkt einen ständigen Wechsel zwischen leichter An- und Entspannung zahlreicher Muskelgruppen – von den Beinen über Becken, Lenden und Rücken bis zum Nacken. Ergonomisches Sitzen neu definiert. dynamicSWING ® – jetzt bei allen unseren Drehstühlen erhältlich. www.mauser-sitzkultur.com Mauser Sitzkultur GmbH & Co. KG Erlengrund 3 34477 Twistetal-Berndorf fon +49 (0) 5631 50514-0 info@mauser-sitzkultur.com Preisträger 2008

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