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PT-Magazin 02 2018

Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft. Offizielles Informationsmagazin des Wettbewerbs "Großer Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung

Mind-Body-Stressmanagement PT-MAGAZIN 2/2018 Wirtschaft 38 Acht von zehn Managern geben an, dass sie gestresst sind. Eine Studie der TK-Krankenkasse hat 2016 das Stresslevel der deutschen Arbeitnehmer aufgedeckt. In „Sandwich-Positionen“ – zwischen zwei Hierarchieebenen - scheint der Druck besonders stark zu sein. Dauerbelastung führt bei vielen Menschen zu Erschöpfung, Nervosität und dem Gefühl, ausgelaugt zu sein. Stress kommt allerdings nicht von außen, sondern ist ein auf das Individuum wirksamer Reiz, der zeigt, in welcher Art und Weise Umweltereignisse wahrgenommen und bewertet werden. Dabei wird eine subjektive Überforderung wahrgenommen und ein unangenehmer psycho-sozialer Spannungszustand erzeugt. Stress ist jedoch nicht zwangsläufig negativ! Manch einer schöpft sein Potential erst unter Druck richtig aus. Das Nervensystem macht sich selbstständig Unser Nervensystem regelt Atmung, Blutkreislauf, Stoffwechsel, Wärme- und Wasserhaushalt, ohne eine willentliche „Veranlassung“. In einer echten Stresssituation wird das vegetative Nervensystem in Schwung gebracht. Dieses reagiert auf die Außenwelt und stellt die Brücke zur Innenwelt her. Das sensible vegetative Nervensystem kann jedoch nicht über den Willen gesteuert werden. Es entscheidet selbstständig, welche Informationen ans Gehirn weitergeleitet werden. Wie ein Geschäftsführer muss das vegetative Nervensystem wichtige Entscheidungen über die Organfunktionen oder ablaufende Stoffwechselprozesse fällen. Dabei hat es zwei vollkommen gegensätzliche Mitarbeiter, die sich optimal ergänzen: den Sympathikus und den Parasympathikus. Der Sympathikus sorgt dafür, dass der Körper im wachen Zustand funktioniert. Der Parasympathikus arbeitet gegensätzlich. Er will zum Feierabend die Regeneration einleiten. Beide sollten gleich stark sein. Sie sind über die Steuerung des Gehirns miteinander verknüpft und arbeiten mit weiteren Systemen wie dem Hormon- und dem Immunsystem zusammen. Stress und Genetik Die biochemische Antwort auf Stress wird durch die DNA festgelegt. Die Blutgruppen-Gene legen in Stresssituationen fest, wie hoch die Konzentration der Hormone im Blut ist und welche Menge unter Stress freigesetzt wird. Auch die Art und Weise, wie man darauf reagiert © Sandra Cammann und sich wieder erholt, ist daran gekoppelt. Die Genetik unterscheidet verschiedene Gruppen von Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Diese Gene finden ihren Ausdruck auch im Blut. Ernährungsvorlieben, Stressmanagement, Bewegungsniveau und die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten sind je nach Blutgruppe unterschiedlich. Was den einen stärkt, kann für den anderen Stress sein. Blutgruppe 0 – Der Kämpfer Der 0-Typ reagiert auf Stress zunächst sehr impulsiv, manchmal auch mit Wut 100 % Erfolgshonorar. Garantiert. Sie sind Unternehmer Ihrer Branche - wir Unternehmer für nachhaltige Potentialhebung. Gemeinsam erreichen wir Ihre ambitionierten Ziele sicherer, schneller und effizienter. Ihr Zusatzgewinn bestimmt unseren Lohn: Sie legen unser Honorar fest. Es entspricht 1:1 dem Nutzen, den Sie als erreicht bestätigen. Denn wir stehen für Wertschätzung, Respekt, Vertrauen, Loyalität. WEIT FÜHRUNG GmbH · Kathenweg 8 · 01139 Dresden Telefon: 0351 8628550 · Mobil: 0171 4650 716 www.weitführung.de

und Aggression. Das Motto „fight or flight“ unserer Vorfahren steckt demnach immer noch im Blut des 0-Typen – wie beim damaligen Urzeitkrieger. Sein Körper reagiert auf Stress unmittelbar mit einer Bewegung. Dadurch wird das ausgeschüttete Adrenalin im Körper gänzlich abgebaut. Eigentlich kann diesen Abbau auch Cortisol bewirken – beim 0-Typ ist der Abbau durch dieses Hormon jedoch nicht sehr effektiv. Ein gesunder Mensch mit Blutgruppe 0 hat vielmehr die genetische Veranlagung, aufgestaute hormonelle Kräfte in kraftvolle intensive Bewegung freizusetzen. Ein intensives und regelmäßiges Trainingsprogramm hebt daher nicht nur die Stimmung, es sorgt auch für körperliche und mentale Gesundheit. Blutgruppe A – Der Meditationsprofi Dem A-Typ steigt Stress zu Kopf. Er setzt eine geringere Menge an Adrenalin frei als der 0-Typ, dafür hat er an anderer Stelle einen Hormonüberschuss. In Stresssituationen, schüttet auch der A-Typ zunächst Adrenalin aus. Nach dieser Schnellschussreaktion kommen weitere Hormone zum Einsatz – unter anderem ACTH. Dieses soll die Produktion von Cortisol anregen. Cortisol wird in den Nebennieren auf Vorrat gebildet - anders als Adrenalin. Bei einer chronisch erhöhten Cortisolausschüttung erschöpfen die Nebennieren. Ein Burnout ist vorprogrammiert. Für den A-Typ ist deswegen ein gutes Körpergefühl mit Erkennen der eigenen Belastungsgrenze wichtig, um die hormonelle Balance zu halten. Durch Meditation findet der A-Typ sein inneres Gleichgewicht wieder. Blutgruppe B – Der Balanceprofi Beim gesunden B-Typ scheint Stress zunächst abzuprallen. Er reagiert in heiklen Situationen harmonisch und wirkt dabei auf andere ausgeglichen. Gesteuert werden seine Reaktionen von Stickstoffmonoxid (NO). NO ist ein Stressvermittler im zentralen Nervensystem. Wird nun zu viel davon produziert, kommt es zum „nitrosativen Stress“. Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass bei einer multiplen Erkrankung des Immunsystems eine ständig oder zeitweise erhöhte Stickstoff-Synthese im Körper stattfindet. Mit Sport kann der B-Typ die Balance schnell wiederherstellen. Fernöstliche Methoden sollten in derselben Trainingseinheit mit Ausdauersportarten kombiniert werden. Zunächst wird der Körper „ausgepowert“. Dann die Akkus durch Entspannungsübungen wieder aufgeladen. Buch-Tipp Sandra Cammann: Der Blutgruppen-CODE. Das Fitness-Geheimnis. WINDPFERD Verlagsgesellschaft mbH- ISBN: 978-3-86410- 154-0, Broschiert 224 Seiten, 18,95 Euro inkl. 7% MwSt Blutgruppe AB – Der moderne Mischtyp Der AB-Typ ist sehr emotional. Tendenziell hat er eine starke Ähnlichkeit mit dem A-Typ. In typischen Stresssituationen reagiert der AB-Typ mit Angst, Hyperaktivität und Reizbarkeit. Angst und Ärger sind Emotionen, die den Hormonhaushalt durcheinander bringen. Körperliche Aktivitäten, die für Ruhe und Konzentration sorgen, sind das einzige Heilmittel. Der AB-Typ produziert in Stresssituationen jedoch viel Adrenalin - wie der Bluttyp 0. Auch er muss deswegen zusehen, dass Adrenalin durch körperliche Bewegung schnell wieder abgebaut wird. Präventive Bewegungsprogramme sind für den AB-Typ ein weiteres Wutventil. Der Wechsel zwischen den Gegensätzen von z.B. Laufen und Yoga lässt Körper, Geist und Seele zur Einheit verschmelzen. Negative Emotionen werden dadurch körperlich und geistig abgebaut. Bewegung und Entspannung sind der perfekte Mix für einen schnellen Stressabbau. Sandra Cammann 39 PT-MAGAZIN 2/2018 Wirtschaft Berolina Metallspritztechnik Wesnigk GmbH Qualität aus Deutschland seit 1949 www.metallspritztechnik.de +49(0)33434 1550-00 info@metallspritztechnik.de Metall-, Carbid- und Keramikbeschichtungen HVOF-, Plasma-, Kaltgas-, Flamm- und Lichtbogenspritzen

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